‚Der Mensch ist frei, wenn er keiner Person, sondern nur den Gesetzen zu gehorchen braucht.‘
Immanuel Kant

‚Das Kommando über die Güterproduktion ist das Kommando über das menschliche Leben schlechthin.‘
Hilaire Belloc

“Once to every man and nation
Comes the moment to decide, In the strife of truth with falsehood,
For the good or evil side; Some great cause, God’s new Messiah,
Offering each the bloom or blight, And the choice goes by forever
Twixt that darkness and that light. Though the cause of evil prosper,
Yet ’tis truth alone is strong; Though her portion be the scaffold,
Upon the throne be wrong, Yet that scaffold sways the future,
And, behind the dim unknown, Standeth God within the shadow
Keeping watch above His own.”
(James Russell Lowell set to a lovely Welsh melody.
Excerpted from On Resiting Evil, originally published September 1993)

‘Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveräntität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates.’
Gustav Heinemann

‘Nicht der Bürger steht im Gehorsamsverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetze verantwortlich für ihr Handeln.‘
Gustav Heinemann

‚Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, dass sie demokratische Rechte missachtet.‘
Gustav Heinemann

‚Niemals war der Welt eine bessere Gelegenheit geboten, aber sie warf sie von sich, weil das leidenschaftliche Verlangen nach Gleichheit die Hoffnung auf Freiheit zunichte machte.‘
Lord Acton

‚Wenn ich auch lange gebraucht habe, um zu diesem Schluß zu kommen, so ist es mir doch heute klar, daß die Institution des Privateigentums eine der Hauptvoraussetzungen für jenes begrenzte Maß von Freiheit und Gleichheit ist, die Marx gerade durch Abschaffung dieser Einrichtung ins Ungemessene zu steigern hoffte. Seltsamerweise hat Marx dies am klarsten gesehen. Gerade er ist es, der uns im Hinblick auf die Vergangenheit darauf aufmerksam gemacht hat, daß die Entwicklung des Privatkapitalismus und der freien Marktwirtschaft eine Vorbedingung für die Entwicklung unserer demokratischen Freiheiten gewesen ist. Es ist ihm, wenn er seinen Blick auf die Zukunft lenkte, jedoch nie in den Sinn gekommen, daß unter diesen Umständen jene anderen Freiheiten mit der Abschaffung des freien Marktes verschwinden könnten.‘
Max Eastman (Ex-Kommunist, 1941)

‚Mit einer festen Regel, wie derjenigen der Gleichheit mag man sich abfinden und ebenso mit Zufall oder äußerer Notwendigkeit; aber daß eine Handvoll Menschen jeden einzelnen wägt und ganz in ihrem Ermessen und Belieben dem einen mehr und dem anderen weniger gibt, wäre nur erträglich, wenn es sich um Menschen handeln würde, die für Übermenschen gehalten werden und sich in eine Sphäre übernatürlicher Schrecken hüllen.‘
John Stuart Mill, 1848

‚Ich glaube, ich würde die Freiheit in jeder Epoche der Geschichte geliebt haben, aber in den Zeiten, in denen wir heute leben, bin ich bereit, sie inbrünstig zu verehren.‘
Alexis de Tocqueville

‚In einem Lande, in dem der einzige Arbeitgeber der Staat ist, bedeutet Opposition langsamen Hungertod. An die Stelle des alten Grundsatzes: ‚Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen‘, ist ei neuer getreten: ‚Wer nicht gehorcht, soll nicht essen.‘
Leo Trotzki, 1937

‚Die letzte Instanz eines Wettbewerbssystems ist der Gerichtsvollzieher, die der Planwirtschaft der Henker.‘
Wilhelm Röpke

‚Diejenigen, die wesentliche Freiheiten aufgeben, um ein wenig Sicherheit für den Augenblick zu erkaufen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.‘
Benjamin Franklin

“Gold and economic freedom are inseparable …government deficit spending under a gold standard is severely limited….The abandonment of the gold standard made it possible for the welfare statists to use the banking system as a means to an unlimited expansion of credit (by the Federal Reserve). …In the absence of the gold standard, there is no way to protect savings from confiscation through inflation. There is no store of value…Deficit spending is simply a scheme for the confiscation of wealth. Gold stands in the way of this insidious process.”
Alan Greenspan

“If you want peace, starve the government.”
David Ricardo

“Je weniger Freiheit es gibt, um so mehr ist von der ‘neuen Freiheit’ die Rede. Aber diese neue Freiheit ist ein bloßes Wort, hinter dem sich das genaue Gegenteil von allem verbirgt, was Europa bisher unter Freiheit verstanden hat….Die neue Freiheit, die heute in Europa gepredigt wird, ist vielmehr das Vorrecht der Majorität gegenüber den Individuen.“
Peter Drucker

„Am meisten muß uns vielleicht die Tatsache alarmieren, daß die Verachtung für die geistige Freiheit nicht erst auftritt, nachdem das totalitäre System errichtet worden ist, sondern überall unter Intellektuellen zu finden ist, die sich einem kollektivistischen Glauben hingegeben haben und als geistige Führer sogar in solchen Ländern gelten, die noch immer unter einem liberalen Regime leben.“
Friedrich A. Hayek

‚Denn in dem Reich der Ideen war Deutschland der überzeugteste Träger aller sozialistischen Träume, und in dem Reich der Wirklichkeit der kraftvollste Erbauer der höchst organisierten Volkswirtschaft.‘
Johann Plenge, 1916

„Die in Deutschland im Jahre 1914 geschaffene Kriegswirtschaft ist die erste wirklich gewordene ‚sozialistische‘ Gesellschaft und ihr Geist ist das erste wirklich tätige, nicht bloß unklar fordernde Auftreten eines sozialistischen Geistes. Unter der Not des Krieges schlug die sozialistische Idee in das deutsche Wirtschaftsleben ein, seine Organisation wuchs in einem neuen Geiste zusammen, und so gebar die Selbstbehauptung unserer Nation für die Menschheit die neue Idee von 1914, die Idee der deutschen Organisation, die Volksgenossenschaft des nationalen Sozialismus.“
Johann Plenge, 1916

„Ohne daß wir es eigentlich gemerkt haben, ist unser politisches Lebensganze in Staat und Wirtschaft auf eine höhere Stufe gestiegen, Staat und Volkswirtschaft sind zu einer neuen Einheit zusammengeschlossen..“
Johann Plenge, 1916

„Jetzt dringt das amtsmäßige volkswirtschaftliche Verantwortungsgefühl tief in sie alle hinein (sc. die Organisationen der Industriellen, der Landwirte, die Verbänder der Arbeiter)…diese neue deutsche Korporativverfassung ist schlechterdings die höchste staatliche Lebensform, die je auf Erden gewesen ist.“
Johann Plenge, 1916

„Es wird höchste Zeit, sich darüber klar zu werden, daß der Sozialismus Machtpolitik sein muß, da er Organisation sein muß. Der Sozialismus muß an die Macht kommen: er darf die Macht niemals blindlings vernichten. Und die wichtigste und kritischste Frage für den Sozialismus lautet in der Zeit des Völkerkrieges notwendigerweise so: welches Volk ist vorzugsweise zur Macht berufen, weil es der vorbildliche Führer in der Organisation der Völker ist?“
Johanne Plenge 1918

„Deutschland wünscht Europa zu organisieren, dem es bisher noch an Organisation fehlt. Ich will Ihnen nun Deutschlands großes Geheimnis verraten: wir – oder vielleicht die germanische Rasse – haben die Bedeutung der Organisation entdeckt. Während die anderen Völker noch immer unter der Herrschaft des Individualismus leben, haben wir bereits die Stufe der Organisation erklommen.
Wilhelm Ostwald

Wenn die Autorität sich in das Gewand der Organisation kleidet, so zeigt sie verführerische Reize, die Gemeinschaften freier Menschen betören können, sich in totalitäre Staaten zu verwandeln.
The Times

„Je zahlreicher also die Beamten sind, desto schwächer ist die Regierung.“
Jean-Jacques Rousseau

‚Ist es gerecht oder vernünftig, daß die Stimme der Mehrheit sich gegen das Hauptziel der Regierung erklärt und die Minderheit vergewaltigt, die frei sein möchte? Kommt es hart auf hart, so ist es zweifellos gerechter, daß eine Minderheit eine Mehrheit zwingt, ihre Freiheit zu behalten, womit ihr ja kein Unrecht geschieht, als daß eine Mehrheit aus bloßem Vergnügen an der Gemeinheit eine Minderheit höchst unbilligerweise zwingt, ihre Sklaven zu sein. Diejenigen, die nur ihre eigene gerechte Freiheit erstreben, haben immer das Recht, sich durchzusetzen, sooft sie die Macht dazu haben, mögen die Gegenstimmen auch noch so zahlreich sein.
John Milton

‚Unter allen Regulativen der Demokratie ist die Föderation das wirksamste und am meisten wesensverwandt….Das Föderativsystem begrenzt und beschneidet die souveräne Macht dadurch, daß es sie aufteilt und der Regierung nur gewisse genau bezeichnete Rechte zuweist. Es ist das einzige Mittel, um nicht nur die Herrschaft der Mehrheit, sondern auch die Macht der Volksgesamtheit zu zügeln.‘
Lord Acton

‚Am wenigsten werden wir die Demokratie erhalten oder ihr Wachstum fördern, wenn die gesamte Macht und die wichtigsten Entscheidungen in der Hand einer Organisation liegen, die viel zu groß, als daß der normale Mensch sie überblicken oder begreifen könnte.‘
Friedrich August von Hayek

Und sie werden kommen über das Meer wie die Heuschrecken, aber es werden keine Tiere sein.
Nostradamus (1503-1566)

„Wir suchen nicht nach Vollkommenheit, da wir nur zu gut wissen, daß diese in menschlichen Dingen nicht zu finden ist, sondern nach jener Verfassung, die von den geringsten oder entschuldbarsten Unzulänglichkeiten begleitet ist.“
Algernon Sidney (1698)

„Was war der Weg, auf dem wir unsere Stellung erreicht haben, was die Regierungsform, unter der wir groß wurden, was die nationalen Traditionen, denen wir diese Größe verdanken?.. Wenn wir die Gesetze betrachten, so sichern sie gleiche Gerechtigkeit für alle in ihren privaten Beziehungen.. Die Freiheit unserer Regierungsform spiegelt sich auch im gewöhnlichen Leben wider…Doch alle diese Ungebundenheit in unseren privaten Verhältnissen macht uns nicht gesetzlos. Davor schützt uns die Furcht, die uns lehrt, Gericht und Gesetz zu achten, besonders jene Regeln, die den Schutz der Schwachen sichern, ob sie nun ausdrücklich als Gesetze niedergelegt sind oder auch nur ein teil jener ungeschriebenen Regeln sind, die zu brechen wir als Schande betrachten.
Perikles

„Durch die ganze Geschichte hindurch haben Redner und Dichter die Freiheit gepriesen, aber niemand hat uns gesagt, warum die Freiheit so wichtig ist. Unsere Einstellung zu dieser Frage muß davon abhängen, ob wir die Zivilisation als etwas Gegebenes oder als etwas sich Entwickelndes betrachten…. In einer fortschreitenden Gesellschaft vermindert jede Beschränkung der Freiheit die Zahl der Dinge, die versucht werden, und damit die Geschwindigkeit des Fortschritts. In einer solchen Gesellschaft wird dem Einzelnen Handlungsfreiheit gewährt, nicht weil ihm diese größere Befriedigung gibt, sondern weil er, wenn er seinen eigenen Weg gehen darf, den übrigen im großen und ganzen besser dienen wird, als wenn er nach irgendwelchen Befehlen handelte, die wir ihm zu geben wüßten.“
Henry Bayard Phillips (1945)

„Es hat nie eine gute Definition des Wortes ‚Freiheit‘ gegeben, und das amerikanische Volk würde sie gerade jetzt so dringend brauchen. Wir bekennen uns alle zur Freiheit, aber während wir dasselbe Wort gebrauchen, meinen wir doch nicht dasselbe…Es gibt zwei nicht nur verschiedene, sondern unvereinbare Dinge, die beide mit demselben Namen ‚Freiheit‘ bezeichnet werden.“
Abraham Lincoln

„Kein Wort hat verschiedenartigere Bedeutungen erlangt, keines die Geister auf mannigfaltigere Weise berührt als das der Freiheit. Die einen haben sich seiner bedient, um mit Leichtigkeit den abzusetzen, dem sie eine tyrannische Gewalt gegeben hatten; die anderen, um den wählen zu können, dem sie gehorchen sollten; wieder andere um des Rechtes willen, bewaffnet zu sein und Gewalttätigkeiten verüben zu können; andere schließlich wegen des Vorrechtes, nur von einem Manne der eigenen Nation oder durch eigene Gesetze regiert zu werden.“
Montesquieu

‚Die Zivilisation schreitet vorwärts, indem sie die Zahl der wichtigen Operationen, die wir ohne zu denken ausführen können, erhöht. Denkvorgänge sind wie Karallerieattacken in der Schlacht – sie sind zahlenmäßig genau begrenzt, verlangen frische Pferde und dürfen nur in entscheidenden Augenblicken vorgetragen werden.‘
Alfred North Whitehead

‚Ein Mensch steigt niemals höher, als wenn er nicht weiß, wohin er geht.‘
Oliver Cromwell

‚Nichts ist fruchtbarer an Wundern, als die Kunst frei zu sein; aber nichts ist schwieriger als die Lehrzeit der Freiheit…..Die Freiheit..wird gewöhnlich inmitten von Stürmen geboren, sie setzt sich mühsam inmitten des Bürgerhaders fest, und ihre Wohltaten erfahren wir erst, wenn sie schon alt ist.‘
Alexis de Tocqueville

‚To balance a large state or society, whether monarchical or republican, on general laws, is a work of so great difficulty, that no human genius, however comprehensive, is able, by the mere dint of reason or reflection, to effect it. The judgements of many must unite in this work: Experience must guide their labour: Time must bring it to perfection: And the feeling of inconveniences must correct the mistakes, which they inevitably fall into, in their first trials and experiments.’
David Hume

‘Law, the source of all security and happiness, arises late in any government, and is the slow product of order and of liberty.’
David Hume

‘Non omnium, quae a maioribus constituta sunt, ratio reddi potest et ideo rationes eorum quae constituuntur inquiri non oportet: alioquin multa ex his quae certa sunt subvertuntur.’
Neratius

‘(Das philosophische System für alles) Die Regeln und Gesetze, die von den Vorfahren eingerichtet worden sind, können nicht zurückgenommen werden und die Belehrungen der Götter, welche erteilt worden sind, dürfen nicht in Frage gestellt werden, ansonsten wird vieles, was gewiss ist, vernichtet.‘
Neratius

‘Die Franzosen haben trotz aller Begeisterung für die Freiheit, doch immer nur die Gleichheit gekannt, nie die Freiheit.’
H. von Treitschke

‚The history of France, in modern times, is the history of Democracy, not of liberty; the history of England is the history of liberty, not of Democracy.’
Sir Thomas Erskine May (1877)

‚Du dix-huitième siècle et de la révolution, comme d’une source commune, étaient sorties deux fleuves: le premier conduisait les hommes aux institutions libres, tandis que le second les menait au pouvoir absolu.’
Francoise Mélonio

‚Die römische Verfassung ist besser als die anderer Staaten, weil sie ‚aus dem Verstand nicht nur eines, sondern vieler Männer hervorging, nicht in einem Menschenleben begründet wurde, sondern in mehreren Jahrhunderten und Menschenaltern. Denn es hat niemals einen Mann von solchem Geist gegeben, daß ihm nichts hätte entgehen können, und auch die vereinten Kräfte aller Menschen einer Zeit könnten unmöglich alle notwendige Vorsorge für die Zukunft treffen ohne die Hilfe der Erfahrung und der Erprobung durch die Zeit.‘
Cato

„Gewisse Gesetze haben den Vorzug, zu den ältesten des Landes zu gehören…Es ist das sicherste Zeichen guter Gesetze, denn der Zeitablauf und die Erfahrung zeigen der Menschheit, was unvollkommen ist.“
Antiphon

„Es gibt vieles, besonders im Bereich des Rechts und der Regierungen, das mittelbar, entfernt und in seinen Folgen vernünftigerweise gutzuheißen ist, obwohl die Beteiligten verstandesmäßig seine Vernünftigkeit nicht sofort oder mittelbar und klar sehen …Lange Erfahrung entdeckt mehr bezüglich der Zweckmäßigkeit oder Unzweckmäßigkeit von Gesetzen als der weiseste Rat von Männern zunächst voraussehen könnte. Und die Abänderungen und Ergänzungen, die auf Grund der verschiedenen Erfahrungen weiser und kenntnisreicher Männer an Gesetzt angefügt wurden, müssen dem Recht dienlicher sein als die beste Erfindung der gedankenreichsten Köpfe, die nicht die Hilfe einer solchen langen und reichen Erfahrung haben…Das vergrößert die Schwierigkeit, den Sinn der Gesetze sofort zu durchdringen, weil sie das Erzeugnis langer und wiederholter Erfahrung sind, die, obwohl sie die Lehrmeisterin der Dummköpfe genannt wird, doch sicherlich das weiseste Auskunftsmittel der Menschheit ist und die Mängel und deren Behebung entdeckt, die kein menschlicher Verstand sofort voraussehen oder entsprechend beheben könnte…Es ist nicht notwendig, daß uns die Gründe für die Einrichtungen klar sind. Es genügt, daß sie festgelegte Gesetze sind, die uns die Gewißheit geben, und es ist vernünftig, sie zu befolgen, auch wenn der besondere Grund für die Einrichtung nicht zutage tritt.“
Chief Justice Sir Matthew Hale (17. Jahrhundert)

„I should have wished…to relate by whom, and in what connection the true law of the formation of free States was recognized, and how that discovery, closely akin to those which, under the names of development, evolution, and continuity, have given a new and deeper method to other sciences, solved the ancient problem between stability and change, and determined the authority of tradition on the progress of thought; how that theory, which Sir Mackintosh expressed by saying that Constitutions are not made, but grow; the theory that custom and the national qualities of the governed, and not the will of the government, are the makers of the law.”
Lord Acton

„Es gab gewiß keinen erfolgreichen Versuch, eine freie Gesellschaft zu schaffen, ohne eine echte Ehrfurcht vor gewachsenen Einrichtungen, vor Bräuchen und Gewohnheiten und vor allen jenen Sicherungen der Freiheit, die sich aus lang bestehenden Regelungen und alten Gepflogenheiten ergeben.“
Friedrich A. Hayek

‚So paradox es klingen mag, eine erfolgreiche freie Gesellschaft wird immer in hohem Maße eine traditionsgebundene Gesellschaft sein.‘
Friedrich A. Hayek

‚It is one of the paradoxes of history, that the name of England has come to be so closely associated with liberty on the one hand and tradition on the other hand.’
Prof. Herbert Butterfield

‘Ich hege keine Achtung für die Leidenschaft für Gleichheit, die mir nur eine Idealisierung des Neides scheint.’
Oliver W. Holmes

‚Freiheit erzeugt notwendig Ungleichheit und Gleichheit notwendig Unfreiheit.‘
Gerhard Leibholz

‚Sosehr die Menschen von ihren Interessen geleitet sein mögen, sind doch auch das Interesse selbst und alle menschlichen Angelegenheiten völlig geleitet von Meinung.‘
David Hume

„Wenn behauptet wird, daß ‚in einer Demokratie Recht das ist, was die Mehrheit dazu macht‘, ist die Demokratie in Demagogie ausgeartet.“
Friedrich A. von Hayek

…‘Das Gute an der Demokratie ist Freiheit, und der Mut und der Fleiß, den Freiheit zeugt.‘
Sir John Culepper (1643)

‚Die Demokratie ist die einzig wirksame Methode, die Mehrheit zu erziehen.‘
Alexis de Tocqueville

‚Increasingly, therefore, the state becomes an entity separate from its citizens even in democratic societies, making decisions of which they are not aware, maneuvering them into positions from which they cannot retreat, itself creating the public opinion on which its power ultimatively rests, until the state is now in danger of becoming the greatest enemy of man instead of his wisest friend.’
Kenneth Ewart Boulding (1953)

Es ist ein nicht unwesentlicher Teil des liberalen Arguments, daß die Nichtbeachtung jener Grenzen der Macht der Mehrheit mit der Zeit nicht nur Prosperität und Frieden, sondern auch die Demokratie selbst zerstören muß.
Friedrich A. von Hayek

‚Denn das ist absolute Knechtschaft, wenn ungewisse und unbegrenzte Dienste geschuldet werden, wo am Abend nicht bekannt ist, welche Dienstleistung am Morgen zu erbringen ist, das heißt, wenn ein Mensch an das gebunden ist, was immer ihm aufgetragen ist.‘
Henry Bracton

„Sollen nun in solcher Berührung freie Wesen neben einander bestehen, sich gegenseitig fördernd, nicht hemmend, in ihrer Entwicklung, so ist dies nur möglich durch Anerkennung einer unsichtbaren Grenze, innerhalb welcher das Dasein und die Wirksamkeit jedes Einzelnen einen sicheren, freien Raum gewinne. Die Regel, wodurch jene Grenze und durch die dieser freie Raum bestimmt wird, ist das Recht.‘
Friedrich Karl von Savigny (1840)

‚Le Droit, au sens le plus général du mot, est la science de la liberté‘
Charles Beudant (1891)

‚The rule of justice determines the sphere of individual liberty in the pursuit of individual welfare, so as to confine that liberty within the limits which are consistent with the general welfare of mankind.‘
John William Salmond

„Ohne die Rückbesinnung auf ein Europa der nationalen Vielfalt und Eigenständigkeit, ohne die Entwicklung einer neuen Balance zwischen nationaler Souveränität und europäischer Zentralität, wird die heutige EU, aber auch die Einheitswährung Euro, auf Dauer am Widerstand des Souveräns in den Mitgliedstaaten scheitern.“
Roman Herzog

Getretener Quark wird breit, nicht stark.
Johann Wolfgang von Goethe

„Fert unda, nec regitur – die Welle trägt, aber sie wird nicht regiert.“
Bismarcks Motto

‚Es ist nicht das Ziel des Gesetzes, die Freiheit abzuschaffen oder einzuschränken, sondern sie zu erhalten und sie zu erweitern. Denn bei sämtlichen Geschöpfen, die zu einer Gesetzgebung fähig sind, gilt der Grundsatz: Wo es kein Gesetz gibt, da gibt es auch keine Freiheit. Freiheit nämlich heißt frei sein von dem Zwang und der Gewalttätigkeit anderer, was da nicht möglich ist, wo es keine Gesetze gibt. Freiheit heißt aber nicht, wie uns gesagt wird, eine Freiheit für jeden zu tun, was ihm gefällt – (denn wer könnte schon frei sein, wenn ihn die Laune jedes anderen tyrannisieren dürfte?) -; sondern eine Freiheit, innerhalb der erlaubten Grenzen jener Gesetze, denen er untersteht, über seine Person, seine Handlungsweise, seinen Besitz und sein gesamtes Eigentum zu verfügen und damit zu tun, was ihm gefällt, ohne dem eigenmächtigen Willen eines anderen unterworfen zu sein, sondern frei dem eigenen zu folgen.‘
John Locke

‘When ruler and minister, superior and inferior, noble and humble all obey the law, this is called having Great Good Government.’
Kuang Chung (715-645 v. Christus)

‚Vor allem ist es wichtig, daß gut abgefaßte Gesetze nach Möglichkeit alles selbst bestimmen und so wenig wie möglich den Richtern überlassen.‘
Aristoteles

Allen gefallen ist schwer, geht es um wichtige Tat. ἔργμασι (γάρ) ἐν μεγάλοις πᾶσιν ἁδεῖν χαλεπόν
Solon
In der Tat, bei allen Werken ist Gefahr im Spiel, und niemand weiß, / wo er am Ende landen wird, wenn die Sache beginnt; πᾶσι δὲ τοι κίνδυνος ἐπ᾿ ἔργμασιν, οὐδὲ τις οἶδεν / πῆι μέλλει σχήσειν χρήματος ἀρχομένου·
Solon

Nichts im Übermaß. Μηδὲν ἄγαν.[66]
Solon

Sitze nicht zu Gericht, sonst wirst du dem Verurteilten ein Feind sein. Κριτὴς μὴ κάθησο•εἰ δὲ μή, τῷ ληφθέντι ἐχθρὸς ἔσῃ.
Solon

Fliehe die Lust, die Unlust gebiert. Ἠδονὴν φεῦγε, ἥτις λύπην τίκτει.
Solon

Wahre deine Anständigkeit treuer als deinen Eid. Φύλασσε τρόπου καλοκαγαθίαν ὅρκου πιστοτέραν.
Solon

Siegle deine Worte mit Schweigen, dein Schweigen mit dem rechten Augenblick. Σφραγίζου τοὺς μὲν λόγους σιγῇ, τὴν δὲ σιγὴν καιρῷ.
Solon

Lüge nicht, sondern sprich die Wahrheit. Μὴ ψεύδου, ἀλλ᾿ ἀλήθευε.
Solon

Um Ernstes bemüh dich. Τὰ σπουδαῖα μελέτα.
Solon

Hab nicht mehr Recht als deine Eltern. Τῶν γονέων μὴ λέγε δικαιότερα.
Solon

Freunde erwirb nicht rasch; die du aber hast, verwirf nicht rasch. Φίλους μὴ ταχὺ κτῶ, οὓς δ᾿ ἂν κτήσῃ, μὴ ταχὺ ἀποδοκίμαζε.
Solon

Lerne beherrscht zu werden, und du wirst zu herrschen wissen. Ἄρχεσθαι μαθών, ἄρχειν ἐπιστήσῃ.
Solon

Wenn du von anderen Rechenschaft forderst, gib sie auch selbst. Εὐθύνας ἑτέρους ἀξιῶν διδόναι, καὶ αὐτὸς ὕπεχε.
Solon

Rate nicht das Angenehmste, sondern das Beste den Bürgern. Συμβούλευε μὴ τὰ ἥδιστα, ἀλλὰ τὰ βέλτιστα.
Solon

Meide schlechte Gesellschaft. Μὴ κακοῖς ὁμίλει.
Solon

Den Deinen sei milde. Φίλους εὐσέβει.
Solon

Die Gesetze gleichen den Spinnennetzen; wie jene halten sie die Kleinen und Schwachen gefangen, die Größeren aber können sie zerreißen und freikommen. Ἔλεγεν (scil. ὁ Σόλων) τοὺς δὲ νόμους τοῖς ἀραχνίοις ὁμοίους• καὶ γὰρ ἐκεῖνα, ἐὰν μὲν ἐμπέσῃ τι κοῦφον καὶ ἀσθενές, στέγειν• ἐὰν δὲ μεῖζον, διακόψαν οῖχεσθαι.
Solon
Ich werde alt und lerne doch immer noch vieles dazu. Γηράσκω δ’ αἰεὶ πολλὰ διδασκόμενος.
Solon

‘La liberté consiste à ne dépendre que de lois.’
Voltaire

‘There is no liberty without laws, nor where someone is above the laws: even in the state of nature, man is free only because of the natural law, which enjoins everyone.’
Jean Jacques Rousseau

‘Die Freiheit besteht hauptsächlich darin, daß man nicht zu einer Handlung gezwungen werden kann, die das Gesetz nicht vorschreibt; und man befindet sich in dieser Lage nur, weil man von bürgerlichen Gesetzen beherrscht wird: wir sind also frei, weil wir unter Zivilgesetzen leben.‘
Montesquieu

‚All general laws are attended with inconveniences, when applied to particular cases; and it requires great penetration and experience, both to perceive that these inconveniences are fewer than what results from full discretionary powers in every magistrate; and also to discern what general laws are, upon the whole, attended with fewest inconveniences. This is a matter of so great difficulty, that men may have made some advances, even in the sublime arts of poetry and eloquence, where a rapidity of genius and imagination assist their progress, before they have arrived at any great refinement in their municipal laws, where frequent trials and diligent observation can alone direct their improvement.’
David Hume

‚In a free government, the three powers ever have been, at least ever ought to be, kept separate: because were all the three, or any two of them, to be united in the same person, the liberties of the people would be, from that moment, ruined.
For instance, were the legislative and executive powers united in the same magistrate, or in the same body of magistrates, there could be no such things as liberty, in as much as there would be great reason to fear less the same monarch, or senate, should enact tyrannical laws in order to execute them in tyrannical manner.
Nor could there, it is evident, be such a thing as liberty, were the judiciary power united either to the legislative or to the executive.
In the former case, the life and liberty of the subject would be necessarily exposed to the most imminent danger, because then the same person would be both judge and legislator.
In the latter, the condition of the subject would be no less deplorable, for the very same person might pass a cruel sentence in order, perhaps, to execute it with still greater cruelty.’
J. Wilkes

‘Der erste Grundsatz eines freien Staates ist, daß die Gesetze von einer Gruppe von Männern gemacht und von einer anderen angewendet werden; mit anderen Worten, daß die gesetzgebende und die richterliche Funktion getrennt bleiben. Wenn diese Ämter in ein und derselben Person oder Versammlung vereint sind, werde für besondere Fälle besondere Gesetze gemacht, die oft parteiischen Motiven entspringen und auf private Zwecke gerichtet sind.
Während wenn sie getrennt gehalten werden, allgemeine Gesetze von einer Körpferschaft gemacht werden, ohne daß vorausgesehen wird, wen sie betreffen können; und wenn sie erlassen sind, von den anderen angewendet werden müssen, wen immer sie betreffen werden…Wenn die Parteien und Interessen, die von den Gesetzen betroffen werden, bekannt wären, würden die Gesetzgeber unvermeidlich zu der einen oder anderen Seite hinneigen; und wo es weder feste Gesetze gäbe, um ihre Bestimmungen zu regeln, noch eine übergeordnete Macht, um ihr Vorgehen zu überwachen, würde diese Neigungen die Integrität der Rechtsprechung verletzen. Die Folge davon muß sein, daß die Bürger unter einer solchen Verfassung entweder ohne unveränderliche Gesetze leben würden, das heißt, überhaupt ohne bekannte , im voraus aufgestellte Regeln der Rechtsprechung; oder unter Gesetzen, die für bestimmte Personen gemacht sind und jene Widersprüchlichkeit und Ungleichheit der Motive an sich hätten, denen sie ihren Ursprung verdanken.
Gegen diese Gefahren ist in diesem Lande durch die Teilung der gesetzgebenden und richterlichen Funktionen wirksam vorgebeugt. Das Parlament kennt die Personen nicht, auf die seine Gesetze angewendet werden; es hat keine Fälle oder Parteien vor sich; keinen privaten Plänen zu dienen; infolgedessen werden seine Beschlüsse von den Überlegungen hinsichtlich der allgemeinen Wirkungen und Tendenzen geleitet sein, die immer unparteiische und gewöhnlich vorteilhafte Regelungen hervorbringen.‘
William Paley

‘Europa schien nicht fähig, die Heimstätte freier Staaten zu warden. Es war Amerika, von wo die einfachen Ideen, daß die Menschen sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmern sollten und daß die Staaten dem Himmel für ihre Maßnahmen verantwortlich seien – Ideen, die lange nur in der Brust einsamer Denker verschlossen und in lateinischen Folianten verborgen waren – nun plötzlich wie Eroberer über die Welt hineinbrachen, die sie unter dem Namen der Menschenrechte neu gestalten sollten.‘
Lord Acton

‚His Majesty’s high court of parliament is the supreme legislative power: in all free states the constitution is fixed, and as the supreme legislative derives its power and authority from the constitution, it cannot overleap the bounds of it, without destroying its foundation.’
Massachussetts Circular Letter (1768)

‚The very definition of liberty was freedom from arbitrary rule‘
R.A. Humphreys