„Liebe kann man erbetteln, erkaufen, geschenkt bekommen, auf der Gasse finden, aber rauben kann man sie nicht.“
Hermann Hesse

„Jeder kann knipsen, auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten.“
Friedrich Dürrenmatt

„Nicht selten begegnet man Kopien bedeutender Menschen; und den meisten gefallen, wie bei Gemälden, so auch hier, die Kopien besser als die Originale.“
Friedrich Nietzsche

„Gleichgültigkeit ist die Rache, die die Welt an der Mittelmäßigkeit nimmt.“
Franz Brendel

„Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen .“
Albert Einstein

„Des Schicksals Sterne wohnen in der eignen Brust.“
Friedrich Schiller

„Der Beginnende, solange er auf bekannten Wegen fortschreitet, so lange er das Gewohnte nur eigentümlich zu gestalten such, hat einen augenblicklichen Erfolg für sich. Gelangt er dahin, sich selbst in ganzer Kraft zu erfassen, so erscheint er den meisten plötzlich ein anderer. Er verliert die Sympathien, bis die Bedeutung des neuen Weges, vielleicht nach langen Jahren erst, zum Bewußtsein gekommen ist. Der Beifall, den man spendet, gilt in der Regel nicht dem Höheren. Er gilt dem Gewohnten.“
Franz Brendel

„Jedes Denken wird dadurch gefördert, daß es in einem bestimmten Augenblick sich nicht mehr mit Erdachtem abgeben darf, sondern durch die Wirklichkeit hindurch muß.“
Albert Einstein

„Xenien nennt ihr euch? Ihr gebt euch für Küchenpräsente?
– Isst man denn, mit Vergunst, spanischen
Pfeffer bei euch?“
Johann Wolfgang von Goethe

„Es ist etwas Infernalisches darin, so jedes Wort auf die letzte Dummheit, auf die es ankommt, zu berechnen und jedes bessere Wissen, jede anständige Wahrheit frech dabei unter die Füße zu treten.“
Thomas Mann

„Das Schicksal macht nie einen König matt, ehe es ihm Schach geboten hat.“
Ludwig Börne

„Wissenschaftler sind Beamte, die abends um sechs Uhr ihre Probleme vergessen können. Forscher können das nicht.“
Adolph Friedrich Johann Butenandt

„Für Großbritannien ist der Ärmelkanal immer noch breiter als der Atlantik.“
Jacques Baumel

„Wie sollen wir die Meere erforschen, wenn wir nicht einmal die Tränen mancher Gefühle erklären können?“
Jürgen Egert

„Kritiker sind blutrünstige Leute, die es nicht bis zum Henker geschafft haben.“
George Bernard Shaw

„Es ist nicht das Bewusstsein der Menschen, das ihr Sein, sondern umgekehrt ihr gesellschaftliches Sein, das ihr Bewusstsein bestimmt.“
Karl Marx

„Auf Erden herrscht die Liebe, im Himmel die Gnade, und nur in der Hölle gibt es Gerechtigkeit.“
Anaklet

„Schlechte Frauen sind die Art Frauen, deren man nie müde wird.“
Oscar Wilde

„Ohne Leiden bildet sich kein Charakter.“
Ernst von Feuchtersleben

„Die Revolution ist die erfolgreiche Anstrengung, eine schlechte Regierung loszuwerden und eine schlechtere zu errichten.“
Oscar Wilde

„Junggesellen wissen, daß man einer Frau nicht zu lange den Hof machen soll, weil man ihn sonst kehren muß.“
Peter Weck

„Was nicht zusammengeht, das soll sich meiden!“
Johann Wolfgang von Goethe

„Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf der Schulter von Giganten stand.“
Isaac Newton

„Wer in einem gewissen Alter frühere Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich immer; denn jedes Jahrzehnt des Menschen hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber ihre Zerstörung ist sehr teuer. “
Francois Mauriac

„Der Kreis ist eine Figur, bei der an allen Ecken und Kanten gespart wurde.“

„Frei ist, wer in Ketten tanzen kann.“
Friedrich Nietzsche

„Das Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens wächst in den Seelen im gleichen Maße, als in ihnen die Vorstellung vom Wesen der Liebe entstellt worden ist.“
Waldemar Bonsels

„Ein heiteres Ehepaar ist das Beste, was sich in der Liebe erreichen lässt.“
Thomas Niederreuther

„Zeige man doch dem Jüngling des edel reifenden Alters
Wert und dem Alter die Jugend, daß beide des ewigen Kreises
sich erfreuen und so sich Leben im Leben vollende!“
Johann Wolfgang von Goethe

„Nimm die Güte aus dem menschlichen Verkehr, und du hast die Sonne aus der Welt genommen.“
Ambrosius von Mailand

„Auch Kränkungen wollen gelernt sein. Je freundlicher, desto tiefer trifft’s.“
Martin Walser

„Es gibt keine fünf oder sechs Weltwunder, sondern nur eines: die Liebe.“
Jacques Prévert

„Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s ihm gut geht und eine, wenn’s ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.“
Kurt Tucholsky

„Sage nie: Dann soll’s geschehen!
ffne dir ein Hinterpförtchen
durch „Vielleicht“, das nette Wörtchen,
oder sag: „Ich will mal sehen! „“
Wilhelm Busch

„Ein Verbrechen muss durch ein Verbrechen vertuscht werden.“
Lucius Annaeus Seneca

„Wer flieht, kann später wohl noch siegen.
Ein toter Mann bleibt ewig liegen.“
Samuel Butler