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1704, 2019

Interview mit Philosoph Rüdiger Safranski „…wenn man ständig die Nazikeule schwingt“

Der Philosoph Rüdiger Safranski kritisiert die Flüchtlingspolitik und schätzt AfD-Chef Alexander Gauland. Wo zieht er die Grenze zwischen Konservativismus und rechter Hetze? Von Sebastian Hammelehle Autor Safranski: "Ich gehöre auch noch in andere Welten" Samstag, 17.03.2018 …………………….. https://www.spiegel.de/spiegel/ruediger-safranski-es-gibt-keine-pflicht-zur-fremdenfreundlichkeit-a-1198496.html

1704, 2019

Notre Dame and What Was Lost

04/16/2019 Jeff Deist Yesterday's terrible fire at the Notre-Dame Cathedral reminds us how quickly centuries of accumulated "cultural capital" can be destroyed. Oak timbers dating from the 1200s in the roof and spire were lost forever; some priceless stained glass windows appear to have suffered damage. As the saying goes, France is the heart of the West, Paris is the heart of France, and …………………… https://mises.org/power-market/notre-dame-and-what-was-lost?utm_source=Mises+Institute+Subscriptions&utm_campaign=c3b187ca29-EMAIL_CAMPAIGN_9_21_2018_9_59_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_8b52b2e1c0-c3b187ca29-228638081

1704, 2019

A Better Red: The Transition from Communism to Coca-Cola in Romania

The transition from central planning to market-oriented economies in Eastern and Central Europe provides a fascinating laboratory for research in economic theory and business practice. With the collapse of communism, the inefficiencies of centralized planning have ……………………. https://mises.org/library/better-red-transition-communism-coca-cola-romania-0?utm_source=Mises+Institute+Subscriptions&utm_campaign=c3b187ca29-EMAIL_CAMPAIGN_9_21_2018_9_59_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_8b52b2e1c0-c3b187ca29-228638081

1704, 2019

Ludwig von Mises

Ludwig Heinrich Edler von Mises (1881–1973) One of the most notable economists and social philosophers of the twentieth century, Ludwig von Mises, in the course of a long and highly productive life, developed an integrated, deduct­ive science of economics based on the fundamental axiom that in­dividual human beings act …………………… https://mises.org/profile/ludwig-von-mises?utm_source=Mises+Institute+Subscriptions&utm_campaign=c3b187ca29-EMAIL_CAMPAIGN_9_21_2018_9_59_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_8b52b2e1c0-c3b187ca29-228638081

1704, 2019

Austerity Works — When the Market Is Freed

04/15/2019 Antony P. Mueller Trying to overcome a financial crisis with more debt is ineffective and a scheme of deceit. It would be just another step closer to final bankruptcy. In order to overcome a financial crisis, …………………. https://mises.org/wire/austerity-works-%E2%80%94-when-market-freed?utm_source=Mises+Institute+Subscriptions&utm_campaign=c3b187ca29-EMAIL_CAMPAIGN_9_21_2018_9_59_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_8b52b2e1c0-c3b187ca29-228638081

1704, 2019

Sprichwörter

„Eine Frau kann mit dem Fingerhut mehr verschütten, als der Mann mit dem Eimer schöpfen kann.“ „Geld verloren, nichts verloren, Mut verloren, viel verloren, Ehre verloren, alles verloren.“ „Wenn Feinde gute Worte geben, haben sie Böses im Sinne.“ „Der Unzufriedene hat oft zuviel, aber nie genug.“ „Der Neidische ist sein eigner Henker.“ „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Afrikanisches Sprichwort „Die Europäer haben die Uhr, wir haben die Zeit.“ Afrikanisches Sprichwort „Das Unglück hält sich nicht an Besuchstage.“ Afrikanisches Sprichwort „Verschoben ist nicht aufgehoben.“ „Liebe und Herrschaft leiden nicht Gesellschaft“ „Wie du säst, so wirst du ernten.“ „Neid ist zu Hof geboren, im Kloster erzogen und im Spital begraben.“ „Adel sitzt im Gemüte, Nicht im Geblüte“ „Fleiß bringt Brot, Faulheit Not.“ „Was kümmert's den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen?“ „Sprich, was wahr ist, trink, was klar ist, iß, was gar ist.“ „Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen.“ „Wo du hörst hohe Schwüre, steht Lüge vor der Türe.“ „Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast, aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke.“ Afrikanisches Sprichwort „Strafe im Zorn kennt weder Maß noch Ziel.“ „Wenn die Reichen bauen, haben die Armen zu tun.“ „Böse Gesellschaft verderbt gute Sitten.“ „Einsamkeit ist eine Schule der Weisheit.“ „Ein guter Freund ist mehr wert als hundert Verwandte.“ „Solange ein Narr schweigt, hält man ihn für klug.“ „Sicherheit ist des Unglücks erste Ursache.“ „Der Narben lacht, wer Wunden nie gefühlt.“ „Wer Arbeit liebt und sparsam zehrt, der sich in aller Welt ernährt.“ „Geflickte Freundschaft wird selten wieder ganz.“ „Das Gewissen sagt uns wohl, was man tun und meiden soll.“ „Glück läßt sich finden, behalten ist Kunst.“ „Wer ohne Freund ist, lebt nur halb.“ „Mit Geduld und Zeit wird aus dem Maulbeerbaum ein Seidenkleid.“ „Prahle nicht mit deinem Glücke, willst du meiden Neid und Tücke.“ „Wer den Kern essen will, muß erst die Nuß knacken.“ „Ist deine Sache gut, so schreite zum Vergleiche, ist sie schlimm, so sei besonnen und weiche.“ „Arbeiten bringt Brot, Faulenzen Hungersnot.“ „Wer sich über des andern Glück freut, dem blüht sein eigenes.“ „Wer sich auf andere verläßt, der ist verlassen.“ „Geduld überwindet alles.“ „Wer beginnt mit Lügen, endet mit Betrügen.“ „Die Augen sind der Liebe Tür.“ „Wo Gewalt Herr ist, da ist Gerechtigkeit Knecht.“ „Dem fleißigen Hamster schadet der Winter nichts.“ „Das paßt wie die Faust aufs Auge.“ „Blut ist dicker als Wasser.“ „Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.“ „Fürchte Gott, tue Recht, scheue niemand.“ „Eine Lüge schleppt zehn andre nach sich.“ „Treue ist ein seltner Gast, halt ihn fest, wenn du ihn hast.“ „Glücklich ist, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist.“ „Das Pferd ist oft klüger als sein Reiter.“ „Steter Tropfen höhlt den Stein.“ „Unter Blinden ist der Einäugige König.“ „Wer zuviel zweifelt, verzweifelt.“ „Ein böser Geselle führt den andern zur Hölle.“ „Durch Schweigen verdirbt viel Freundschaft.“ „Ich lebe, weiß nicht wie lang, ich sterbe, weiß nicht wann, ich fahre, weiß nicht wohin,mMich wundert, daß ich noch fröhlich bin.“ „Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, das ist der schönste Lebenslauf.“ „Übung macht den Meister.“ „Wer Gott fürchtet, hat nichts anders zu fürchten.“ Es war kein Berg so hoch, das Tal war so niedrig „Bellende Hunde beißen nicht.“ „Regenbogen am Morgen macht dem Schäfer Sorgen; Regenbogen am Abend ist dem Schäfer labend.“ „Stille Wasser, tiefe Gründe.“ „Keine Antwort ist auch eine Antwort.“ „Frauengunst war nie umsunst.“ „In Scherz und Spiel spricht man oft die Wahrheit.“ „Ich liebe, was fein ist, ob's schon nicht mein ist, ob mir's gleich nicht werden kann, hab ich doch ein Gefallen dran.“ „Jede Lüge will zehn andre zum Futter haben, wenn sie nicht sterben soll.“ „Es ertrinken mehr im Becher als in der Donau.“ „Man soll das Brett bohren, wo es am dünnsten ist.“ „Wer sich an Pöbel hängt, ist übel logiert.“ „Wer mit den Schweinen frisst, wird am Ende von den Schweinen gefressen.“ „Ehre, dem Ehre gebührt.“ „Ein fauler Apfel steckt hundert an.“ „Wer Lieb erzwingt, wo keine ist, der bleibt ein Narr zu aller Frist.“ „Was nicht von Herzen kommt, das geht nicht zu Herzen.“ „Ein Freund in der Not ist ein Freund in der Tat.“ „Reden ist leichter als Tun und Versprechen leichter als Halten.“ „Wer nach Geld heiratet, verliert seine Freiheit.“ „Könnte der Narr schweigen, so wär' er weis.“ „Hätt' ihn die erste Lüge erstickt, er wäre längst tot.“ „Wer die Rose bricht, muß leiden, daß sie ihn sticht.“ „Je mehr einer trinkt, je mehr ihn dürstet.“ „Untreu wird gern mit Untreu bezahlt.“ „Ein Vielfraß wird nicht geboren, sondern erzogen.“ „Liebe überwindet alles.“ „Ein Mietling achtet der Schafe nicht.“ „Liebe fängt bei sich selber an.“ „Der Freunde müssen mindestens zwei sein.“ „Die aufgehende Sonne hat mehr Anbeter als die untergehende.“ „Der Himmel ist schwer zu verdienen, sprach der Abt, als er vom Bette fiel und der Nonne ein Bein brach.“ „Das freie Schaf frißt der Wolf.“ „Die Waage zeigt, ob schwer, ob leicht, aber nicht, ob Gold, ob Silber.“ „Man muß früh aufstehen, wenn man früh fertig werden will.“ „Wo Gänse sind, da ist Geschnatter, und wo Frauen, da sind viel Mären.“ „Den Esel kennt man bei den Ohren, am Angesicht den Mohren, und bei den Worten den Toren.“ „Auch ein guter Baum bringt ungleiches Obst.“ „Blick erst auf dich, dann richte mich.“ „Allzeit gewinnen macht verdächtig, allzeit verlieren macht verächtlich.“ „Wie man den Acker bestellt, so trägt er.“ „Ungebauter Acker trägt selten gut Korn.“ „Zur Knechtschaft wird keiner gezwungen, der zu sterben bereit ist.“ „Der Geiz muß Hunger leiden, weil der Teufel den Schlüssel zum Geldkasten hat.“ „So Stärke nicht hilft, muß man List versuchen.“ „Weiß erkennt man am besten, wenn man schwarz dagegen hält.“ „Auf Erden lebt kein Menschenkind, An dem man keinen Mangel find't.“ „Gemalte Blumen riechen nicht.“ „Willst du gern die Tochter han, Sieh vorher die Mutter an“ „Wer weiter will als sein Pferd, der sitze ab und geht zu Fuß.“ „Schöne Gestalt verliert sich bald.“ „Besser des Tapfern Blick als des Feigen Schwert.“ „Sagen und tun ist zweierlei.“ „Klopf auf den Busch, so fliegen die Vögel heraus.“ „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände.“ „Gelehrte Leute wissen's, tapfre tun's.“ „Hätt' ich den Zoll am Rhein, so wär' Venedig mein.“ „Scham und gute Sitten weichen der Armut.“ „Am Gesang kennt man den Vogel.“ „Das Urteil ist gesprochen, der Stab, der ist gebrochen.“ „Wer Kammerjungfern freit und gern Kaldaunen ißt, der frage nicht nachher, was drin gewesen ist.“ „Ein Löffel voll Tat ist besser als ein Scheffel voll Rat.“

1704, 2019

17. April

Namenstag: Everhard, Robyn, Gerwine, Ruedi, Bobby, Dodo, Rudy, Robin, Isidora 1573 Schlacht bei Vlissingen 1895 Frieden von Shimonoseki 1946 Ausrufung der Syrisch Arabischen Republik 1961 Invasion in der Schweinebucht (Kuba) 2019 Universal-Investment GmbH Geschäftsführer Bernd Vorbeck fällt weiterhin mit Fonds auf, die eine deutliche Underperformance zu ihrer Benchmark aufweisen. Im Jahr 2014 hatte Bernd Vorbeck von der Universal Investment Ges. mbH den Hedgefonds Stay-C-Commodity Fund sowie die YEALD Vermögensverwaltungsfonds an ihrem historischen Tiefstkurs liquidiert, im Jahr 2015 gab es auch wieder diverse Fondsliquidationen, und das riss auch in 2016, 2017 und 2018 nicht ab.

1704, 2019

Churning

Churning nennt man im Finanz- bzw. Börsenbereich das durch das Interesse der Kunden nicht gerechtfertigte häufige Umschlagen des Anlagekontos, durch das der Broker, Verwalter oder Vermittler oder alle drei gemeinsam sich zu Lasten der Gewinnchancen des Kunden Provisionseinnahmen verschaffen. Auf deutsch bedeutet Churning „Gebührenschinderei“ oder „Spesenreiterei“.
Der Tatbestand des Churning lässt sich zunächst in einen objektiven und in einen subjektiven Tatbestand aufteilen.
Der objektive Tatbestand bei Churning setzt voraus, dass eine exzessive Anzahl von Geschäften in dem Depot unter Berücksichtigung der Anlageziele und der Anlageerfahrung des Kunden sowie der vereinbarten Strategie vorliegt, ebenso eine Kontrolle des Kontos durch den Anlageberater.
Bezüglich des subjektiven Tatbestandes bei Churning ist auszuführen, dass der Anlageberater schon dann vorsätzlich handelt, wenn er weiss, bzw. es billigt und in Kauf nimmt, die Interessen des Anlegers zu verletzen. Das bedeutet, dass Churning nicht voraussetzt, dass der Anleger per Saldo einen Verlust macht. Auch wenn ein Gewinn aufgrund exzessiver bzw. unverhältnismässiger Spesen geringer ausfällt, liegt eine Schädigung des Kunden vor und es kann insofern auch Churning vorliegen.
Im Rahmen des objektiven Churning-Tatbestandes, des sogenannten „Overtradings“ eines Kontos, ist zunächst zu untersuchen, wie hoch die angefallenen Kosten im Verhältnis zum eingesetzten Kapital sind, unter Kosten sind Gebühren, mark-ups und Sollzinsen zu verstehen.
Eine weitere entscheidende Frage bei Churning ist, um wieviel Prozent sich das eingesetzte Kapital hätte vermehren müssen, um nach Abzug der Kosten einen Gewinn vorweisen zu können (to merely brake even) und wie hoch alsdann dieser Prozentsatz für die durchschnittliche Anlage in dem Konto aussieht.
Auch wenn der Anleger aufgrund der Höhe der Spesen im Rahmen der verfolgten Anlagestrategie keine realistische Chance hat, eine positive Rendite zu erzielen, sind diese Spesen als exzessiv und unangemessen anzusehen. Eine solche Disparität zwischen Chancen und Risiken ist sittenwidrig.
Eine mit-entscheidende Frage ist, wie oft das Konto umgeschlagen wurde.
Exzessives Handeln (Churning) wurde von Gerichten bei Termingeschäften bejaht, wenn z.B. das gesamte Konto 11 (elf) mal im Jahr umgeschlagen wird. Die Beurteilung muss jedoch immer im Einzelfall erfolgen. Es gibt Strategien, die auch eine deutlich höhere Umschlagshäufigkeit als 11 rechtfertigen können – diese Strategien müssen aber – nach Spesen! – eine positive Rendite des Anlegers plausibel erwarten lassen. Es gibt zum Beispiel sehr erfolgreiche Aktienhandelsstrategien, bei denen das Portfolio durchschnittlich pro Jahr 40 Mal umgeschlagen wird, der Anleger nach Spesen aber schöne Gewinne macht und das Risiko, die Volatilität, auch noch kleiner ist, als bei einer reinen Buy-and-Hold-Strategie.
Bei bestimmten Strategien ist aber „Churning“ bzw. „exzessives Handeln gegen die Interessen des Anlegers“ schon bei weitaus geringeren Umsätzen als 11 anzunehmen. Bei einem benchmarkneutral verwalteten Portfolio (z.B. Indexfonds) zum Beispiel ist schon bei einer PTR von 1 (eins) von exzessivem Handel auszugehen. Denn ein Handel muss und darf in solchen Portfolios nur erfolgen, wenn sich die zugrundeliegende Benchmark ändert oder bei Volumenszu- oder –abflüssen im Portfolio.
Bei einem normalen Aktiendepot eines Privatkunden wird es in der Regel bedenklich, wenn die Umschichtungshäufigkeit grösser als 2 ist. Die Umschichtungshäufigkeit muss in diesem Fall durch bestimmte Strategien gerechtfertigt werden, die eine höhere Aktivität rechtfertigen bzw. bedingen. Bei Verfolgung aktiver Handelsstrategien müssen die prozentual pro Trade anfallenden Gebühren im Gegenzug deutlich geringer sein als normale Handelsgebühren, damit die Gesamtspesenbelastung in einem vertretbaren Rahmen bleibt.
Allein die Tatsache, dass ein Konto für einen Anlageberater ein „Gebührencoup“ war, bedeutet noch nicht zwangsläufig, dass es auch „gechurned“ wurde.
Entscheidend kommt es auch darauf an, dass der Anlageberater das Konto direkt oder indirekt „kontrolliert“ hat.
Churning war auch das traditionelle Geschäft der Phoenix Kapitaldienst GmbH, Frankfurt, bevor der Phoenix-Eigentümer Dieter Breitkreuz dazu überging, beim Phoenix Managed Account das Geld gleich zu veruntreuen und nicht erst mühevoll durch „Churning“ in die eigene Tasche zu transferieren.
Unseriöse Umschichtungen und überhöhte Transaktionskosten kommen auch bei Investmentfonds und Banken vor. Ein Beispiel für recht exzessive Spesen ist der Fonds der IP Concept S.A. des Herrn Nikolaus Rummler, der im Jahr 2014 liquidierte Fonds FI Fund Stop & Go Professional (ISIN LU0326969457), bei dem im Jahr 2013 über 9% (in Worten: neun Prozent) an laufenden Kosten angefallen sind. Der Fonds wurde mit einem Verlust von über 50% liquidiert.