„Unkraut ist die Opposition der Natur gegen die Regierung der Gärtner.“
Oskar Kokoschka

„Wo Ehe ohne Liebe ist, da wird auch Liebe ohne Ehe sein.“
Benjamin Franklin

„Dauerhaftem schlechtem Wetter
mußt du mit Geduld begegnen.
Mach‘ es wie die Schöppenstetter:
Regnet es, so laß es regnen!“
Wilhelm Busch

„Mensch, wirst du nicht ein Kind, so gehst du nimmer ein,
wo Gottes Kinder sind: Die Tür ist gar zu klein.“
Angelus Silesiuis

„Unglück auf dem Weg zu Tal ist Pech, Unglück auf dem Weg zur Höhe ist Schicksal.“
Waldemar Bonsels

„Die Natur sollte sich damit begnügen, das Alter elend zu machen, ohne es auch noch lächerlich zu machen.“
Michel de Montaigne

„Das dominante Charakteristikum des Alltagslebens ist die Spontaneität.“
Agnes Heller

„Wenn man eine Sache mit Klarheit zu behandeln vermag, ist man auch zu vielen anderen Dingen tauglich.“
Johann Wolfgang von Goethe

„Wahrheit ist eine Fackel, die durch den Nebel leuchtet, ohne ihn zu vertreiben.“
Claude Adrien Helvétius

„Durch die Unterwerfung der Natur wird eigentlich nur der Mensch unterworfen.“
Sigismund von Radecki

„Kräfte lassen sich nicht mitteilen, sondern nur wecken.“
Ludwig Büchner

„Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Übel.“
Marcus Lucius Annaeus Seneca

„Nichts in der Welt ist wirklich erstrebenswert, das nicht in der Reichweite liegt eines klaren Verstandes und einer umsichtigen Tatkraft.“
Edmund Burke

„Ich bin Schriftsteller geworden aus Liebe zur Welt und den Menschen und nicht, weil ich mich berufen fühle, zu verfluchen und anzuprangern.“
Albert Camus

„Nichts Ewiges kann das Glück uns geben;
denn flüchtiger Traum ist Menschenleben,
und selbst die Träume sind ein Traum!“
Serafin Estébanez Calderón

„Das einzige Mittel, den Irrtum zu vermeiden, ist die Unwissenheit.“
Jean-Jacques Rousseau

„Zu haben was man will ist Reichtum, es aber ohne Reichtum tun, ist Kraft.“
George Bernard Shaw

„Der Narr lebt arm, um reich zu sterben.“
Barthold Heinrich Brockes

„Zuerst verwirren sich die Worte, dann verwirren sich die Begriffe, und schließlich verwirren sich die Sachen.“
Chinesische Weisheit

„Furchtbar ist ein Gegner, der die Götter ehrt.“
Aischylos

„Die Massenirreführung durch Reklame oder die Vortäuschung von Qualitäten wird kaum von den Betrugsbestimmungen erfaßt.“
Fritz Bauer

„Junggesellen sind Männer, die sich zuallererst über den Notausgang informieren.“
Richard Attenborough

„Es gibt nichts Wunderbares: Alles, was geschieht, was geschehen ist und was geschehen wird, geschieht, geschah und wird geschehen auf eine natürliche Weise.“
Ludwig Büchner

„Alt sein ist eine herrliche Sache, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt.“
Agnes Heller

„Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht.“
Ralph Waldo Emerson

„Am Ende ist Leiden doch ein nicht Verstehen. Und wenn man etwas nicht versteht, muss man Vertrauen haben. So ist es also manchmal auch unsere Haltung, die uns leiden lässt.“
Hape Kerkeling

„Wenn man einen falschen Weg einschlägt, verirrt man sich um so mehr, je schneller man geht.“
Denis Diderot

„Die Achtung vor deinem eigenen Selbst ist zunächst der Religion stärkste Damm gegen alle Laster.“
Francis Bacon

„Mensch, so du willst das Sein der Ewigkeit aussprechen,
so mußt du dich zuvor des Redens ganz entbehren.“
Angelus Silesius

„Wenn man die Wahrheit sagt, so sündigt man nicht, weder in der Beichte noch anderswo.“
Giovanni Boccaccio

„Wir lieben die Achtung nicht um der Achtung willen, sondern einzig und allein nur wegen der Vorteile, die sie uns bringt.“
Claude Adrien Helvétius

„Zynismus kann ein Präludium echter Moral sein.“
Ludwig Marcuse

„Verachte nur Vernunft und Wissenschaft!“
Johann Wolfgang von Goethe

„Ein Dementi ist der verzweifelte Versuch, die Zahnpasta wieder in die Tube hineinzubekommen.“
Lore Lorentz

„Am sichersten reitet man auf dem Steckenpferd des Chefs.“
Ralph Boller

„Alle Revolutionen haben bisher nur eines bewiesen, nämlich, daß sich vieles ändern läßt, bloß nicht die Menschen.“
Karl Marx

„Eine Frau wird umso begehrenswerter, je stärker die Natur in ihr entfaltet und je nachdrücklicher sie in ihr gebändigt erscheint.“
Simone de Beauvoir

„Wer viel Charakter hat, hat wenig Eigentum.“
John Osborne

„Die Intelligenz verdirbt den Sinn für das Wesentliche.“
Antoine de Saint-Exupéry

„Alles zu seiner Zeit.“
Georg Friedrich I.

„„Vielleicht“ ist ein schlauer Krebs, der vor- und rückwärts gehen kann.“
Wilhelm Busch

„Bei Weibern ist die Liebe so oft eine Tochter als die Mutter der Eifersucht.“
Ludwig Börne

„Der Sinn des Menschen strebet immer nach dem Unbegreiflichen, als sei dort das Ziel der Laufbahn.“
Clemens Brentano

„Der Abend des Lebens gibt mir geheimnisvolle Weisheit, und künftige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.“
Roy Campbell

„Die Menschen verstehen einander nicht. Es gibt weniger Wahnsinnige als wir denken.“
Claude Adrien Helvétius

„Die Religion muß froh machen.“
Jakob Bosshart

„Wenn das Schwein am fettesten ist, so hat es den Metzger am meisten zu fürchten.“
Abraham a Santa Clara

„Hüte dich vor Leuten, die dir Versprechungen machen, ohne Gegenleistungen zu fordern.“
Bernard Baruch

„Der Schriftsteller behält den Staat kritisch im Blick wie der Dompteur den Tiger und weiß doch, daß er sein Gegenüber nicht zu bändigen vermag.“
Stefan Andres

„Ein Mensch fühlt oft sich wie verwandelt, sobald man menschlich ihn behandelt.“
Eugen Roth

„Ein unglücklicher Mann ist ein Problem, das Frauen keine Ruhe lässt.“
David Niven

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
Wilhelm Busch

„Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind, als sie es mit 20 waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.“
George Bernard Shaw