„Befehlen und Gehorchen, sie bildeten zusammen nur ein Prinzip, eine unauflösliche Einheit; wer zu gehorchen wisse, der wisse auch zu befehlen, und ebenso umgekehrt.“
Thomas Mann

„Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum streicheln hat.“
Victor Hugo

„Das Beste ist doch das Letzte im Leben, denn dafür wird alles gemacht. In Gottes Hand ist unsere Zeit.“
Robert Browning

„Die Menge auf etwas aufmerksam machen heißt: dem gesunden Menschenverstand auf die Spur zu helfen.“
Gotthold Ephraim Lessing

„Niemand ist so uninteressant wie ein Mensch ohne Interesse.“
John Brown

„Und denen, die sich an Korruption klammern oder ihre Regierung auf Lug und Trug bauen oder Opposition unterdrücken, sage ich: Seid euch bewusst, dass ihr auf der falschen Seite der Geschichte steht. Aber wir werden euch unsere Hand reichen, wenn ihr bereit seid, eure Faust zu öffnen.“
Barack Obama

„Einschlafen dürfen,
wenn man müde ist.
Eine Last fallen lassen können,
die man lange getragen hat,
das ist eine tröstliche,
eine wunderbare Sache.“
Hermann Hesse

„Ein Pferd, ein Pferd, ein Königreich für ein Pferd!“
William Shakespeare

„Ordnung ist die Tochter der Überlegung.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Wer nicht vorwärts geht, der kommt zurücke!“
Johann Wolfgang von Goethe

„Laß ihn im Galoppe tollen,
reite ruhig deinen Trab!
Ein zu ungestümes Wollen
wirft von selbst den Reiter ab.“
Wilhelm Busch

„Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.“
Francis Bacon

„Dann acht‘ ich das im Alter für das Traurigste,
zu fühlen, daß dem Nächsten man beschwerlich ist.“
Caecilius Statius

„Das Leben ist wie eine Kiste Handgranaten. Man erfährt nie was einen in Stücke gerissen hat.“
Mario Puzo

„Mitten wir im Leben sindt ~ Mit dem Tod umfangen.“
Martin Luther

„Tatsachen sind für den Geist, was die Nahrung für den Körper ist.“
Edmund Burke

„Was mit Wenigem getan werden kann, muß nicht mit Vielem getan werden.“
Matthias Claudius

„Tausend Wege führen zum Irrtum, ein einziger zur Wahrheit.“
Jean-Jacques Rousseau

„Seit ich auf deutsche Erde trat,
Durchströmen mich Zaubersäfte.
Der Riese hat wieder die Mutter berührt,
Und es wuchsen ihm neu die Kräfte.“
Heinrich Heine

„Was immer das Leid der anderen lindert oder ihr Glück erhöht, das nenne ich Tugend. Alles, was die Gesellschaft im allgemeinen oder irgendeines ihrer Individuen verletzt, gilt für mich als Laster.“
Robert Burns

„Nicht der ist arm, der sich keinen Jugendtraum erfüllt hat, sondern der schon in der Jugend nichts träumte.“
Jean Genet

„Der Mensch ist das klügste aller Wesen, weil er Hände hat.“
Anaxagoras

„Die Grenze zwischen Zivilisation und Barbarei ist nur schwer zu ziehen: Stecken Sie sich einen Ring in Ihre Nase, und Sie sind eine Wilde; stecken Sie sich zwei Ringe in Ihre Ohren, und Sie sind zivilisiert.“
Pearl S. Buck

„Wir stimmen den anderen nur zu, wenn wir eine Gemeinsamkeit zwischen ihnen und uns empfinden.“
Jean de la Bruyère

„Gewissheit ist die Grundlage, nach der die menschlichen Gefühle verlangen.“
Honoré de Balzac

„Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln.“
Max Planck

„Das einzige Mittel gegen den Aberglauben ist Wissenschaft.“
Henry Thomas Buckle

„Die Historiker verfälschen die Vergangenheit, die Ideologen die Zukunft.“
Zarko Petan

„Erholung ist die Würze der Arbeit.“
Plutarch

„Ihr liebes Angesicht war wie ein durchsichtiges Fensterlein ihres Herzens, aus dem ihre Seele, mit jeder inneren Bewegung errötend und erbleichend, zum Himmel schaute.“
Clemens Brentano

„Jede Nation ist im Ausland hauptsächlich durch ihre Untugenden bekannt.“
Joseph Conrad

„Die Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß der Wunsch zu töten sehr oft mit dem Wunsch, selber zu sterben oder sich zu vernichten, zusammenfällt.“
Albert Camus

„Ein Gramm Intelligenz ist ein Pfund Bildung wert, denn wo Intelligenz ist, stellt sich die Bildung von selber ein.“
Louis Bromfield

„Wenn ein Reisender nach Hause zurückkehrt, soll er nicht die Bräuche seiner Heimat eintauschen gegen die des fremden Landes. Nur einige Blumen von dem, was er in der Ferne gelernt hat, soll er in die Gewohnheiten seines eigenen Landes einpflanzen.“
Francis Bacon

„Das Christentum ist das Mittelalter der Menschheit.“
Ludwig Feuerbach

„Ich würde Sie dringender einladen, wenn ich mir nicht allzusehr bewußt wäre, daß wir in dem Herbst und Winter des Lebens starrer und schroffer werden als billig ist: die Wirkung dieser Eigenschaften wird durch guten Willen, am besten aber durch Entfernung gemildert.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Es gibt sehr viele Leute, die glauben – aber aus Aberglauben.“
Blaise Pascal

„Auch ist des besser, Gefahren auf halbem Wege entgegenzugehen, wenn sie nicht näherkommen, als zu lange auf ihr Herankommen zu warten; denn wenn jemand zu lange wacht, kann man darauf wetten, daß er einschläft.“
Francis Bacon

„Zur Grobheit ist zu bemerken, daß sie die überflüssige Erzeugerin von Mißvergnügen ist; denn Strenge gebiert Frucht, Grobheit aber gebiert Haß.“
Francis Bacon

„Die Fassung der Edelsteine erhöht ihren Preis, nicht ihren Wert.“
Ludwig Börne

„Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird.“
Heimito von Doderer

„Vollkommene Aufrichtigkeit ist der Weg zur Originalität.“
Charles Baudelaire

„Von der Natur aus gibt es weder Gutes noch Böses. Diesen Unterschied hat die menschliche Meinung gemacht.“
Sextus Empiricus

„Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.“
Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen

„Der Zynismus ist das Ergebnis einer Verbindung von Bequemlichkeit mit Machtlosigkeit.“
Bertrand Russell

„Erziehung ist alles. Der Pfirsich war einst eine Bittermandel, und der Blumenkohl ist nichts als ein Kohlkopf mit akademischer Bildung.“
Mark Twain

„Man sollte wirklich nur die zusammen leben lassen, die ohne einander sterben würden.“
Ludwig Anzengruber

„Kein besseres Heilmittel gibt es im Leid als eines edlen Freundes Zuspruch.“
Euripides

„Die Wolken gehören zur Erde, nicht zum Himmel.“
Waldemar Bonsels

„Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben, besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.“
Friedrich Ludwig Jahn

„Aktivität ist nun einmal die Mutter des Erfolgs.“
Claude Adrien Helvétius

„Wer die Macht hat, dem soll man sie nicht auch noch versüßen.“
Max Aitken

„Rückkehr, die frohe, reicher Ernte gleichet sie,
wo scheidend herzlich stille Tränen wir gesät.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Die Philosophen verdammen den Reichtum nur, weil wir ihn schlecht gebrauchen.“
Francois de La Rochefoucauld

„Der Mann ist so beschaffen, daß er dem vernünftigsten Argument eines Mannes widersteht, aber dem unvernünftigsten Blick einer Frau erliegt.“
Honoré de Balzac

„Wenn es Gott nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.“
Voltaire

„Es gibt nur eine Unannehmlichkeit, die peinlicher ist, als in aller Munde zu sein: nicht in aller Munde zu sein.“
Oscar Wilde