„Jetzt entscheidet unser Geschmack gegen das Christentum, nicht mehr unsere Gründe.“
Friedrich Nietzsche

„Wir sehnen uns nicht nach bestimmten Plätzen zurück, sondern nach den Gefühlen, die sie in uns auslösen.“

„Unser Zeitalter, so viel es von Ökonomie redet, ist ein Verschwender: es verschwendet das Kostbarste, den Geist.“
Friedrich Nietzsche

„Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen.“
Friedrich Schiller

„Durch die Arbeit entsteht aus einem Einfall die Welt.“
Friedrich Dürrenmatt

„Vielfalt, die sich nicht zur Einheit ordnet, ist Verwirrung. Einheit, die sich nicht in Vielfalt gliedert, ist Tyrannei.“
Blaise Pascal

„Es kann nicht alles ganz richtig sein in der Welt weil die Menschen noch mit Betrügereien regiert werden müssen.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Die Sanduhren erinnern nicht bloß an die schnelle Flucht der Zeit, sondern auch zugleich an den Staub, in welchen wir einst verfallen werden.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Gar nicht von sich zu reden, ist eine sehr vornehme Heuchelei.“
Friedrich Nietzsche

„Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.“
Wilhelm Busch

„Es ist in der Welt so eingerichtet, dass einer vom Schaden des anderen lebt.“
Paul Bertololy

„Die Leute, die niemals Zeit haben, tun am wenigsten.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Ob das Elend in Deutschland zugenommen hat, weiß ich nicht, die Interjektions-Zeichen haben gewiß zugenommen. Wo man sonst bloß ! setzte, da steht jetzt !!!“
Georg Christoph Lichtenberg

„Habe keine zu künstliche Idee vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halt ihn weder für zu gut noch zu böse.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Er schliff immer an sich und wurde am Ende stumpf, ehe er scharf war.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Mir tut es allemal weh wenn ein Mann von Talent stirbt, denn die Welt hat dergleichen nötiger als der Himmel.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Rein verstandlich betrachtet erscheint das Leben nicht anders als eine sinnvolle Sinnlosigkeit.“
Paul Berololy

„Auch selbst den weisesten unter den Menschen sind die Leute, die Geld bringen, mehr willkommen, als die, die welches holen.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Zu den Schauspielen, auf welche uns das nächste Jahrhundert einladet, gehört die Entscheidung im Schicksale der europäischen Juden.“
Friedrich Nietzsche

„Es gibt kein größeres Hindernis des Fortgangs in den Wissenschaften als das Verlangen, den Erfolg davon zu früh verspüren zu wollen.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Es ist furchtbar, im Meere vor Durst zu sterben. Müsst ihr denn gleich eure Wahrheit so salzen, dass sie nicht einmal mehr – den Durst löscht?“
Friedrich Nietzsche

„Neid und Eifersucht sind die Schamteile der menschlichen Seele.“
Friedrich Nietzsche

„Wenn die Ehegatten nicht beisammen lebten, würden die guten Ehen häufiger sein.“
Friedrich Nietzsche

„Der Sozialismus kann dazu dienen, die Gefahr aller Anhäufungen von Staatsgewalt recht brutal und eindringlich zu lehren und insofern vor dem Staate selbst Misstrauen einzuflößen.“
Friedrich Nietzsche

„Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur.“
Oscar Wilde

„Man ist nie so lächerlich durch die Eigenschaften, die man besitzt, wie durch jene, die man zu haben vorgibt.“
Francois La Rochefoucauld

„Alles Unvergängliche – das ist nur ein Gleichnis! Und die Dichter lügen zuviel.“
Friedrich Nietzsche

„Grade das Gegenteil tun heißt auch nachahmen, es heißt nämlich das Gegenteil nachahmen.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Es ist eine ganz bekannte Sache, daß die Viertel-Stündchen größer sind, als die Viertelstunden.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“
Georg Christoph Lichtenberg

„Daß Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglauben der größte.“
Karlhein Deschner

„Wenn die Rhein- und Mosel-Weine gut sein sollen, so ist es nötig, daß so wenig vom Rhein und der Mosel selbst hineinfließe, als möglich ist.“
Georg Christoph Lichtenberg

„Die Zeit ist eine Erfindung der menschlichen Unrast, der Erfüllte kennt sie nicht.“
Paul Bertololy

„Angesichts der Vielzahl von Bedürftigen muss man sparsam sein mit seiner Verachtung.“
Francois-Rene de Chateaubriand

„Ein Grab ist doch immer die beste Befestigung wider die Stürme des Schicksals.“
Georg Christoph Lichtenberg