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25 04, 2018

Phoenix Kapitaldienst GmbH

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Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss einiger deutscher Finanzdienstleistungsinstitute, die – im Gegensatz zu BaFin, EDW, diverser Anwälte und Wirtschaftsprüfer – mit dem Betrug rein gar nichts zu tun hatten, aber nach Ansicht der EdW und der BaFin für den Schaden mit über 100 Millionen Euro haften sollen, hat sich zum Ziel gesetzt, den Betrug doch noch einmal richtig aufzuarbeiten und die wahren Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, der unter anderem von Markus Ross initiert wurde, hat umfangreiche Recherchen durchgeführt und viele Materialien gesichtet. Zitate Phoenix: “Unsere gute Performance, das veränderte Anlegerverhalten und die fachliche Kompetenz unserer Vertriebspartner haben zu stetig steigenden Mittelzuflüssen geführt“ PHOENIX Kapitaldienst GmbH, 2004 „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, liegt es an unserer guten Performance, an einem veränderten Anlegerverhalten oder an der Leistungsstärke unserer Vertriebspartner, dass PHOENIX im 3.Quartal 2004 den höchsten monatlichen Kapitalzufluss seit Auflegung des Managed Account im Privatkundengeschäft verzeichnen konnte? Vermutlich ist es das Zusammenspiel dieser drei Kräfte. Wir nähern uns einem Jahresgewinn von 10 Prozent netto und mehr sowie einem verwalteten Anlagekapital von 700.000.000 Euro.“ PHOENIX Kapitaldienst GmbH, Oktober 2004 Das Hauptgeschäft der betrügerischen Phoenix war zunächst das „Churning“ der Kundenkonten, später das Schneeballsystem mit dem Phoenix Managed Account – unter der Aufsicht von BaFin und EdW. In dem einen Bereich wurden über fast 30 Jahre fast die gesamten Kundengelder vernichtet, in dem anderen Bereich, dem Hedgfonds Phoenix Managed Account, wurden dagegen jährlich brutto angeblich immer um die 20% Plus erwirtschaftet. Ist das plausibel und glaubhaft? NEIN! Die Wirtschaftsprüfer, die BaFin und die EdW haben das jedoch nicht ernstlich weiter hinterfragt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool, ein Zusammenschluss einiger der führenden deutschen Finanzdienstleistungsunternehmen (Family Offices, Vermögensverwalter, Kapitalanlagegesellschaften) unter Führung der Ceros und ihrem Geschäftsführer Markus Ross beschäftigt sich seit 2007 mit dem Betrugsfall. Auslöser war das befremdliche Ansinnen der EdW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierdienstleistungsunternehmen), dass unbeteiligte Finanzunternehmen für einen Grossteil des von Phoenix verursachten Schadens aufkommen sollten. Der Phoenix Rechtsverfolgungspool recherchiert umfangreich und deckt viele Unregelmässigkeiten von Phoenix Geschäftspartnern auf. Merkwürdig erscheinen vor allem die Saldenbestätigungen über 412 Millionen Euro, die angeblich Ernst & Young in dem Sonderprüfungsgutachten von 2002 vorliegen sollen: für ein Konto, das es gar nicht gab. Markus Ross vom Phoenix Rechtsverfolgungspool schaltet daraufhin die Staatsanwaltschaft ein – bislang liegt leider noch kein erkennbares Ergebnis vor. Auch das Sonderprüfungsgutachten von Ernst & Young, datiert vom 31. März 2002, warf viele Fragen auf, die jedoch bis zum Schluss nicht geklärt wurden. Zitate: „In den oben genannten Teilmärkten werden sowohl Long- als auch Short-Positionen eigegangen, Zum Prüfungszeitraum lag der Schwerpunkt der Optionsgeschäfte in Long-Straddle-Positionen… (Anmerkung Toros: es hätten laut Prospekt nur Short-Positionen aufgebaut werden dürfen, primär Short-Strangles) Es bestehen Differenzen zwischen dem extern bestätigten Treuhandvermögen und dem intern gebuchten, welche sich nicht im Einzelnen abstimmen lassen…. Phoenix ordnet die Salden eines bei einer Bank extern geführten Kontos mit Kundengeldern intern dem Treuhandkreis zu, jedoch handelt es sich bei dem Konto um kein Treuhandkonto (vgl. Tz. 94). Darausfolgend liegt ein Verstoss gegen die Anforderung des § 34a WpHG vor, wonach Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die kein Einlagenkreditinstitut sind, Kundengelder auf Treuhandkonten zu verwahren haben. Für drei Bankkonten konnte kein geeigneter Nachweis über die Treuhandeigenschaft geführt werden (vgl. Tz. 93)………… Das Treuhandvermögen gemäss der Hauptbuchhaltung BAAN übersteigt den entsprechenden Betrag, der im Monatsabschluss ausgewiesen wurde, um TEUR 484. Die Differenz konnte nicht erklärt werden…. Aus den dargelegten Prüfungsfeststellungen folgt weiterhin, dass bei der Phoenix in der Vergangenheit keine Abstimmung zwischen dem internen Buchungskreis und externen Bestätigungen mit dem Ziel der Identifizierung von Differenzen und der anschliessenden Eliminierung durch Zuordnung der Differenzen zu einzelnen Geschäftsvorfällen stattgefunden hat…. Aus dem Vergleich zwischen dem in der Hauptbuchhaltung geführten Saldo des Treuhandvermögens resultierte eine Differenz in Höhe von TEUR 878. In dieser Höhe übersteigt das extern bestätigte Treuhandvermögen die intern geführten Bestände…. Anhand der Summen- und Saldenlisten der Debitoren und Kreditoren zum 31. Dezember 2001 haben wir im Rahmen einer Zufallsstichprobe die Übereinstimmung der in den Listen ausgewiesenen Salden mit den Salden, welche im Nebenbuch zum genannten Zeitpunkt geführt wurden, geprüft. Dabei kam es zu umfangreichen Abweichungen….. Derzeit werden zwar die geführten Kundensalden dem Kunden mitgeteilt, es erfolgt aber keine Abstimmung mit den gebuchten Treuhandvermögen und extern bestätigten Treuhandvermögen…. Infolge der Vermischung von Kundengeldern mit unternehmenseigenen Geldern sowie der Berechnungssystematik der aufgelaufenen Provisionen durch eine Differenzbildung ist eine genaue Quantifizierung des Fremdwährungsrisikos nicht möglich…. Ernst & Young Sonderprüfungsgutachten nach § 44 KWG vom 31. März 2002, unterzeichnet von den Wirtschaftsprüfern Müller-Tronnier und Heist „…2.2. Prüfung auf Vorliegen von Treuhandkonten 87 Zum 30. September 2002 sind gemäss externer Bestätigung folgende Konten vorhanden, welche die Gesellschaft dem Treuhandkreis zuordnet: 30.9.2002 TEUR Treuhandkonten bei Brokern und Banken 3 Depotkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien 412.264 3 Depotkonten bei Refco Inc., Chicago, USA 63 5 Geldkonten bei Man Financial Ltd., London, Grossbritannien 5.777 3 Geldkonten bei Refco Inc., Chicago, USA 1.755 3 Treuhandkonten bei der Frankfurter Sparkasse 17.038 5 Treuhandkonten bei der Svenska Handelsbanken, Stockholm,S. 14.100 4 Treuhandkonten bei der Finansbanken, Kopenhagen, Dänemark 12.209 1 Konto bei der Postbank 1.549 2 Treuhandkonten bei anderen Banken 172 Kontostand der Treuhandkonten 464.927 (Anmerkung Toros: bei Man hatte die Phoenix zu dieser Zeit nur circa 10 Millionen Euro, nicht aber die hier ausgewiesenen 412,264 Millionen Euro; es stellt sich die Frage, wer die falschen Saldenbestätigungen erstellt hat bzw. gefälscht hat bzw. wer dafür verantwortlich ist, dass diese Bestätigungen von dem Prüfer Ernst & Young akzeptiert wurden.) Aus den eingegangen Stillhaltergeschäften (vgl. Tz.284) besteht für die Gesellschaft ein Marktpreisrisiko. Per 30. September 2002 beträgt die gesamte Margin, die einen potentiellen Verlust aus den getätigten Short-Geschäften abdecken soll und die bei den beiden Brokern Man Financial und Refco hinterlegt ist, TEUR 2.705……“ (Anmerkung Toros. Diese Margin hätte bei einem angeblichen Eigenkapital des PMA von etwa 500 Millionen Euro bei etwa 1 Milliarde Euro liegen müssen, und nicht bei 2,7 Millionen) Phoenix Kapitaldienst und die Bedeutung von „Equity Runs“ bei Börsenterminkonten Auf den Equity Runs, die ein Brokerhaus (z.B. Phoenix Kapitaldienst GmbH) von dem Clearing-Broker (hier MAN) täglich erhält (früher per Telefax, heute online), sind sämtliche Konten des Brokerhauses mit allen Positionen, Salden, Margin-Requirements etc. aufgelistet, auch die Trades des Vortages. Bei Phoenix wurden diese Equity-Runs zum Teil über den zwischengeschalteten Introducing Broker „Mastman Wells“ an Phoenix per Telefax übersandt (aktenkundig). Auf diesen Equity-Runs fehlte täglich das mysteriöse, nicht-existente Konto M 2540. Das bedeutet, dass jede Person– bei Phoenix oder jeder anderen möglicherweise zwischengeschalteten Institution -, die diesen Equity-Run einsehen konnte, wissen musste, dass es das Konto M 2540 nicht gab. Auch die Werbebroschüre von Phoenix war so widersprüchlich, dass einem sachkundigen und aufmerksamen Beobachter – und das sollten Wirtschaftsprüfer und die Aufsichtsbehörden doch an sich sein – schwere Bedenken hätten kommen müssen: „In aller Regel verkaufen wir Strangles, d.h. gleichzeitig Put- und Call-Optionen, die beide aus dem Geld liegen. Dann ist durch die zweifache Prämieneinnahme das Sicherheitspolster gegen ungünstige Marktbewegungen doppelt so gross….“ …. Wer sich am Managed Account beteiligt, muss mit folgenden Kosten rechnen, die zurückverdient werden müssen, bevor der Beteiligte einen Wertzuwachs erwarten kann: Verkaufsagio 7%, das bei grösseren Anlagebeträgen abnimmt, Verwaltungskosten 0,5% pro Monat, Die Transaktionskosten („commission“) für jeden Handel betragen USD 20. Hiervon erhält Phoenix einen Betrag von ca. USD 5 als Vergütung. … Zusätzlich hierzu erhält Phoenix die auf die Kassenreserve erwirtschafteten Zinsen als Vergütung.“ Später kommt folgender Text, der widersprüchlich zu dem o.a. Text ist: „Die Zuordnung der Zinsen für die Kassenreserve des Phoenix Managed Account als Vergütung an Phoenix könnte Phoenix verleiten, entgegen den Interessen der Beteiligten sich möglichst geringfügig am Markt zu engagieren und sich bietende Geschäftschancen auszulassen.“ Anmerkung: Den Wirtschaftsprüfern und den Aufsichtsbehörden hätte der Unsinn dieser Ausführung auffallen müssen: bei Stillhaltergeschäften – und nur solche sollten und durften an sich in dem PMA gemacht werden und wären laut Prospekt zulässig gewesen – hätten sich die Kassenreserve und die Zinseinnahmen der Phoeinx erhöht. Dem aufmerksamen Leser hätte dieser Widerspruch auffallen müssen, der ein klares Indiz dafür ist, dass die Phoenix nie beabsichtigt hatte, die versprochenen Geschäfte duchzuführen. Aufgefallen ist allen für die Überwachung des Betrugsunternehmens verantwortlichen Personen angeblich nichts. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Phoenix Sonderprüfungsgutachten von Ernst & Young 31. März 2002
Zitate: „In den oben genannten Teilmärkten werden sowohl Long- als auch Short-Positionen eigegangen, Zum Prüfungszeitraum lag der Schwerpunkt der Optionsgeschäfte in Long-Straddle-Positionen… (Anmerkung Toros: es hätten laut Prospekt nur Short-Positionen aufgebaut werden dürfen, primär Short-Strangles) Es bestehen Differenzen zwischen dem extern bestätigten Treuhandvermögen und dem intern gebuchten, welche sich nicht im Einzelnen abstimmen lassen…. Phoenix ordnet die Salden eines bei einer Bank extern geführten Kontos mit Kundengeldern intern dem Treuhandkreis zu, jedoch handelt es sich bei dem Konto um kein Treuhandkonto (vgl. Tz. 94). Darausfolgend liegt ein Verstoss gegen die Anforderung des § 34a WpHG vor, wonach Wertpapierdienstleistungsunternehmen, die kein Einlagenkreditinstitut sind, Kundengelder auf Treuhandkonten zu verwahren haben. Für drei Bankkonten konnte kein geeigneter Nachweis über die Treuhandeigenschaft geführt werden (vgl. Tz. 93)………… Das Treuhandvermögen gemäss der Hauptbuchhaltung BAAN übersteigt den entsprechenden Betrag, der im Monatsabschluss ausgewiesen wurde, um TEUR 484. Die Differenz konnte nicht erklärt werden…. Aus den dargelegten Prüfungsfeststellungen folgt weiterhin, dass bei der Phoenix in der Vergangenheit keine Abstimmung zwischen dem internen Buchungskreis und externen Bestätigungen mit dem Ziel der Identifizierung von Differenzen und der anschliessenden Eliminierung durch Zuordnung der Differenzen zu einzelnen Geschäftsvorfällen stattgefunden hat…. Aus dem Vergleich zwischen dem in der Hauptbuchhaltung geführten Saldo des Treuhandvermögens resultierte eine Differenz in Höhe von TEUR 878. In dieser Höhe übersteigt das extern bestätigte Treuhandvermögen die intern geführten Bestände…. Anhand der Summen- und Saldenlisten der Debitoren und Kreditoren zum 31. Dezember 2001 haben wir im Rahmen einer Zufallsstichprobe die Übereinstimmung der in den Listen ausgewiesenen Salden mit den Salden, welche im Nebenbuch zum genannten Zeitpunkt geführt wurden, geprüft. Dabei kam es zu umfangreichen Abweichungen….. Derzeit werden zwar die geführten Kundensalden dem Kunden mitgeteilt, es erfolgt aber keine Abstimmung mit den gebuchten Treuhandvermögen und extern bestätigten Treuhandvermögen…. Infolge der Vermischung von Kundengeldern mit unternehmenseigenen Geldern sowie der Berechnungssystematik der aufgelaufenen Provisionen durch eine Differenzbildung ist eine genaue Quantifizierung des Fremdwährungsrisikos nicht möglich…. Aus den eingegangen Stillhaltergeschäften (vgl. Tz.284) besteht für die Gesellschaft ein Marktpreisrisiko. Per 30. September 2002 beträgt die gesamte Margin, die einen potentiellen Verlust aus den getätigten Short-Geschäften abdecken soll und die bei den beiden Brokern Man Financial und Refco hinterlegt ist, TEUR 2.705……“ (Anmerkung Toros. Diese Margin hätte bei einem angeblichen Eigenkapital des PMA von etwa 500 Millionen Euro bei etwa 1 Milliarde Euro liegen müssen, und nicht bei 2,7 Millionen) PMA – Phoenix Managed Account - Broschüre der Phoenix Kapitaldienst GmbH „..die am PHOENIX Managed Account beteiligt sind, haben seit Auflegung dieses Alternativen Investments seit Ende 1992 ansehnliche Gewinne erzielt – auch in turbulenten Börsenzeiten. Wie in jedem Markt gibt es auch im Optionshandel Käufer und Verkäufer. PHOENIX ist mit dem Managed Account auf der Verkäuferseite als „Stillhalter“ vertreten – ähnlich wie ein Versicherungsunternehmen im Verhältnis zu seinen Kunden. Für die Übernahme des Risikos erhält die Gesellschaft eine Prämie. Während der Optionskäufer auf steigende oder fallende Kurse mit Einzelkontrakten spekuliert, setzt der Stillhalter bevorzugt auf Seitwärtsbewegungen an den internationalen Terminbörsen. Er weiß, dass etwa 80% der Optionen zum Ende der Laufzeit wertlos verfallen. Bei kluger Kalkulation und breiter Riskostreuung befindet sich der Stillhalter – und damit das PHOENIX Managed Account – langfristig auf der Gewinnerseite.“ „Stillhalter – die Profis im Optionsgeschäft… Weniger risikofreudige Anleger sind auf der Verkäuferseite – als Stillhalter – besser aufgehoben. Für sie haben wir Ende 1992 nach dreijähriger erfolgreicher Markterprobung das PHOENIX Managed Account aufgelegt….. Die bezahlte Optionsprämie vereinnahmt der Stillhalter, in diesem Fall die Gemeinschaft der am PHOENIX Managed Account beteiligten Partner…. Sind einmal die interessanten Märkte für das Optionsschreiben gefunden, gehen wir auf die Suche nach geeigneten Optionen, die wir verkaufen können….. In aller Regel verkaufen wir Strangles, d.h. gleichzeitig Put- und Call-Optionen, die beide aus dem Geld liegen. Dann ist durch die zweifache Prämieneinnahme das Sicherheitspolster gegen ungünstige Marktbewegungen doppelt so gross….“ …. Wer sich am Managed Account beteiligt, muss mit folgenden Kosten rechnen, die zurückverdient werden müssen, bevor der Beteiligte einen Wertzuwachs erwarten kann: Verkaufsagio 7%, das bei grösseren Anlagebeträgen abnimmt, Verwaltungskosten 0,5% pro Monat, Die Transaktionskosten („commission“) für jeden Handel betragen USD 20. Hiervon erhält Phoenix einen Betrag von ca. USD 5 als Vergütung. … Zusätzlich hierzu erhält Phoenix die auf die Kassenreserve erwirtschafteten Zinsen als Vergütung. Später kommt folgender Text, der widersprüchlich zu dem o.a. Text ist: Die Zuordnung der Zinsen für die Kassenreserve des Phoenix Managed Account als Vergütung an Phoenix könnte Phoenix verleiten, entgegen den Interessen der Beteiligten sich möglichst geringfügig am Markt zu engagieren und sich bietende Geschäftschancen auszulassen. Anmerkung: Den Wirtschaftsprüfern und den Aufsichtsbehörden hätte der Unsinn dieser Ausführung auffallen müssen: bei Stillhaltergeschäften – und nur solche sollten und durften an sich gemacht werden und wären laut Prospekt zulässig gewesen – hätten sich die Kassenreserve und die Zinseinnahmen der Phoeinx erhöht. Dem aufmerksamen Leser hätte dieser Widerspruch auffallen müssen, der ein klares Indiz dafür ist, dass die Phoenix nie beabsichtigt hatte, die versprochenen Geschäfte duchzuführen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. EDW Ende Sonderzahlungen blanko 12 April 2017
Liste Konten Man an Puckler ohne M2540
Vertriebspartnerphoenix
E Y Saldenbestätigungen MAN 412 Mio
E&Y I
E&Y II
Vertriebsvergütung Phoenix 4 Vertriebe 70 Mio
Vertriebsvereinbarung
Prospekt PMA Broschüre MA
Broker Bailey Shatkin
WpHG-Bericht2003
Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 1
Phoenix Prüfungsbericht 2000 Teil 2
equity-run-Muster

25 04, 2018

Istanbul Equity Fund

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Wir prüfen seit geraumer Zeit, welche Schäden den Anlegern in dem Luxemburger Investmentfonds „Istanbul Equity Fund“ vormals genannt „Strateji Türkei Fund“, einem Investmentfonds der IP Concept S.A. aus Luxemburg, einer Gesellschaft der DZ Bank Gruppe, dadurch entstanden sind, dass die IP Concept im Jahr 2011 ohne schlüssigen Grund Wertpapierorders des Fondsmanagers nicht zur Ausführung gebracht hat und obendrein die Fondsprospekte gravierende Mängel ausgewiesen haben. Der heutige Fondsmanager des Fonds, die Firma Strateji aus der Türkei, ist auch für die Performance des von der IP Concept S.A. im Jahr 2007 aufgelegten Fonds VV Madaus Strategy Turkey (WKN: A0M XCB) verantwortlich, der wegen Erfolglosigkeit im Jahr 2009 mit einem Wertverlust von fast 50% liquidiert wurde. Wir empfehlen Anlegern des Istanbul Equity Funds mit uns Kontakt aufzunehmen, damit wir sie über die Hintergründe informieren. Unserer Ansicht nach haben die Anleger Schadensersatzansprüche gegen die IP Concept S.A., die sie nach Ansicht unserer Anwälte auch in Deutschland gerichtlich geltend machen können. Für die IP Concept S.A. und den Istanbul Equity Fund ist als Geschäftsführer verantwortlich Herr Nikolaus Rummler. Inzwischen ist die IP Concept S.A. mit Herrn Nikolaus Rummler noch mit einem Dachfonds aufgefallen, der in einem einzigen Jahr über 9% an laufenden Kosten verursacht hat, den FI Fund Stop & Go. Der Fonds wurde als „konservativ“ eingestuft und hat über 50% seines Wertes verloren. Fakten hierzu: Fonds: FI Fund Stop & Go Professional, ISIN LU0326969457 Der Fonds wurde im Jahr 2007 für den Initiator und Anlageberater „Finanzoptimierung“ aufgelegt und im Jahr 2014 mit einem Verlust von über 50% liquidiert. Der Fonds wurde im Verkaufsprospekt als “konservativ” eingestuft. “Konservativ” passt u.E. so gar nicht mit einem Verlust von mehr als der Hälfte des Kapitals der Anleger zusammen – noch dazu in einem positiven Marktumfeld. Eine Definition des Begriffs „konservativ“ bei Finanzanlagen: „kurzfristige moderate Kursschwankungen sind möglich; mittel bis langfristig ist ein Vermögensverlust unwahrscheinlich.“ Von 1970 bis Ende 2014 hat der MSCI World Netto auf Eurobasis (bis Ende 1998 D-Mark) im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 6,9 Prozent erzielt. Wenn man unterstellt, dass durchschnittlich 70% des Fonds in Aktien (Atkienfonds) investiert waren und der Rest (Cash oder Rentenpapiere) praktisch keine Rendite gebracht hat, erhält man für den Fonds eine Renditeerwartung vor Kosten in Höhe von 4,83%. Das ist eine realistische Renditeerwartung für den Fonds VOR KOSTEN. Damit ein Anleger eine realistische Chance auf einen Gewinn hat, müssen die Kosten also deutlich unter 4,83% liegen. Schon wenn mehr als 50% der Bruttorendite durch Kosten aufgefressen würde, wäre das für die Anleger kein gutes Investment. Im „Spitzenjahr“ 2013 waren die Kosten des Fonds dann sogar in etwa das Doppelte der realistischen Bruttorenditeerwartung, nämlich 9,22%. Zitat Liquidationsbericht des Fonds: „Die Kursentwicklung des Dachfonds wurde in erster Linie durch eine sehr hohe Kostenbelastung innerhalb des Fonds stark beeinträchtigt.“

25 04, 2018

Wenn Bürger selbst die Strassen reparieren

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Schlaglöcher lassen die Fahrt auf Roms Strassen zum Albtraum werden. Freiwillige leisten mit Kaltasphalt und Schaufeln Gegenwehr. Andrea Spalinger, Rom 25.4.2018 Cristiano Davoli liebt Rom über alles. Während viele seiner Mitbürger über den Niedergang der Ewigen …………………… https://www.nzz.ch/international/wenn-buerger-selbst-die-strassen-reparieren-ld.1376845?mktcid=nled&mktcval=107&kid=_2018-4-24

25 04, 2018

Pablo Escobars Tierliebe wirkt nach

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Die Nilpferde des einst mächtigen Drogenbosses Pablo Escobar sind in Kolumbien zu einer Plage geworden. Niemand weiss, wohin mit den Dickhäutern, die sich immer weiter vermehren. Nicole Anliker, Rio de Janeiro 24.4.2018, Mehr als 25 Jahre nach Pablo Escobars Tod müssen sich Kolumbiens Behörden noch immer mit den ……………….. https://www.nzz.ch/international/pablo-escobar-nilpferd-liebe-bringt-kolumbien-probleme-ld.1380032?mktcid=nled&mktcval=106&kid=_2018-4-24

25 04, 2018

Trump hofiert Macron

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Der amerikanische Präsident bezeichnet die Bande zwischen den USA und Frankreich als unverbrüchlich. Dies kann nicht verdecken, dass die beiden Länder in aktuellen Fragen widersprüchliche Positionen einnehmen. Beat Ammann, Washington 24.4.2018, Die Ehre, zum ersten offiziellen Staatsbesuch der Ära Trump in Washington empfangen zu werden, fällt ………………… https://www.nzz.ch/international/trump-hofiert-macron-ld.1380129?mktcid=nled&mktcval=102&kid=_2018-4-24

25 04, 2018

Türkische Wahlkämpfer sind unerwünscht

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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will im Ausland um Stimmen werben. Verbote wird er innenpolitisch ausschlachten. Marco Kauffmann Bossart, Istanbul 23.4.2018, Die Ministerpräsidenten Österreichs und der Niederlande haben sie als Erste ausgeschlossen: Auftritte türkischer Politiker vor den vorgezogenen Wahlen vom 24. Juni. Eine Absage, wenngleich …………………….. https://www.nzz.ch/international/tuerkei-wahl-erdogan-will-im-ausland-stimmen-sammeln-ld.1380067?mktcid=nled&mktcval=102&kid=_2018-4-24

25 04, 2018

Korruptionsverdacht gegen Europarats-Parlamentarier erhärtet sich

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Eine Expertenkommission stellt Verstösse gegen Verhaltensregeln und Hinweise auf Käuflichkeit in der Europaratsversammlung fest. Parlamentarier erhielten Geschenke und lobbyierten für viel Geld zugunsten der Herrscher in Aserbaidschan. Andreas Ernst 23.4.2018, ………………… https://www.nzz.ch/international/kaviar-diplomaten-ein-untersuchungsbericht-erhaertet-den-korruptionsverdacht-gegen-europarats-parlamentarier-ld.1379871?mktcid=nled&mktcval=102&kid=_2018-4-24

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