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23 02, 2018

Frankreich will Asylverfahren straffen und Abgewiesene schneller ausschaffen

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Die französische Regierung hat am Mittwoch einen umstrittenen Gesetzentwurf zur «Bewältigung» der Immigration verabschiedet. Unter anderem sollen die Fristen bei Asylverfahren gekürzt werden, Abschiebungen sollen beschleunigt werden. Nikos Tzermias, Paris 21.2.2018, «Strenge und Menschlichkeit». Mit dieser Devise hat die französische Regierung unter der Federführung …………………. https://www.nzz.ch/international/frankreich-will-asylverfahren-straffen-und-schneller-ausschaffen-ld.1359250?mktcid=nled&mktcval=102&kid=_2018-2-22

23 02, 2018

Air Berlin und kein Ende

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Von Frank Schäffler Do, 22. Februar 2018 Politik kann Wirtschaft nicht Hinter Air Berlin, dem Lehrstück staatlicher Intervention und gescheiterter Industriepolitik steckt der Glaube an die Aufgabe von Regierung, Wirtschaftsminister, generell der Politik Entwicklungen in einzelnen Unternehmen beeinflussen zu können. Das endet meist im Desaster. ………………….. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/schaefflers-freisinn/air-berlin-und-kein-ende/

23 02, 2018

Fonds soll Anleger abgezockt haben

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Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen einen Fondsberater und eine Fondsgesellschaft wegen des Verdachts auf Gebührenschinderei (Churning). Durch exzessives Kaufen und Verkaufen von Wertpapieren sollen beide Firmen die Provisionen und Gebühren in die Höhe getrieben haben. 14.09.2007 …………………… http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/fonds-etf/ermittlungen-fonds-soll-anleger-abgezockt-haben/2861324.html

23 02, 2018

Anlagestreit – High Noon in Frankfurt

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Von Arne Gottschalck 10.10.2007 Anlegerschützer sind die Guten, das Kapital die Bösen - so einfach könnte die Welt sein. Ist sie aber nicht, wie ein aktuelles Beispiel aus Hessen zeigt. manager-magazin.de fragt nach. Hamburg - Üblicherweise ist die Rollenverteilung klar - auf der einen Seite der Übeltäter, auf ………………….. http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/a-508867.html

23 02, 2018

Churning

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Churning nennt man im Finanz- bzw. Börsenbereich das durch das Interesse der Kunden nicht gerechtfertigte häufige Umschlagen des Anlagekontos, durch das der Broker, Verwalter oder Vermittler oder alle drei gemeinsam sich zu Lasten der Gewinnchancen des Kunden Provisionseinnahmen verschaffen. Auf deutsch bedeutet Churning „Gebührenschinderei“ oder „Spesenreiterei“. Der Tatbestand des Churning lässt sich zunächst in einen objektiven und in einen subjektiven Tatbestand aufteilen. Der objektive Tatbestand bei Churning setzt voraus, dass eine exzessive Anzahl von Geschäften in dem Depot unter Berücksichtigung der Anlageziele und der Anlageerfahrung des Kunden sowie der vereinbarten Strategie vorliegt, ebenso eine Kontrolle des Kontos durch den Anlageberater. Bezüglich des subjektiven Tatbestandes bei Churning ist auszuführen, dass der Anlageberater schon dann vorsätzlich handelt, wenn er weiss, bzw. es billigt und in Kauf nimmt, die Interessen des Anlegers zu verletzen. Das bedeutet, dass Churning nicht voraussetzt, dass der Anleger per Saldo einen Verlust macht. Auch wenn ein Gewinn aufgrund exzessiver bzw. unverhältnismässiger Spesen geringer ausfällt, liegt eine Schädigung des Kunden vor und es kann insofern auch Churning vorliegen. Im Rahmen des objektiven Churning-Tatbestandes, des sogenannten „Overtradings“ eines Kontos, ist zunächst zu untersuchen, wie hoch die angefallenen Kosten im Verhältnis zum eingesetzten Kapital sind, unter Kosten sind Gebühren, mark-ups und Sollzinsen zu verstehen. Eine weitere entscheidende Frage bei Churning ist, um wieviel Prozent sich das eingesetzte Kapital hätte vermehren müssen, um nach Abzug der Kosten einen Gewinn vorweisen zu können (to merely brake even) und wie hoch alsdann dieser Prozentsatz für die durchschnittliche Anlage in dem Konto aussieht. Auch wenn der Anleger aufgrund der Höhe der Spesen im Rahmen der verfolgten Anlagestrategie keine realistische Chance hat, eine positive Rendite zu erzielen, sind diese Spesen als exzessiv und unangemessen anzusehen. Eine solche Disparität zwischen Chancen und Risiken ist sittenwidrig. Eine mit-entscheidende Frage ist, wie oft das Konto umgeschlagen wurde. Exzessives Handeln (Churning) wurde von Gerichten bei Termingeschäften bejaht, wenn z.B. das gesamte Konto 11 (elf) mal im Jahr umgeschlagen wird. Die Beurteilung muss jedoch immer im Einzelfall erfolgen. Es gibt Strategien, die auch eine deutlich höhere Umschlagshäufigkeit als 11 rechtfertigen können – diese Strategien müssen aber – nach Spesen! – eine positive Rendite des Anlegers plausibel erwarten lassen. Es gibt zum Beispiel sehr erfolgreiche Aktienhandelsstrategien, bei denen das Portfolio durchschnittlich pro Jahr 40 Mal umgeschlagen wird, der Anleger nach Spesen aber schöne Gewinne macht und das Risiko, die Volatilität, auch noch kleiner ist, als bei einer reinen Buy-and-Hold-Strategie. Bei bestimmten Strategien ist aber „Churning“ bzw. „exzessives Handeln gegen die Interessen des Anlegers“ schon bei weitaus geringeren Umsätzen als 11 anzunehmen. Bei einem benchmarkneutral verwalteten Portfolio (z.B. Indexfonds) zum Beispiel ist schon bei einer PTR von 1 (eins) von exzessivem Handel auszugehen. Denn ein Handel muss und darf in solchen Portfolios nur erfolgen, wenn sich die zugrundeliegende Benchmark ändert oder bei Volumenszu- oder –abflüssen im Portfolio. Bei einem normalen Aktiendepot eines Privatkunden wird es in der Regel bedenklich, wenn die Umschichtungshäufigkeit grösser als 2 ist. Die Umschichtungshäufigkeit muss in diesem Fall durch bestimmte Strategien gerechtfertigt werden, die eine höhere Aktivität rechtfertigen bzw. bedingen. Bei Verfolgung aktiver Handelsstrategien müssen die prozentual pro Trade anfallenden Gebühren im Gegenzug deutlich geringer sein als normale Handelsgebühren, damit die Gesamtspesenbelastung in einem vertretbaren Rahmen bleibt. Allein die Tatsache, dass ein Konto für einen Anlageberater ein „Gebührencoup“ war, bedeutet noch nicht zwangsläufig, dass es auch „gechurned“ wurde. Entscheidend kommt es auch darauf an, dass der Anlageberater das Konto direkt oder indirekt „kontrolliert“ hat. Churning war auch das traditionelle Geschäft der Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt, bevor der Phoenix-Eigentümer Dieter Breitkreuz dazu überging, beim Phoenix Managed Account das Geld gleich zu veruntreuen und nicht erst mühevoll durch „Churning“ in die eigene Tasche zu transferieren. Unseriöse Umschichtungen und überhöhte Transaktionskosten kommen auch bei Investmentfonds und Banken vor.

23 02, 2018

Betrugsmodelle

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Churning überzogene Kommissionen im Börsenbereich durch unnötige Umschichtungen, vorwiegend bei Termingeschäften, kommt aber auch im Wertpapierbereich vor und auch bei Investmentfonds. Nigeria Connection verlorene „Vorlaufkosten“. Falsche Lotteriegewinne verlorene „Vorlaufkosten“. Kredite ohne Prüfung verbunden damit sind hohe Zinsen oder andere Fallstricke. Kreditvermittlung an bonitätsschwache Unternehmen es entstehen Vorlaufkosten für Prüfungen etc, die Kredite kommen dann doch nicht zustande, die Kosten sind verloren. Kapitalvermittlung an bonitätsschwache Unternehmen leichter Zugang zu Eigenkapital wird notleidenden Unternehmen suggeriert, Interessenten entstehen hohe Kosten für Analysen, Gutachten, Prüfungen – das Eigenkapital kommt am Ende nicht, die geschädigten Firmen stehen noch weiter am Abgrund als vorher. Überhöhte Renditeversprechen deuten auf Schneeballsystem hin, Garantien für alles über aktuellen Festgeldzinssätzen deuten auf ein unseriöses Angebot hin. WT-Szene mit Warentermingeschäften werden hohe Renditen suggeriert, auf die Kunden kommen hohe Provisionen zu, entweder durch sittenwidrig hohe prozentuale Spesen oder durch Churning – dies war eines der Geschäftsmodelle der Phoenix. Bankgarantiehandel hohe Renditen, kompliziertes Vertragskonstrukt, wertlose „Bankgarantien“. Schrottimmobilien mangelhafte Immobilien werden zu deutlich überzogenen Preisen verkauft, im Rahmen von geschlossenen Fonds oder als Direktinvestment. Haustürgeschäfte/Kaffeefahrten minderwertiger Trödel wird zu überhöhten Preisen als Schnäppchen angepriesen, die Kunden werden überrumpelt und haben keine Zeit zum Nachdenken oder für Preisvergleiche.

23 02, 2018

Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt am Main – Schneeballsystem

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Historie der betrügerischen Gesellschaft: Phoenix Kapitaldienst GmbH wurde laut Handelsregisterauszug im Jahr 1976 (der Gesellschaftervertrag datiert vom 12. Oktober 1976) gegründet, erster Geschäftsführer war Dieter Hermann Johannes Clobes. Am 20. Juni 1977 wurde dann Dieter Breitkreuz als alleiniger Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen. Ab 1998 wurde die Gesellschaft durch die BaFin überwacht und war auch Mitglied der EdW. Das „traditionelle“ Geschäft der Phoenix Kapitaldienst GmbH seit Gründung der Gesellschaft war der Handel mit Warenterminoptionen zu sittenwidrig hohen Gebühren von über 50%. Die Höhe dieser Gebühren war den Kunden, den Prüfern und den Aufsichtsbehörden bekannt. Abgewickelt wurde unter anderem über die Brokerhäuser Bailey Shatkin, Mocatta, Gardner, Hainold und über Phoenix Ltd. in London. In diesem traditionellen Geschäftsbereich „Handelbare Optionen“ wurden bekanntermassen durchweg fast alle Kundengelder „vernichtet“ beziehungsweise durch „Churning“ in Gebühren umgewandelt. Trotz dieser sittenwidrig hohen Spesen und den bekanntermassen ständig auftretenden Verlusten der Kunden bis hin zum Totalverlust in dem einen Geschäftsbereich „Handel mit Warenterminoptionen“, erregten die angeblich sagenhaft guten und stabilen Ergebnisse der Firma Phoenix Kapitaldienst GmbH in dem zweiten Geschäftsbereich „Managed Accounts mit Investments in ebensolche Warenterminoptionen“ angeblich bei keinem der mit Phoenix Kapitaldienst GmbH befassten Aufsichtsorgane und Prüfer den Verdacht, dass es bei diesen erstaunlich guten und vor allen Dingen stabilen Gewinne der Phoenix Kapitaldienst GmbH vielleicht nicht mit rechten Dingen zuging. Das betrügerische Managed Account wurde von Phoenix Kapitaldienst GmbH erst seit Mitte der 90-er Jahre angeboten. Ein einziger Anruf bei der Depotstelle MAN, ob es das Hauptkonto dort tatsächlich gibt, hätte sofort die Aufklärung gebracht. Dieser klärende Anruf ist jedoch über viele Jahre nicht erfolgt, bis ein neuer Buchhalter nach wenigen Tagen vor Ort einen entsprechenden Anruf tätigte. Die echten Konten bei MAN (Volumen ca. 5 Millionen Euro) wiesen mehr oder weniger durchweg hohe Verluste auf. Dies steht in starkem Kontrast zu den behaupteten stabilen Gewinnen in dem „Phoenix Managed Account“. Wo hätten die herkommen können, wenn in allen echten Konten nur Verluste gemacht werden? Und ist es aus Sicht der depotführenden Stelle plausibel, wenn in allen echten Konten nur Verluste gemacht werden, dass der Kontoinhaber offiziell und grossflächig mit stabilen Gewinnen wirbt? Im März 2005 flog der Betrug der Phoenix Kapitaldienst GmbH auf, nachdem sich der neue Phoenix-Buchhalter Lipke bei der Depotstelle MAN (www.manfinancial.com) nach Details zu dem Konto M2540 erkundigen wollte. MAN teilte laut Angaben von Phoenix-Mitarbeitern erst mit, dass man abweichende Salden habe, später dass man dieses Konto gar nicht kenne. (neben diesem nicht-existenten Konto unterhielt Phoenix Kapitaldienst GmbH bei MAN tatsächlich ein oder zwei kleine „real existierende“ Konten). MAN hatte die Geschäftsbeziehung mit Phoenix von der Firma Mocatta übernommen, deren entsprechende Abteilung von Standard Chartered an MAN verkauft worden war. Vorher war Mocatta von der Bank of Nova Scotia an Standard Chartered verkauft worden. Besonders bemerkenswert bei der Anfrage von Herrn Lipke bei der Depotstelle MAN ist, dass MAN auf die erste Anfrage von Herrn Lipke am 4. Februar 2005 offenbar überhaupt nicht reagierte. Es ist für eine Depotstelle äusserst ungewöhnlich, dass man auf die Nachfrage eines Kunden nach einem Depot überhaupt nicht reagiert – insbesondere wenn dieses Depot nicht existiert. Normalerweise wird so etwas unverzüglich bearbeitet und richtiggestellt. Über viele Jahre wurden die Auszüge des Kontos M2540 gefälscht, in dem sich zuletzt etwa 800 Millionen Euro befunden haben sollten. Das Konto begann mit einem Saldo von Null und es gab nie Ein- und Auszahlungen. Trotzdem wuchs das Konto auf erstaunliche 800 Millionen an, ohne dass das jemandem auffällig vorgekommen wäre. Wie kann aus „Null“ unter normalen Umständen mehr als „Null“ werden? Zu Lebzeiten des alten GF Dieter Breitkreuz wurden die Auszüge wohl täglich gefälscht, nach seinem Ableben im Jahr 2004 anscheinend nur noch monatlich (es ist u.E. rechtlich vorgeschrieben, dass Broker über jedes der durchgeführten Geschäfte umgehend einzelne Abrechnungen erstellen). Es stellt sich die Frage, wo und von wem die Monatsauszüge gefälscht wurden, angeblich von Herrn Milde in Frankfurt. Mitabeiter von Phoenix äusserten den Verdacht, dass Herrn Milde die Angaben telefonisch von einer dritten Person durchgegeben wurden. Herr Milde telefonierte, wie Phoenix Mitarbeiter bestätigten, einmal im Monat länger mit einem „Nick“ in England. Einen „Nick“ gab es – wie e-mails bestätigen – bei MAN in London. Der WP Dr. Godehard Puckler, Bad Homburg, hat über Jahre die Existenz des nicht-vorhandenen Kontos in seinen Prüfberichten bestätigt, jedes Mal mit der Angabe, dass ihm die entsprechenden Saldenbestätigungen direkt von den Depotstellen übermittelt worden seien (seine Gebühren erhöhte er von etwa DM 30.000 in 1999 auf etwa € 300.000 im Jahr 2004, bei mehr oder weniger gleichem Arbeitsvolumen). Nachdem die Sache aufflog, wurde dann behauptet, die Vordrucke für die Saldenbestätigungen habe Phoenix „versandt“ und dann die Bestätigungen gefälscht und an Dr. Puckler geschickt, der keinen Argwohn geschöpft habe – obwohl die Bestätigungen für die gefälschten Konten immer wesentlich später kamen als die Bestätigungen für die tatsächlich exisitierenden kleinen Konten von Phoenix bei MAN – da auf den entsprechenden Umschlägen eine englische Briefmarke aufgeklebt war. Die Firma Mastman Wells – Herr Schwerdtfeger gilt als enger Freund des Phoenix-Gründers Dieter Breitkreuz – hat Phoenix anscheinend über viele Jahre begleitet/betreut. Phoenix war seit den 70-er Jahren im Warenterminbereicht tätig, hatte immer einen sehr schlechten Ruf und von Anfang an wurden fast alle Kundengelder immer verloren bzw. in Commissions umgewandelt. Herr Schwerdtfeger sowie auch die Firma Mastman Wells haben e-mail-Adressen von MAN verwandt, laut Herrn Schwerdtfeger hat MAN die Firma Mastman Wells irgendwann übernommen. Herr Schwerdtfeger wurde bei MAN vermutlich kurz nach dem Auffliegen des Phoenix-Betruges entlassen. Herr Schwerdfeger war regelmässig in dem Phoenix Büro in Frankfurt und hat regelmässig an den (angeblich legendären) Weihnachtsfeiern von Phoenix teilgenommen, an denen – es war auch eine Veranstaltung für die Vertriebe - auch immer die hohen Volumina bejubelt wurden, die eingeworben worden waren (und angeblich überwiegend auf dem Konto bei MAN vorhanden waren). Wenn Schwerdtfeger bei MAN für Phoenix zuständig war, hätte ihm als zuständigem Kundenbetreuer eigentlich die Diskrepanz zwischen den tatsächlich bei MAN vorhandenen 5 Millionen und den angeblichen 800 Millionen auffallen müssen. Herr Schwerdtfeger hat inzwischen in Frankfurt die Firma Traders Alliance GmbH eintragen lassen, hier taucht er als Doktor Schwerdtfeger auf. Herr Schwerdtfeger wird auch in Verbindung mit der Firma Stebo gebracht. Der Kanzlei Praschma Hess gelang es, die Umsetzung des BaFin Bescheides aus dem Jahr 2002, der der Phoenix das Führen eines Treuhandkontos, in der Form wie es später zu dem Schaden führte, untersagte bis zuletzt zu verhindern – obwohl Klagen gegen den Bescheid ohnehin keine aufschiebende Wirkung haben und Phoenix die Klage im Jahr 2002 endgültig verloren hatte. Es gibt viele weitere „Ungereimtheiten“, der Betrug war unseres Erachtens für jeden, der es nur sehen wollte, täglich leicht ersichtlich. So zum Beispiel anhand der täglichen „equity runs“, auf denen das Konto M 2540 immer fehlte. Die Aufarbeitung des Falles durch den Insolvenzverwalter ist ebenso skandalös wie der Betrugsfall selbst: Der Insolvenzverwalter legt einen unseres Erachtens grob rechtswidrigen Insolvenzplan vor, der ihm selbst zusätzliche Gebühren in Höhe von etwa 8 Millionen Euro gewähren würde Die Hintermänner des Betruges werden nicht ermittelt Geschäftspartner von Phoenix, die zumindest „schlampig gearbeitet“ haben, werden nicht in Regress genommen Stattdessen sollen vollkommen unbeteiligte Finanzdienstleister über die EdW für einen grossen Teil des Schadens aufkommen. Unser Kommentar Die Auf- und Abarbeitung des Betrugsfalls Phoenix ist mindestens so skandalös wie die Vor- bzw. Entstehungsgeschichte Die Anhäufung von Versäumnissen vor und nach Aufdeckung des Betruges sind kaum glaublich. Die Tatsache, dass weder der Firma Unitreu, die die Jahresabschlüsse der Phoenix aufgestellt hat, noch dem Prüfer Puckler, der die Abschlüsse testiert hat, irgendwelche Ungereimtheiten aufgefallen sind, ist für uns kaum nachvollziehbar (WP Pucklers Gebühren stiegen von ca. DM 30.000 in 1998 auf ca. € 300.000 im Jahr 2004 etwa um das Zwanzigfache). Oft werden Schneeballsysteme von skrupellosen Finanzmarktanalysten unterstützt, die eine Zeit lang positive Berichte über die Betrugssystem verfassen und in „Branchenblättchen“ veröffentlichen. Besonders bemerkenswert - Erteilung einer KWG-Lizenz an Phoenix für ihr Geschäftsmodell mit über 50% Spesen - Mangelnde Überwachung der Phoenix von 1998 bis 2005 (keine 2 Geschäftsleiter mit KWG-Zulassung u.v.a.m.; Nichtumsetzung eines rechtskräftigen Bescheides des BaKred) - Keine Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Insolvenzverwalter in Richtung englischer Broker als mögliche Mitverantwortliche (die u.E. für jeden offenkundig falsche Aussage von Milde, dass er der mehr oder weniger alleinige Täter war, hat der Staatsanwaltschaft und den Gerichten „viel Arbeit gespart“ und das wurde offenbar strafmildernd angerechnet) - Bislang keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen viele der „Partner“ und „Partnerfirmen“ - Bislang keine zivilrechtlichen Schritte gegen Partnerfirmen von Phoenix - Abrechnungsmodalitäten des Insolvenzverwalters (siehe Gutachten Bork; Einbeziehung der Treuhandgelder in die Berechnungsgrundlage) - Unseres Erachtens mangelhafte Kontrolle des Insolvenzverwalters durch den Gläubigerausschuss, in dem die EdW prominent vertreten ist - Millionengebühren für u.E. recht wertlose „Gutachten“ aus dem Umfeld des Insolvenzverwalters; das „Gutachten“, auf dem Arbeit des Insolvenzverwalters seit März 2005 beruht, datiert vom November 2007 - (Fehl-)Konzeption der EdW durch die Regierung Ziele von Toros: Der ursprüngliche Betrugsfall muss professionell aufgeklärt werden und alle Mittäter und Mitverantwortlichen müssen ermittelt werden Eine korrekte Abwicklung des Insolvenzverfahrens muss sichergestellt werden (Anträge auf Ablösung des Insolvenzverwalters und Einsetzung eines Sonderinsolvenzverwalters) Im Zuge der Aufarbeitung können die Mängel der Überwachung aufgedeckt werden - im Interesse der Verhinderung gleichartiger Betrugsfälle in der Zukunft. Mittäter und Insolvenzverwalter i.w.S. (Gutachtenkosten) müssen in Regress genommen werden Die von Phoenix Kapitaldienst GmbH geschädigten Anleger sollen schnellstmöglich (bei korrekter Handhabung des Insolvenzverwalters hätte dies u.E. bereits im Jahr 2005 geschehen können) einen Teil ihres Geldes zurückerhalten, Etwa 170 Millionen Euro Treuhandgelder stehen dafür sofort zur Verfügung. Die anderen Finanzdienstleister sollen nicht verfrüht und unangemessen durch möglicherweise verfassungswidrige EdW-Beiträge geschädigt werden (eine grosse Mitverantwortung für die Höhe des Schadens liegt bei den Aufsichtsorganen – insofern erscheint es angemessen, wenn der Staat bis zu einer lückenlosen Aufklärung und Aufarbeitung selbst in Vorlage tritt, sofern die Anleger vorab über die Auszahlung der Treuhandgelder hinaus entschädigt werden sollen). Wenn die Regierung im Herbst 2008 vollmundig ankündigt, dass Anleger zukünftig nicht mehr in drei Monaten nach Eintritt des Schadensfalls entschädigt werden sollen, sondern in drei Tagen (was schon rein technisch gar nicht möglich sein dürfte), sollte die Regierung ihren eigenen Ankündigungen gerecht werden und der staatlichen EdW die benötigten 200 Millionen Euro zur Verfügung stellen, die benötigt werden, um die Phoenix-Anleger, die seit dem Jahr 2005 auf ihre Entschädigung warten, endlich zu entschädigen. Anmerkung: mit diesen Ausführungen unterstellen wir niemandem eine strafbare Handlung.
PDF Dokumente: Anlage Broschüre MA Broker Bailey Shatkin Broker Gardner Abrech Broker Mocatta Abrech Broker Phoenix London Liste Konten MAN an Puckler ohne M2540 Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 1 Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 2 Urteil Verwaltungsgericht WpHG Bericht2003
Phoenix Kapitaldienst und die Bedeutung von „Equity Runs“ bei Börsenterminkonten Auf den Equity Runs, die ein Brokerhaus (z.B. Phoenix Kapitaldienst GmbH) von dem Clearing-Broker (hier MAN) täglich erhält (früher per Telefax, heute online), sind sämtliche Konten des Brokerhauses mit allen Positionen, Salden, Margin-Requirements etc. aufgelistet, auch die Trades des Vortages. Bei Phoenix wurden diese Equity-Runs zum Teil über den zwischengeschalteten Introducing Broker „Mastman Wells“ an Phoenix per Telefax übersandt (aktenkundig). Auf diesen Equity-Runs fehlte täglich das mysteriöse, nicht-existente Konto M 2540. Das bedeutet, dass jede Person– bei Phoenix oder jeder anderen möglicherweise zwischengeschalteten Institution -, die diesen Equity-Run einsehen konnte, wissen musste, dass es das Konto M 2540 nicht gab. PDF Muster Equity Run
EDW Ende Sonderzahlungen blanko 12 April 2017
Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 1
E&Y II
E&Y I
Vertriebsvereinbarung
Vertriebspartnerphoenix
Broker Gardner Abrech
Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 2
Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 1
E Y Saldenbestätigungen MAN 412 Mio
Liste Konten Man an Puckler ohne M2540

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