„Es gibt viele Arten, eine bürgerliche Gesellschaft zu vergiften. Die vorsätzliche Bestrafung von Fleiß und Sparsamkeit ist eine der zuverlässigsten.“

Gabor Steingart (November 2019 vor dem Hintergrund der Negativzinsen der EZB und dem gigantischen Zinssschaden für die deutschen Sparer)

 

„The essence of the interventionist policy is to take from one group to give to another. It is confiscation and distribution.“

Ludwig von Mises (Human Action)

 

“Wer nicht für Angela Merkel ist, ist ein Arschloch und kann gehen.”

Peter Tauber (damals Generalsekretär der CDU)

 

„Wenn man die Regierung durch die Mafia ersetzen würde, hätten wir vermutlich halb so viel Korruption und doppelt so viel Spaß.“

Klaus Kinski (1926-1991)

 

„Ich trinke nur mit Menschen, die ich mag.

Bei Menschen, die ich nicht mag, trinke ich vorher.“

Klaus Kinski (1926-1991)

 

„Ich liebe den Wind, weil man ihn nicht kaufen kann.“

Giovanni („Gianni“) Agnelli (1921-2003)

 

„Es ist zwar zu spät, das vor uns liegende Finanzdesaster abwenden zu können, aber wir müssen wenigstens verhindern, dass der Weg in den finanziellen Ruin zugleich auch ein Weg in die Knechtschaft wird. Reden wir uns den Mund fusselig und schreiben wir uns die Finger wund, machen wir uns notfalls zu Außenseitern und belächelten Figuren, aber kämpfen wir darum, dass den Menschen nicht die Grundlage ihrer Freiheit, die Marktwirtschaft, als angeblich Schuldige vorgeführt und von den Schergen der Macht unter dem falschen Vorwand exekutiert wird. Es sind sonst wir selbst, unser Glück und unser Wohlstand und unsere Freiheit, die mit dem Markt sterben. Befreien wir uns vom wahren Übel, vom Treibstoff der anmaßenden Herrschaft und der zerstörerischen Lüge: vom staatlichen Falschgeld.“

Roland Baader (Geld, Gold und Gottspieler)

 

„Die Menschheit hat mehr als tausend Jahre gebraucht, um festzustellen, dass sie keine Kaiser, Könige und Fürsten benötigt, die ihr vorschreiben, was zu tun und zu lassen ist. Hoffentlich dauert es keine weiteren tausend Jahre, bis wir begreifen, dass wir dafür auch kein selbstherrlichen Regierungen, keine Parteipolitiker und keine Funktionäre brauchen.“

Roland Baader (Geld, Gold und Gottspieler)

 

„Die eigentümliche Aufgabe der Ökonomie besteht darin, dem Menschen vor Augen zu führen, wie wenig er wirklich über das weiß, was er planen zu können glaubt.“

Friedrich A. von Hayek

 

„Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“

Max Weber

 

„Der Staat ist Gott.“

 

„Der Staat ist die göttliche Idee, wie sie auf Erden vorhanden ist.“

Georg Wilhelm Friedich Hegel (1770-1831)

 

Wie das Bürgertum auf die Aristokratie des Grundbesitzes gefolgt ist, so muß auch der vierte Stand, die Arbeiterklasse, durch das allgemeine Stimrecht zur herrschenden Macht der Gesellschaft werden.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

Im Mittelalter herrschte die Solidarität der Interessen in den Formen der Unfreiheit, in der Gegenwart herrscht die Freiheit ohne alle Solidarität, die Zukunft wird die Solidarität in den Formen der Freiheit bringen.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

Die Erhöhung der Löhne bringt den Arbeitern auf die Dauer keinerlei Vorteile. Erhöhung der Löhne und Erleichterung des Lebensunterhaltes hat nur Vermehrung der Ehen, Vergrößerung der Nachkommenschaft und infolgedessen ein größeres Angebot von Arbeitern zur Folge, wodurch der Lohn wieder bis auf das notwendigste Minimum des zum Lebensunterhalt Erforderlichen heruntergedrückt wird.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

Neid ist die frevlerische Sorge um das Wohl deines Nachbarn.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

Alle Kunst praktischer Erfolge besteht darin, alle Kraft zu jeder Zeit auf einen Punkt – auf den wichtigsten – zu konzentrieren.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

Die Verleumdung ist […] eine Großmacht geworden.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

Nur auf dem Boden wirklicher Freiheit kann sich alles Große entwickeln.

Ferdinand Lasalle (SPD, 1825-1864)

 

 

Ab einem gewissen Punkt wird der industrielle Fortschritt von der Notwendigkeit vorangetrieben, die wachsenden Probleme zu lösen, die er verursacht.
Nicolás Gómez Dávila

 

Bestimmte Dinge sind nur als Erlebnis interessant, andere nur als Vorstellung.
Nicolás Gómez Dávila

 

Das geheime Kriterium jeder philosophischen Option ist der Einbezug oder der Nicht-Einbezug einer Transzendenz.
Nicolás Gómez Dávila

 

Dem Aphorismus vorzuwerfen, nur Teile der Wahrheit auszudrücken, kommt der Annahme gleich, die weitschweifige Rede könne sie voll und ganz ausdrücken.
Nicolás Gómez Dávila

 

Dem Kult des Geldes entkommen nur die, welche die Armut wählen, oder die, welche ihr Vermögen erben.

Das Erbe ist die edle Form des Reichtums.
Nicolás Gómez Dávila

 

 

Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken.
Nicolás Gómez Dávila

 

Den Jugendlichen erziehen heißt nicht, ihn mit seiner Epoche vertraut zu machen, sondern dafür zu sorgen, daß er sie solange wie möglich ignoriert.
Nicolás Gómez Dávila

 

Der Akt, durch den ein Individuum seiner Güter beraubt wird, heißt Raub, wenn ein anderes Individuum ihn begeht.

Und soziale Gerechtigkeit, wenn eine ganze Gruppe plündert.

Nicolás Gómez Dávila

 

Der demokratische Politiker übernimmt nicht die Ideen, an die er glaubt, sondern die, von denen er glaubt, daß sie siegen.

Nicolás Gómez Dávila

 

Der Körper ist eine Erfindung der Seele.
Nicolás Gómez Dávila

 

Der Mensch entfesselt Katastrophen, wenn er sich bemüht, gegensätzliche Evidenzen, zwischen denen er lebt, in kohärente zu verwandeln.
Nicolás Gómez Dávila

 

Der Mensch lebt von seinen Problemen und stirbt mit seinen Lösungen.

Nicolás Gómez Dávila

 

 

Der mittelmäßige Dichter erfindet seine Symbole. Der große Dichter entdeckt sie.

Nicolás Gómez Dávila

 

Der Moderne glaubt fest, daß nur das Unreine authentisch ist.

Nicolás Gómez Dávila

 

Der Unglaube ist nicht Sünde, sondern Strafe.

Nicolás Gómez Dávila

 

Der Verstand beeilt sich, Probleme zu lösen, die das Leben ihm noch nicht stellt. Die Weisheit ist die Kunst, ihn daran zu hindern.

Nicolás Gómez Dávila

 

Der Wandel ist in der modernen Welt nicht Folge des Veraltens, sondern das Veralten Folge des Wandels.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Argumente, mit denen wir unser Verhalten rechtfertigen, sind normalerweise dümmer als unser Verhalten selbst.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die authentische Lösung ist unübertragbar. Sie haftet einer Situation, einer Erfahrung einer Handlung an.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Entscheidungen des völlig freien Menschen sind so mühelos vorhersagbar, dass nichts leichter ist, als ihn auszubeuten.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Gelassenheit ist die Folge akzeptierter Unsicherheit.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Götter strafen nicht die Suche nach Glück, sondern das Bestreben, es mit unseren eigenen Händen zu schmieden.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die heutigen Kommunikationsmittel erlauben es dem modernen Staatsbürger, sich über alles zu informieren, ohne irgendetwas zu verstehen.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Intelligenz beruhigt sich nicht in der Synthese, sondern in der Spannung der Gegensätze.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Moderne nennt „Wandel“ das immer schnellere Marschieren auf dem gleichen Weg in die gleiche Richtung.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Politik ist nicht die Kunst, die besten Lösungen durchzusetzen, sondern die schlechtesten zu verhindern.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die sterbenden Gesellschaften häufen Gesetze an wie die Sterbenden Heilmittel.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Strafe des Idealisten besteht im Triumph seines Anliegens.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Strafe dessen, der sich sucht, ist, daß er sich findet.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Verwesung der modernen Welt nicht zu spüren, ist ein Indiz der Ansteckung.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Weisheit besteht nicht darin, sich aus Abscheu vor dem Exzeß zu mäßigen, sondern aus Liebe zur Grenze.

Nicolás Gómez Dávila

 

Eine „ideale Gesellschaft“ wäre der Friedhof menschlicher Größe.

Nicolás Gómez Dávila

 

Es genügt, daß die Schönheit unseren Überdruß streift, damit unser Herz wie Seide zwischen den Händen des Lebens zerreißt.

Nicolás Gómez Dávila

 

Es reicht aus, dass man einen Unsinn systematisiert, damit er zur Meinung von vielen wird.

Nicolás Gómez Dávila

 

Für nichts wirklich Wichtiges ist es je zu spät.

Nicolás Gómez Dávila

 

Gebildet ist der Mensch, der die höchsten Ergebnisse des Geistes in physiologische Reflexe umformt.

Nicolás Gómez Dávila

 

Grobheit ist kein Beweis der Authentizität, sondern der schlechten Erziehung.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Hierarchien sind himmlisch.

In der Hölle sind alle gleich.

Nicolás Gómez Dávila

 

Immanent ist im Grunde, was wir definieren können.

Transzendent, was wir nur zu beschreiben vermögen.

Nicolás Gómez Dávila

 

In der Philosophie ist der, der sich verteidigt, besiegt.

Nicolás Gómez Dávila

 

Je gleicher sich die Menschen fühlen, desto leichter dulden sie, daß man sie als austauschbare Figuren behandelt, ersetzbar und überflüssig.

Nicolás Gómez Dávila

 

Jede Lösung erscheint dem trivial, der das Problem nicht kennt.

Nicolás Gómez Dávila

 

Kultiviert ist der Mensch, für den nichts ohne Interesse ist, und fast alles unwichtig.

Nicolás Gómez Dávila

 

Künstlich die Triebe zu wecken, um sich an ihrer Befriedigung zu bereichern, ist das unverzeihliche Verbrechen des Kapitalismus.

Nicolás Gómez Dávila

 

Lernen wir jene, die wir lieben, in ihren Irrtümern zu begleiten, ohne zu ihren Komplizen zu werden.

Nicolás Gómez Dávila

 

Literatur, die den vergnügt, der sie macht, langweilt den, der sie liest.

Nicolás Gómez Dávila

 

Nichts ist dümmer, als die Dummheit zu verachten, während wir uns um ihren Applaus bemühen.

Nicolás Gómez Dávila

 

Nichts ist gefährlicher, als für vorübergehende Probleme dauerhafte Lösungen zu finden.

Nicolás Gómez Dávila

 

Nichts ruiniert den Geschmack so wie der Patriotismus.

Nicolás Gómez Dávila

 

Nur die Helden mittelmäßiger Romane lösen ihre Probleme.

Nicolás Gómez Dávila

 

Reife besteht in der Fähigkeit, mit unverwechselbarem Schritt auf ausgetretenen Bahnen zu wandeln.

Nicolás Gómez Dávila

 

Reifen bedeutet die andere Seite der Dinge entdecken.

Nicolás Gómez Dávila

 

Schließt man von den Meinungen einer Epoche die intelligenten aus, bleibt die „öffentliche Meinung“.

Nicolás Gómez Dávila

 

Täglich sehen wir die Zahl der Wörter weiter ansteigen, die ihr Gegenteil bedeuten.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wenn es an Originalität mangelt, wuchert die Neuerung.

Nicolás Gómez Dávila

 

Die Tiefe ist das Opfer, das die Effizienz fordert.

Nicolás Gómez Dávila

 

Um eine Wahrheit aufzuzeigen, reichen wenige Linien. Um einen Irrtum zu widerlegen, ist nicht einmal eine Bibliothek ausreichend.

Nicolás Gómez Dávila

 

Verwerfen ist in der Kunst schwieriger als wählen.

Nicolás Gómez Dávila

 

Was wir tun können, hängt nicht von uns ab, aber von uns hängt es ab, daß wir es tun.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wenn ein schulischer Lehrplan einen Autor übernimmt, lebt dessen Name und stirbt dessen Werk.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wenn man nicht mehr um den Privatbesitz kämpft, wird man es um die Verfügungsgewalt über das Kollektiveigentum tun.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wer eine Sache kennenlernen möchte, weil er sie für wichtig hält, unterscheidet sich radikal von dem, der sie kennenlernen möchte, weil er es für wichtig hält.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wer gegen das Altern kämpft, altert bloß ohne zu reifen.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wer sich einer Idee zu bemächtigen glaubt, wenn er ein Vokabular usurpiert, gleicht dem, der sich für adlig hält, weil er einen Titel kauft.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wer sich respektiert, kann nur in den Zwischenräumen der Gesellschaft leben.

Nicolás Gómez Dávila

 

Wir sollten nur lesen, um zu entdecken, was wir ewig wiederlesen sollten.

Nicolás Gómez Dávila

 

„Wir Politiker leben in einer Relativwelt.“

Angela Merkel

 

„Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.“

Thomas Carlyle

 

“Without plan or intent, there has grown up a headless ‘fourth branch’ of the Government, responsible to no one, and impossible of coordination with the general policies and work of the Government as determined by the people through their duly elected representatives. The problem of waste and lack of accountability in this fourth branch has been clearly recognized for generations and has been growing steadily worse decade by decade.”

Report of the President’s Committee on Administrative Management (USA, 1937)

 

„Manche Menschen würden eher sterben als zu denken. Und sie tun es auch.“

Bertrand Russell

 

„Der moderne Mensch hat ein neues Laster erfunden: die Geschwindigkeit.“

Aldous Huxley („Schöne neue Welt“)

 

„The sine qua non of any lengthening of the process of production adopted is saving, i.e., an excess of current production over current consumption. Saving is the first step on the way toward improvement of material well-being and toward every further progress on this way.“

Ludwig von Mises (Human Action)