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28 04, 2017

„Abnormalitäten“ beim Referendum – In der Türkei haben auch Tote gewählt

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Ob Recep Tayyip Erdogan mit seinem Referendum das Mandat für sein Präsidialsystem bekommen hat, ist umstritten. Es gibt eine lange Liste an Unregelmäßigkeiten bei der Wahl. Beobachter ergänzen sie nun um eine Skurrilität. …………………….. …………………….. http://www.n-tv.de/politik/In-der-Tuerkei-haben-auch-Tote-gewaehlt-article19812050.html

28 04, 2017

Deutscher Soldat festgenommen, Ein falscher Flüchtling unter Terrorverdacht

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von Markus Ackeret, Berlin 27.4.2017, In Deutschland erregt der Fall eines Soldaten, der ein erstaunliches Doppelleben führte und jetzt als möglicher Terrorist festgenommen wurde, für Aufsehen. Er gab sich als Syrer aus – wohl mit einer bösartigen Absicht. ……………………….. ……………………….. https://www.nzz.ch/international/festnahme-eines-bundeswehrsoldaten-ein-falscher-fluechtling-unter-terrorverdacht-ld.1289149?mktcid=nled&mktcval=102_2017-4-27

28 04, 2017

Steuerschulden auf Rekordstand – Deutscher Top-Ökonom warnt: „Wir werden für Griechen ewig zahlen müssen“

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Donnerstag, 27.04.2017, Für den deutschen Top-Ökonomen Thomas Mayer wird die Lage in Griechenland immer prekärer: „Athen hat seine Klientel-Wirtschaft, in der Familie und Versorgung von Freunden und Familie mehr zählt als Staat und Gesellschaft, bis heute nicht abgestellt“, kritisiert Mayer. ……………………… …………………….. http://www.focus.de/finanzen/news/steuerschulden-auf-rekordstand-deutscher-top-oekonom-wir-werden-fuer-griechen-ewig-zahlen_id_7038769.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-finanzen&fbc=facebook-focus-online-finanzen&ts=201704271100

28 04, 2017

EZB: Die fetten Fische aus Frankfurt

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Von Frank Schäffler Do, 27. April 2017 Geld aus dem Nichts Das Kernproblem ist das Erkaufen von Wirtschaftswachstum durch immer mehr Kredit und damit Geld aus dem Nichts. In dieser Welt ist das Wachstum an Krediten der Indikator für das Wachstum der Wirtschaft. Doch beides verläuft nicht in gleichen Schritten. Es soll Bankvorstände geben, die nicht wissen, wie Geld entsteht. Sie glauben, ihre Bank würde nur Kredite vergeben können, die sie zuvor als Einlagen von ihren Kunden erhalten haben. Sie müssten also mehr Einlagen einwerben, um im Kreditgeschäft wachsen zu können. Die Bank sei nur eine Art Vermittler zwischen Sparer und Kreditnehmer und lebe letztlich ………………………… ………………………… https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/ezb-die-fetten-fische-aus-frankfurt/

28 04, 2017

Kritikwürdiger Umgang mit Steuergeldern – Martin Schulz erhält Rüge vom EU-Parlament

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Donnerstag, 27.04.2017, Das EU-Parlament hat seinen früheren Präsidenten und heutigen SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz wegen der Affäre um die Bezahlung von Mitarbeitern gerügt. In einem am ……………………….. ……………………….. http://www.focus.de/politik/ausland/wegen-personalentscheidungen-martin-schulz-erhaelt-ruege-vom-eu-parlament_id_7040535.html?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_campaign=facebook-focus-online-wissen&fbc=facebook-focus-online-wissen&ts=201704271316

28 04, 2017

„FRANZOSEN, LASST DIE FINGER VON DEM GEFÄHRLICHSTEN MANN EUROPAS“

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  1. April 2017
„Emmanuel Macron ist gegenwärtig der gefährlichste Mann Europas!“, schreibt der in Tel Aviv lebende Franzose Sergej Nussbaum. „Er ist ein selbstverliebter Ex-Rothschild-Banker mit allerbesten Beziehungen in JENE Kreise, welche die Strippen ziehen und das Geld haben, um aus einem Nobody ohne Partei binnen eines Jahres den nächsten Präsidenten Frankreichs ……………………….. ……………………….. http://www.journalistenwatch.com/2017/04/26/franzosen-lasst-die-finger-von-dem-gefaehrlichsten-mann-europas/

28 04, 2017

Wie kommt man zu einer „Haffa-Villa“ im Münchner Luxusviertel?

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Christine Herta Schmidt ist im Münchener Prominentenviertel Bogenhausen angekommen und dort sogar in einer der Spitzenimmobilien: der ehemaligen Villa von Thomas Haffa im Herzogpark in der Pienzenauerstrasse mit ca. 1000 Quadratmeter Wohnfläche. Früher gehörte die Immobilie dem bekannten Unternehmer Leo Kirch. Frau Christine Herta Schmidt war Geschäftsführerin der Avanta Beteiligungs GmbH, Frankfurt, als diese eine Berliner Schrottimmobilie über ein Fondsmodell katastrophal überteuert an Anleger verkaufte und die Gesellschaft daran in kürzester Zeit einen tollen Gewinn machte. Die meisten der geschädigten Anleger wohnen heute deutlich schlechter als Frau Schmidt. Nach unseren Ermittlungen gab es bei deutschen geschlossenen Immobilienfonds (und sehr viele davon waren hochgradig unseriös) nie eine grössere Überteuerung: der Verkaufspreis bei der Avanta GmbH belief sich in etwa auf das Vierfache des echten Wertes der Immobilie. Die „weichen Kosten“ bei dem Fonds waren ungefähr so hoch wie der echte Wert der Immobilie. Ein Grossteil der für die Sanierung vorgesehenen Mittel wurde veruntreut. Die Fondsanteile wurden über unseriöse Vermittler überwiegend mit hohen vereinbarten Kick-Back-Zahlungen an den Mann gebracht. Baurechnungen wurden gefälscht und auch die Bauabnahmeberichte. Einer der betrügerischen „Kick-Back-Anleger“ kaufte mehrere Einheiten unter Verwendung eines falschen Namens. Diverse Juristen leisteten „kreative Beiträge“, damit das schmutzige Geschäft „erfolgreich“ im Sinne der Initiatoren durchgezogen werden konnte. Ob die Diplom-Betriebswirtin Christine Herta Schmidt, Jahrgang 1960, damals noch in Aschaffenburg wohnhaft, von alldem wusste, wissen wir nicht, auf jeden Fall war sie damals die alleinige Geschäftsführerin der Gesellschaft. Indirekter Mitgesellschafter der Avanta Beteiligungs GmbH war zur fraglichen Zeit der Rechtsanwalt Dr. Joachim Bernd Rombach aus Karlsruhe. PDFs Handelsregisterauszug Avanta Berlin Prospekt Cohiba Basisdaten Handelsregisterauszug RM Vermögens- und Verwaltungsges. mbH Faktenzusammenstellung 2010 Gefälschter Pass Gefälschte Baurechnung Schmitt Gefälschte Baurechnung Sommer Provisionsrechnung Zwangsversteigerungsgutachten Flächenberechnungen Unterschriftsbeglaubigungen Schreiben Stadt Linden Geplatzter Kick-Back-Scheck Kick-Back-Anzeige Deutsche Hyp wg. Prof. Deutsche Hyp wg. Prof. 2 Zielinski
HR-Auszug Avanta Chr Schmidt
Gefälschte BaurechungSchmitt
Geplatzter Kick-Back-Scheck
GefälschteRechnungSommer
Gefälschter Pass
FlächenberechnungBussinger
Zielinski Bestätigung keine Abnahme
Basisdaten
Zielinski Bestätigung keine Abnahme
ZwangsversteigerungsgutachtenImmo

28 04, 2017

Rechtsanwalt Professor Dr. Gerhard Schmidt

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Herr Rechtsanwalt Professor Dr. Gerhard Schmidt, war früher u.a. bei der Kanzlei Beiten Burkhardt Mittl & Wegener tätig, heute der führende deutsche Partner in der amerikanischen Anwaltskanzlei Weil Gotshal Manges und unter anderem Aufsichtsratsvorsitzender der im Immobilienbereich tätigen DIC Asset AG. RA Prof. Dr. Gerhard Schmidt ist auch Aufsichtsrat der TTL Information Technology AG, München, sowie der Grohe AG, Hemer. Zeugenaussage von RA Prof. Dr. Gerhard Schmidt in einer Gerichtsverhandlung (in Auszügen, Hervorhebungen durch Toros). zur Person: Ich heiße Prof. Dr. Gerhard Schmidt, bin 46 Jahre alt,…… Zu dem heutigen Beweisthema: Ich bin nicht darauf angesprochen worden, ob ich eine Bürgschaft für Herrn Weinholz geben sollte. Ich hätte dies auch nicht getan. Ich gebe keine Bürgschaften. Schon gar nicht für Personen, deren Vermögensverhältnisse ich nicht kenne. Auf Befragen der Beklagtenvertreterin: Ich bin weder von Herrn Steinbrecher noch von Herrn Saalbach auf eine Bürgschaft für Herrn Weinholz angesprochen worden. Laut diktiert und genehmigt. Der Zeuge wurde um 9:35 entlassen. Diese Aussage ist zu vergleichen mit dem Inhalt des Schreibens des Prof. Schmidt vom 9. März 1998 an Uwe Steinbrecher (Hervorhebung durch Toros) ..der guten Ordnung halber halte ich die heute mit Ihnen telefonisch verabredete weitere Vorgehensweise wie folgt fest: 1. Die beiden Darlehensverträge Weinholz/Deutsche Hypo bleiben bestehen. Die Darlehensverträge werden …Ihnen (Cohiba) verbürgt. 2. Dies wollten Sie abschliessend bis Mittwoch mit Frau Lotz abgeklärt und in schriftlicher Form dokumentiert haben….Da bereits eine Finanzierungszusage der Deutschen Hypo (allerdings unter dem Vorbehalt einer Haftung von mir selbst) vorliegt, wird das Notariat Dr. Gropp bereits jetzt die Abwicklung beginnen. Die Finanzierungszusagen werden dann lediglich ausgetauscht, Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Schmidt Und den Schreiben der Deutsche Hyp (heute Eurohypo) vom 5. und 6. März 1998 zu Krediten über DM 160.020,00 und DM 319.275,00 an Herrn Weinholz zur Finanzierung von Wohnungen/Anteilen an einem geschlossenen Immobilienfonds der Avanta Beteiligungs GmbH: „Vorbehaltlich der persönlichen Haftung in Darlehenshöhe von Herrn Prof. Dr. Gerhard Schmidt freuen wir uns, Ihnen ein Darlehen mit folgenden freibleibenden Konditionen zur Verfügung stellen zu können …“ Anmerkung Toros: Die Adamas GmbH des Herrn Weinholz, dessen Vermögensverhältnisse Herr Professor Dr. Gerhard Schmidt nach eigenem Bekunden nicht kannte, war von der Avanta auch als „Mietgarant“ vorgesehen und erhielt als „Generalübernehmer“ den Auftrag für Sanierungsmassnahmen im Umfang von ca. 2,3 Millionen DM. Ein Grossteil der Sanierungsgelder verschwand – allerdings nicht in der Sanierung. Adamas und Weinholz bezahlten im übrigen kein einziges Mal Zins und Tilgung für das Darlehen bei der Deutschen Hyp. Schreiben des Prof. Schmidt vom 9. März 1998 an Uwe Steinbrecher (Hervorhebung durch Toros) ..der guten Ordnung halber halte ich die heute mit Ihnen telefonisch verabredete weitere Vorgehensweise wie folgt fest: 1. Die beiden Darlehensverträge Weinholz/Deutsche Hypo bleiben bestehen. Die Darlehensverträge werden …Ihnen (Cohiba) verbürgt. 2. Dies wollten Sie abschliessend bis Mittwoch mit Frau Lotz abgeklärt und in schriftlicher Form dokumentiert haben….Da bereits eine Finanzierungszusage der Deutschen Hypo (allerdings unter dem Vorbehalt einer Haftung von mir selbst) vorliegt, wird das Notariat Dr. Gropp bereits jetzt die Abwicklung beginnen. Die Finanzierungszusagen werden dann lediglich ausgetauscht, Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Schmidt Deutsche Hyp (heute Eurohypo) Schreiben der Deutschen Hyp vom 5. und 6. März 1998 zu Krediten über DM 160.020,00 und DM 319.275,00 an Herrn Weinholz zur Finanzierung von Wohnungen/Anteilen an einem geschlossenen Immobilienfonds der Avanta Beteiligungs GmbH: „Vorbehaltlich der persönlichen Haftung in Darlehenshöhe von Herrn Prof. Dr. Gerhard Schmidt freuen wir uns, Ihnen ein Darlehen mit folgenden freibleibenden Konditionen zur Verfügung stellen zu können …“
Prof Schmidt Zeugenaussage 2003
DeutscheHypwegenWeinholzProf
Deutsche Hyp wegen Weinholz Prof 2

28 04, 2017

Phoenix Kapitaldienst GmbH

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Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss einiger deutscher Finanzdienstleistungsinstitute, die – im Gegensatz zu BaFin, EDW, diverser Anwälte und Wirtschaftsprüfer – mit dem Betrug rein gar nichts zu tun hatten, aber nach Ansicht der EdW und der BaFin für den Schaden mit über 100 Millionen Euro haften sollen, hat sich zum Ziel gesetzt, den Betrug doch noch einmal richtig aufzuarbeiten und die wahren Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, der unter anderem von Markus Ross initiert wurde, hat umfangreiche Recherchen durchgeführt und viele Materialien gesichtet. Zitate Phoenix: “Unsere gute Performance, das veränderte Anlegerverhalten und die fachliche Kompetenz unserer Vertriebspartner haben zu stetig steigenden Mittelzuflüssen geführt“ PHOENIX Kapitaldienst GmbH, 2004 „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, liegt es an unserer guten Performance, an einem veränderten Anlegerverhalten oder an der Leistungsstärke unserer Vertriebspartner, dass PHOENIX im 3.Quartal 2004 den höchsten monatlichen Kapitalzufluss seit Auflegung des Managed Account im Privatkundengeschäft verzeichnen konnte? Vermutlich ist es das Zusammenspiel dieser drei Kräfte. Wir nähern uns einem Jahresgewinn von 10 Prozent netto und mehr sowie einem verwalteten Anlagekapital von 700.000.000 Euro.“ PHOENIX Kapitaldienst GmbH, Oktober 2004 Das Hauptgeschäft der betrügerischen Phoenix war zunächst das „Churning“ der Kundenkonten, später das Schneeballsystem mit dem Phoenix Managed Account – unter der Aufsicht von BaFin und EdW. In dem einen Bereich wurden über fast 30 Jahre fast die gesamten Kundengelder vernichtet, in dem anderen Bereich, dem Hedgfonds Phoenix Managed Account, wurden dagegen jährlich brutto angeblich immer um die 20% Plus erwirtschaftet. Ist das plausibel und glaubhaft? NEIN! Die Wirtschaftsprüfer, die BaFin und die EdW haben das jedoch nicht ernstlich weiter hinterfragt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss einiger der führenden deutschen Finanzdienstleistungsunternehmen (Family Offices, Vermögensverwalter, Kapitalanlagegesellschaften) unter Führung der Ceros und ihrem Geschäftsführer Markus Ross beschäftigt sich seit 2007 mit dem Betrugsfall. Auslöser war das befremdliche Ansinnen der EdW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierdienstleistungsunternehmen), dass unbeteiligte Finanzunternehmen für einen Grossteil des von Phoenix verursachten Schadens aufkommen sollten. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool recherchiert umfangreich und deckt viele Unregelmässigkeiten von Phoenix Geschäftspartnern auf. Merkwürdig erscheinen vor allem die Saldenbestätigungen über 412 Millionen Euro, die angeblich Ernst & Young in dem Sonderprüfungsgutachten von 2002 vorliegen sollen: für ein Konto, das es gar nicht gab. Markus Ross vom Phoenix Rechtsverfolgungspool schaltet daraufhin die Staatsanwaltschaft ein – bislang liegt leider noch kein erkennbares Ergebnis vor. Auch das Sonderprüfungsgutachten von Ernst & Young, datiert vom 31. März 2002, warf viele Fragen auf, die jedoch bis zum Schluss nicht geklärt wurden. Zitate: „In den oben genannten Teilmärkten werden sowohl Long- als auch Short-Positionen eigegangen, Zum Prüfungszeitraum lag der Schwerpunkt der Optionsgeschäfte in Long-Straddle-Positionen… (Anmerkung Toros: es hätten laut Prospekt nur Short-Positionen aufgebaut werden dürfen, primär Short-Strangles) Es bestehen Differenzen zwischen dem extern bestätigten Treuhandvermögen und dem intern gebuchten, welche sich nicht im Einzelnen abstimmen lassen…. Phoenix ordnet die Salden eines bei einer Bank extern geführten Kontos mit Kundengeldern intern dem Treuhandkreis zu, jedoch handelt es sich bei dem Konto um kein Treuhandkonto (vgl. Tz. 94). Darausfolgend liegt ein Verstoss gegen die Anforderung des § 34a WpHG vor, wonach Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die kein Einlagenkreditinstitut sind, Kundengelder auf Treuhandkonten zu verwahren haben. Für drei Bankkonten konnte kein geeigneter Nachweis über die Treuhandeigenschaft geführt werden (vgl. Tz. 93)………… Das Treuhandvermögen gemäss der Hauptbuchhaltung BAAN übersteigt den entsprechenden Betrag, der im Monatsabschluss ausgewiesen wurde, um TEUR 484. Die Differenz konnte nicht erklärt werden…. Aus den dargelegten Prüfungsfeststellungen folgt weiterhin, dass bei der Phoenix in der Vergangenheit keine Abstimmung zwischen dem internen Buchungskreis und externen Bestätigungen mit dem Ziel der Identifizierung von Differenzen und der anschliessenden Eliminierung durch Zuordnung der Differenzen zu einzelnen Geschäftsvorfällen stattgefunden hat…. Aus dem Vergleich zwischen dem in der Hauptbuchhaltung geführten Saldo des Treuhandvermögens resultierte eine Differenz in Höhe von TEUR 878. In dieser Höhe übersteigt das extern bestätigte Treuhandvermögen die intern geführten Bestände…. Anhand der Summen- und Saldenlisten der Debitoren und Kreditoren zum 31. Dezember 2001 haben wir im Rahmen einer Zufallsstichprobe die Übereinstimmung der in den Listen ausgewiesenen Salden mit den Salden, welche im Nebenbuch zum genannten Zeitpunkt geführt wurden, geprüft. Dabei kam es zu umfangreichen Abweichungen….. Derzeit werden zwar die geführten Kundensalden dem Kunden mitgeteilt, es erfolgt aber keine Abstimmung mit den gebuchten Treuhandvermögen und extern bestätigten Treuhandvermögen…. Infolge der Vermischung von Kundengeldern mit unternehmenseigenen Geldern sowie der Berechnungssystematik der aufgelaufenen Provisionen durch eine Differenzbildung ist eine genaue Quantifizierung des Fremdwährungsrisikos nicht möglich…. Ernst & Young Sonderprüfungsgutachten nach § 44 KWG vom 31. März 2002, unterzeichnet von den Wirtschaftsprüfern Müller-Tronnier und Heist „…2.2. Prüfung auf Vorliegen von Treuhandkonten 87 Zum 30. September 2002 sind gemäss externer Bestätigung folgende Konten vorhanden, welche die Gesellschaft dem Treuhandkreis zuordnet: 30.9.2002 TEUR Treuhandkonten bei Brokern und Banken 3 Depotkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien 412.264 3 Depotkonten bei Refco Inc., Chicago, USA 63 5 Geldkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien 5.777 3 Geldkonten bei Refco Inc., Chicago, USA 1.755 3 Treuhandkonten bei der Frankfurter Sparkasse 17.038 5 Treuhandkonten bei der Svenska Handelsbanken, Stockholm,S. 14.100 4 Treuhandkonten bei der Finansbanken, Kopenhagen, Dänemark 12.209 1 Konto bei der Postbank 1.549 2 Treuhandkonten bei anderen Banken 172 Kontostand der Treuhandkonten 464.927 (Anmerkung Toros: bei Man hatte die Phoenix zu dieser Zeit nur circa 10 Millionen Euro, nicht aber die hier ausgewiesenen 412,264 Millionen Euro; es stellt sich die Frage, wer die falschen Saldenbestätigungen erstellt hat bzw. gefälscht hat bzw. wer dafür verantwortlich ist, dass diese Bestätigungen von dem Prüfer Ernst & Young akzeptiert wurden.) Aus den eingegangen Stillhaltergeschäften (vgl. Tz.284) besteht für die Gesellschaft ein Marktpreisrisiko. Per 30. September 2002 beträgt die gesamte Margin, die einen potentiellen Verlust aus den getätigten Short-Geschäften abdecken soll und die bei den beiden Brokern Man Financial und Refco hinterlegt ist, TEUR 2.705……“ (Anmerkung Toros. Diese Margin hätte bei einem angeblichen Eigenkapital des PMA von etwa 500 Millionen Euro bei etwa 1 Milliarde Euro liegen müssen, und nicht bei 2,7 Millionen) Phoenix Kapitaldienst und die Bedeutung von „Equity Runs“ bei Börsenterminkonten Auf den Equity Runs, die ein Brokerhaus (z.B. Phoenix Kapitaldienst GmbH) von dem Clearing-Broker (hier MAN) täglich erhält (früher per Telefax, heute online), sind sämtliche Konten des Brokerhauses mit allen Positionen, Salden, Margin-Requirements etc. aufgelistet, auch die Trades des Vortages. Bei Phoenix wurden diese Equity-Runs zum Teil über den zwischengeschalteten Introducing Broker „Mastman Wells“ an Phoenix per Telefax übersandt (aktenkundig). Auf diesen Equity-Runs fehlte täglich das mysteriöse, nicht-existente Konto M 2540. Das bedeutet, dass jede Person– bei Phoenix oder jeder anderen möglicherweise zwischengeschalteten Institution -, die diesen Equity-Run einsehen konnte, wissen musste, dass es das Konto M 2540 nicht gab. Auch die Werbebroschüre von Phoenix war so widersprüchlich, dass einem sachkundigen und aufmerksamen Beobachter – und das sollten Wirtschaftsprüfer und die Aufsichtsbehörden doch an sich sein – schwere Bedenken hätten kommen müssen: „In aller Regel verkaufen wir Strangles, d.h. gleichzeitig Put- und Call-Optionen, die beide aus dem Geld liegen. Dann ist durch die zweifache Prämieneinnahme das Sicherheitspolster gegen ungünstige Marktbewegungen doppelt so gross….“ …. Wer sich am Managed Account beteiligt, muss mit folgenden Kosten rechnen, die zurückverdient werden müssen, bevor der Beteiligte einen Wertzuwachs erwarten kann: Verkaufsagio 7%, das bei grösseren Anlagebeträgen abnimmt, Verwaltungskosten 0,5% pro Monat, Die Transaktionskosten („commission“) für jeden Handel betragen USD 20. Hiervon erhält Phoenix einen Betrag von ca. USD 5 als Vergütung. … Zusätzlich hierzu erhält Phoenix die auf die Kassenreserve erwirtschafteten Zinsen als Vergütung.“ Später kommt folgender Text, der widersprüchlich zu dem o.a. Text ist: „Die Zuordnung der Zinsen für die Kassenreserve des Phoenix Managed Account als Vergütung an Phoenix könnte Phoenix verleiten, entgegen den Interessen der Beteiligten sich möglichst geringfügig am Markt zu engagieren und sich bietende Geschäftschancen auszulassen.“ Anmerkung: Den Wirtschaftsprüfern und den Aufsichtsbehörden hätte der Unsinn dieser Ausführung auffallen müssen: bei Stillhaltergeschäften – und nur solche sollten und durften an sich in dem PMA gemacht werden und wären laut Prospekt zulässig gewesen – hätten sich die Kassenreserve und die Zinseinnahmen der Phoeinx erhöht. Dem aufmerksamen Leser hätte dieser Widerspruch auffallen müssen, der ein klares Indiz dafür ist, dass die Phoenix nie beabsichtigt hatte, die versprochenen Geschäfte duchzuführen. Aufgefallen ist allen für die Überwachung des Betrugsunternehmens verantwortlichen Personen angeblich nichts. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Phoenix Sonderprüfungsgutachten von Ernst & Young 31. März 2002
Zitate: „In den oben genannten Teilmärkten werden sowohl Long- als auch Short-Positionen eigegangen, Zum Prüfungszeitraum lag der Schwerpunkt der Optionsgeschäfte in Long-Straddle-Positionen… (Anmerkung Toros: es hätten laut Prospekt nur Short-Positionen aufgebaut werden dürfen, primär Short-Strangles) Es bestehen Differenzen zwischen dem extern bestätigten Treuhandvermögen und dem intern gebuchten, welche sich nicht im Einzelnen abstimmen lassen…. Phoenix ordnet die Salden eines bei einer Bank extern geführten Kontos mit Kundengeldern intern dem Treuhandkreis zu, jedoch handelt es sich bei dem Konto um kein Treuhandkonto (vgl. Tz. 94). Darausfolgend liegt ein Verstoss gegen die Anforderung des § 34a WpHG vor, wonach Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die kein Einlagenkreditinstitut sind, Kundengelder auf Treuhandkonten zu verwahren haben. Für drei Bankkonten konnte kein geeigneter Nachweis über die Treuhandeigenschaft geführt werden (vgl. Tz. 93)………… Das Treuhandvermögen gemäss der Hauptbuchhaltung BAAN übersteigt den entsprechenden Betrag, der im Monatsabschluss ausgewiesen wurde, um TEUR 484. Die Differenz konnte nicht erklärt werden…. Aus den dargelegten Prüfungsfeststellungen folgt weiterhin, dass bei der Phoenix in der Vergangenheit keine Abstimmung zwischen dem internen Buchungskreis und externen Bestätigungen mit dem Ziel der Identifizierung von Differenzen und der anschliessenden Eliminierung durch Zuordnung der Differenzen zu einzelnen Geschäftsvorfällen stattgefunden hat…. Aus dem Vergleich zwischen dem in der Hauptbuchhaltung geführten Saldo des Treuhandvermögens resultierte eine Differenz in Höhe von TEUR 878. In dieser Höhe übersteigt das extern bestätigte Treuhandvermögen die intern geführten Bestände…. Anhand der Summen- und Saldenlisten der Debitoren und Kreditoren zum 31. Dezember 2001 haben wir im Rahmen einer Zufallsstichprobe die Übereinstimmung der in den Listen ausgewiesenen Salden mit den Salden, welche im Nebenbuch zum genannten Zeitpunkt geführt wurden, geprüft. Dabei kam es zu umfangreichen Abweichungen….. Derzeit werden zwar die geführten Kundensalden dem Kunden mitgeteilt, es erfolgt aber keine Abstimmung mit den gebuchten Treuhandvermögen und extern bestätigten Treuhandvermögen…. Infolge der Vermischung von Kundengeldern mit unternehmenseigenen Geldern sowie der Berechnungssystematik der aufgelaufenen Provisionen durch eine Differenzbildung ist eine genaue Quantifizierung des Fremdwährungsrisikos nicht möglich…. Aus den eingegangen Stillhaltergeschäften (vgl. Tz.284) besteht für die Gesellschaft ein Marktpreisrisiko. Per 30. September 2002 beträgt die gesamte Margin, die einen potentiellen Verlust aus den getätigten Short-Geschäften abdecken soll und die bei den beiden Brokern Man Financial und Refco hinterlegt ist, TEUR 2.705……“ (Anmerkung Toros. Diese Margin hätte bei einem angeblichen Eigenkapital des PMA von etwa 500 Millionen Euro bei etwa 1 Milliarde Euro liegen müssen, und nicht bei 2,7 Millionen) PMA – Phoenix Managed Account - Broschüre der Phoenix Kapitaldienst GmbH „Stillhalter – die Profis im Optionsgeschäft… Weniger risikofreudige Anleger sind auf der Verkäuferseite – als Stillhalter – besser aufgehoben. Für sie haben wir Ende 1992 nach dreijähriger erfolgreicher Markterprobung das PHOENIX Managed Account aufgelegt….. Die bezahlte Optionsprämie vereinnahmt der Stillhalter, in diesem Fall die Gemeinschaft der am PHOENIX Managed Account beteiligten Partner…. Sind einmal die interessanten Märkte für das Optionsschreiben gefunden, gehen wir auf die Suche nach geeigneten Optionen, die wir verkaufen können….. In aller Regel verkaufen wir Strangles, d.h. gleichzeitig Put- und Call-Optionen, die beide aus dem Geld liegen. Dann ist durch die zweifache Prämieneinnahme das Sicherheitspolster gegen ungünstige Marktbewegungen doppelt so gross….“ …. Wer sich am Managed Account beteiligt, muss mit folgenden Kosten rechnen, die zurückverdient werden müssen, bevor der Beteiligte einen Wertzuwachs erwarten kann: Verkaufsagio 7%, das bei grösseren Anlagebeträgen abnimmt, Verwaltungskosten 0,5% pro Monat, Die Transaktionskosten („commission“) für jeden Handel betragen USD 20. Hiervon erhält Phoenix einen Betrag von ca. USD 5 als Vergütung. … Zusätzlich hierzu erhält Phoenix die auf die Kassenreserve erwirtschafteten Zinsen als Vergütung. Später kommt folgender Text, der widersprüchlich zu dem o.a. Text ist: Die Zuordnung der Zinsen für die Kassenreserve des Phoenix Managed Account als Vergütung an Phoenix könnte Phoenix verleiten, entgegen den Interessen der Beteiligten sich möglichst geringfügig am Markt zu engagieren und sich bietende Geschäftschancen auszulassen. Anmerkung: Den Wirtschaftsprüfern und den Aufsichtsbehörden hätte der Unsinn dieser Ausführung auffallen müssen: bei Stillhaltergeschäften – und nur solche sollten und durften an sich gemacht werden und wären laut Prospekt zulässig gewesen – hätten sich die Kassenreserve und die Zinseinnahmen der Phoeinx erhöht. Dem aufmerksamen Leser hätte dieser Widerspruch auffallen müssen, der ein klares Indiz dafür ist, dass die Phoenix nie beabsichtigt hatte, die versprochenen Geschäfte duchzuführen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Phoenix Kapitaldienst GmbH Zitate aus dem WpHG-Prüfbericht 2003 des Dr. Godehard Pucklers: „Dies ist besonders dadurch auch erklärbar, dass die Firma seit nunmehr 28 Jahren einen sehr zufriedenen und grossen Kundenstamm in Deutschland und Skandinavien aufgebaut hat. Dabei haben potentielle Kunden, die anlegergerechtes und anlagegerechtes Verhalten suchen, längst erkannt, dass die PHX werblichen Maßnahmen nichts anderes versprechen, als über diese lange Erklärungszeit auch belegt werden konnte. …. Darüber hinaus ist die Risikobelehrung in den Prospekten beispielhaft. .. Wie der interne und externe Vertrieb arbeitet, kann im einzelnen dem umfangreichen Bericht der Erstprüfung entnommen werden, an der auch die Vertreter des damaligen BAWe teilgenommen haben. … Bei der Geschäftsführung handelt es sich um Experten auf dem Fachgebiet Options- und Futureshandel, die darüber hinaus langjährige erfolgreiche Unternehmensführung praktiziert haben. Auf dieser Grundlage erfolgt die gezielte Mitarbeiterauswahl (Lebenslauf, Zeugnisse, polizeiliches Führungszeugnis) und Mitarbeiterschulung. …. Der ausländische Broker bestätigt PHX täglich die Ausführung der erteilten Aufträge per Telefax sowie Einzelheiten zu den geschlossenen Geschäften (Art, Menge, Basispreis, Optionspreis, Verfalldatum). Die Gesellschaft erhält über jedes Geschäft eine Ausführungsbestätigung, die von PHX täglich geprüft und mit den Kundenaufträgen abgestimmt wird. … Die PHX erhält monatlich ein Statement of Account vom Broker. Der Auszug enthält alle im abgelaufenen Monat erfolgten Transaktionen. … Margin-Gelder, die im Rahmen des Managed Account für geschriebene Optionen erforderlich sind, werden von den Treuhandkonten gemeinschaftlich abdisponiert und auf das dafür vorgesehene Gemeinschaftstreuhandkonto beim Broker eingezahlt. …“ „Anonyme Anzeige bei der Finanzdienstleistungsaufsicht (siehe Vorjahresbericht) wurden mir bei dieser Prüfung nicht zur Kenntnis und Kommentierung gebracht….Insofern ist nicht auszuschließen, dass es weiterhin anonyme Anzeigen geben wird. Sollte das Amt Anzeigenabsender lokalisieren können, wäre es zweckmässig, diesen Fällen nachzugehen.“ Anmerkung Toros: BAWe = Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel, Berlin; Vorläufer der heutigen BaFin

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