„Alles zu seiner Zeit.“
Georg Friedrich I.

„„Vielleicht“ ist ein schlauer Krebs, der vor- und rückwärts gehen kann.“
Wilhelm Busch

„Bei Weibern ist die Liebe so oft eine Tochter als die Mutter der Eifersucht.“
Ludwig Börne

„Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn.“
Clemens Brentano

„Der Abend des Lebens gibt mir geheimnisvolle Weisheit, und künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.“
Roy Campbell

„Die Menschen verstehen einander nicht. Es gibt weniger Wahnsinnige als wir denken.“
Claude Adrien Helvétius

„Die Religion muß froh machen.“
Jakob Bosshart

„Wenn das Schwein am fettesten ist, so hat es den Metzger am meisten zu fürchten.“
Abraham a Santa Clara

„Hüte dich vor Leuten, die dir Versprechungen machen, ohne Gegenleistungen zu fordern.“
Bernard Baruch

„Der Schriftsteller behält den Staat kritisch im Blick wie der Dompteur den Tiger und weiß doch, daß er sein Gegenüber nicht zu bändigen vermag.“
Stefan Andres

„Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.“
Eugen Roth

„Ein unglücklicher Mann ist ein Problem, das Frauen keine Ruhe lässt.“
David Niven

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
Wilhelm Busch

„Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.“
George Bernard Shaw

„So einfach wie möglich. Aber nicht einfacher.“
Albert Einstein

„Einen Rat zu befolgen heißt, die Verantwortung zu verschieben.“
Johannes Urzidil

„Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt.“
Wilhelm Busch

„Wenn die Eifersucht die Liebe überlebt, so überlebt die Eigenliebe sie gleichfalls.“
Théodore Simon Jouffroy

„Schlaf ohne Traum dünkt uns das höchste Glück nach eines sauren Tages Last und Plage.“
George Gordon Noel Byron

„Jeder Geist baut sich selbst ein Haus und jenseits dieses Hauses eine Welt und jenseits dieser Welt einen Himmel.“
Ralph Waldo Emerson

„Wer Weib und Kinder besitzt, hat dem Schicksal Geiseln gegeben.“
Francis Bacon

„Das Gefühl findet, der Scharfsinn weiß die Gründe.“
Jean Paul

„Der Verbrecher von gestern ist der Held von heute. Der Held im Westen ist Verbrecher im Osten und umgekehrt.“
Fritz Bauer

„Es gibt nur ein Problem, das schwieriger ist als Freunde zu gewinnen. Sie wieder loszuwerden.“
Mark Twain

„Mit Geld kann man sein Glück nicht kaufen – aber man kann anderen Glück schenken.“

„Glück ein Leben lang! Niemand könnte es ertragen, es wäre die Hölle auf Erden!“
George Bernard Shaw

„Kinder sind das lieblichste Pfand der Ehe, sie binden und erhalten das Band der Liebe.“
Martin Luther

„Kaum hat mal einer ein Bissel was,
gleich gibt es welche, die ärgert das.“
Wilhelm Busch

„Immer ist der Mann ein junger Mann, der einem jungen Weibe wohl gefällt.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Selbst bei einer absoluten Mehrheit ist es Aufgabe der Partei, weiter zu denken, als die Regierung handeln kann. Ist die Regierung zufrieden mit der Partei, dann hat die Partei nicht weit genug gedacht“
Egon Bahr

„Eine Koalition ist eine Vernunftheirat mit Flitterwochen in getrennten Schlafzimmern.“
Jean Marivaux

„Jeder, der fällt, hat Flügel.“
Ingeborg Bachmann

„Alles verstehen heißt alles verzeihen.“
Madame de Stael

„Nichts sein und nichts lieben, ist identisch.“
Ludwig Feuerbach

„Mittelmäßig und kriechend, das ist der Weg zum Erfolg.“
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

„Macht hat Legitimität nur im Dienst der Vernunft. Allein von hier bezieht sie ihren Sinn. An sich ist sie böse.“
Karl Jaspers

„Die Rose ist ohne Warum.
Sie blühet, weil sie blühet.
Sie achtet nicht ihrer selbst,
fragt nicht, ob man sie siehet.“
Angelus Silesius

„Die Zeit ist ein guter Arzt, aber ein schlechter Kosmetiker.“
William Somersetz Maugham

„Die Bürokratie ist ein gigantischer Mechanismus, der von Zwergen bedient wird.“
Honoré de Balzac

„Schlagfertige Menschen sind meistens oberflächlich oder sie werden es infolge ihrer Begabung, die ihnen den äußeren Erfolg mühelos erwirbt.“
Jakob Bosshart

„Kennen Eure Exellenz, nach den Tugenden, die man von einem Diener verlangt, viele Herren, die würdig wären, Kammerdiener zu sein?“
Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

„Wenn die Welt klar wäre, gäbe es keine Kunst.“
Albert Camus

„Seine Blöße bedeckt man – mit dem Partner.“
Gerhard Uhlenbruck

„Alle großangelegten Seelen erleben ihr Schicksal nicht durch Wandelbarkeit, sondern durch ihre Beharrlichkeit, nicht durch die gefällige Gunst einer Abkehr, sondern durch den Eigensinn ihrer Scharfsinnigkeit.“
Waldemar Bonsels

„Des Weges Weite gibt des Schrittes Maß.“
Ernst Raupach

„Rein durch das Leben zu gehen ist unmöglich. Aber sich zu reinigen ist möglich und höchstes Ziel.“
Jakob Bosshart

„Das Gute ist dem Göttlichen ebenso fremd wie das Böse. Gott hat mit moralischen Werten nichts zu schaffen.“
Jakob Bosshart

„Wir sehen jedoch täglich, dass dasjenige, was uns am meisten Vergnügen macht, wenn wir es in gar zu großem Übermaße genießen, uns oft am ersten Überdruss verursacht.“
Giovanni Boccaccio