„Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.“
Hans Kudszus

“The best way to find out if you can trust somebody is to trust them.”
Ernest Hemingway

„Das Reisen führt uns zu uns zurück.“
Albert Camus

„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“
Friedrich Nietzsche

„Früher hieß es: die kleinen Diebe hängt man, die großen läßt man laufen; jetzt aber: die kleinen Diebe hängt man, den großen läuft man nach.“
Daniel Spitzer

„Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.“
John Dewey

Es wird Weihnachten! Mein ganzes Haus riecht schon nach braunem Kuchen – versteht sich nach Mutters Rezept -, und ich sitze sozusagen schon seit Wochen im Scheine des Tannenbaums.
Theodor Storm

Lust verkürzt den Weg.
William Shakespeare

Freunde sind jene seltenen Menschen, die einen fragen, wie es einem geht, und dann auch die Antwort abwarten.

Freundschaft, das ist eine Seele in zwei Körpern.
Aristoteles

Advent ist eine Zeit der Erschütterung, in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.
Alfred Friedrich Delp

Viel vermag, wer überraschend wagt.
Emanuel Geibel

Weihnachten ist das ganze Jahr dort, wo Liebe verschenkt wird.
Monika Minder

„Zwei Dinge sind schädlich für jeden, der die Stufen des Glücks will ersteigen: Schweigen, wenn Zeit ist zu reden, und reden, wenn Zeit ist zu schweigen.“
Friedrich Martin von Bodenstedt

“When money talks, the truth is silent.”
Mark Twain

„Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen, und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.“
Matthias Claudius

„…und ich werde an Weihnachten nach Hause kommen.
Wir alle tun das oder sollten es tun. Wir alle kommen heim oder sollten heimkommen. Für eine kurze Rast, je länger desto besser, um Ruhe aufzunehmen und zu geben.“
Charles Dickens

„Weihnachten ist kein Zeitpunkt und keine Jahreszeit, sondern eine Gefühlslage. Frieden und Wohlwollen in seinem Herzen zu halten, freigiebig mit Barmherzigkeit zu sein, das heißt, den wahren Geist von Weihnachten in sich zu tragen.“
Calvin Coolidge

„Frieden kannst du nur haben, wenn du ihn gibst.“
Marie von Ebner-Eschenbach

„Man muss manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.“
Heimito von Doderer

“The American Public will endure until the day Congress discovers that it can bribe the Public with the public’s money.”
Alexis de Torqueville

“History admires the wise, but it elevates the brave.”
Edmund Morris

„Gebt mir einen Hebel, der lang genug, und einen Angelpunkt, der stark genug ist, dann kann ich die Welt mit einer Hand bewegen.“
Archimedes

Das neue Jahr steht mit seinen Forderungen vor uns; und gehen wir auch gebeugt hinein, so gehen wir doch auch nicht ganz mit leeren Händen unseren Weg.
Søren Kierkegaard

Das Fortrücken in der Kalenderjahrzahl macht wohl den Menschen, aber nicht die Menschheit reifer.
Johann Peter Hebel

Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann!
Loriot

Aus der Ferne diesen Wunsch: Glückliche Sterne und guten Punsch.
Theodor Fontane

Lieber gelegentlich eine Dummheit als nie etwas Gescheites.
Markus M. Ronner

Rücksicht ist Voraussicht.
Paul Valéry

Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.
Platon

Tränen reinigen das Herz.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Jeder Mensch hat die Chance, mindestens einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst.
Paul Anton de Lagarde (

„Nicht in die ferne Zeit verliere dich! Den Augenblick ergreife, der ist dein!“
Friedrich von Schiller

„Zu viele Menschen machen sich nicht klar, dass wirkliche Kommunikation eine wechselseitige Sache ist.“
Lee Iacocca

„Es wäre eine Freude zu leben, wenn jeder nur die Hälfte von dem täte, was er von anderen verlangt.“
Valerie von Martens

„Eleganz heisst nicht, ins Auge zu fallen, sondern im Gedächtnis zu bleiben.“
Giorgio Armani

„Alles, woran man glaubt, beginnt zu existieren.“
Ilse Aichinger

„Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht.“
Mark Twain (Samuel Langhorne Clemens)

„Wahrheit hat ihren eigenen unabhängigen Wert in sich selbst.“
Eduard Engel

„Glück gleicht durch Höhe aus, was ihm an Länge fehlt.“
Robert Lee Frost

„Die Siege habe ich gefeiert. Aber geprägt haben mich die Niederlagen.“
Karl Schranz

„Dich will ich loben, Hässliches, du hast so was Verlässliches.“
Robert Gernhardt

„Der Habicht fraß die Wanderratte, nachdem er sie geschändet hatte.“
Robert Gernhardt

„Nach dem zwölften Biere…
ähneln sich alle Tiere“
Robert Gernhardt

Seht ihn an, den Specht!
Trinkt er, wird ihm schlecht.
Schaut, wie sich sein Blick verschleiert,
wenn er in die Löcher reiert.

Schaut ihn an, den Biber!
Trinkt er, wird er lieber.
Doch mit seinem flachen Schwanz,
misslingt die Paarung voll und ganz.

Schaut sie an, die Meise
trinkt sie, baut sie Schei..
Da, schon rauscht ihr drittes Ei,
wieder voll am Nest vorbei.

Hochwürden lässt verkünden,
es fiele nicht unter Sünden,
wenn die Mädchen und die Knaben
einen gemeinsamen Schlafsack haben.
Nun die Moral von der Geschicht:
Dass sie darin zusammen zwar schlafen,
nur schlafen sie dann eben nicht…

Rot ist die Liebe,
schwarz ist das Loch,
Mädchen sei tapfer,
rein muss er doch!

Wenn einer einer Jungfrau kühle Grotte
mit heißem Samenguss erquickt
und darauf eine geile Hurenrotte
von hinten sämtlichst stehend fickt
und dann noch vor Begierde schreit:
Dem sei dieser Trunk geweiht…

Afterbumsen, Hossa singen,
besoffen aus dem Fenster springen,
in der Kimme steckt der Dildo:
Das ist unser Ex-Rex Gildo…

Weihnachtsmann, du alter Schwede,
halt‘ nicht erst ’ne lange Rede,
packe die Geschenke aus,
und verlasse unser Haus…

Weihnachtsmann, du alter Knacker,
schenk mir was und geh vom Acker…

(Lyrik): Zwei junge Mädchen, ganz verzückt
(Romantik): wandelten im Rosengarten.
(Logik): Die eine wurde gleich gef****,
(Tragik): die andere musste warten…

Königin mit dunklen Haaren,
Konkurrentin jung an Jahren,
Jähzorn, Zwietracht, Eitelkeit,
Königin zieht Scheitel breit.
Spiegelkommentar hetzt täglich,
Situation wird unerträglich,
Opfer der Begierde flieht,
und in die Kommune zieht.
Dort ist sie die Nummer acht,
die dem Rest den Haushalt macht.
Erst ist Frieden, etwas später
Altes Weib wird Attentäter.
Und ein Apfel wird halbiert,
Mädchen schluckt ihn, kollabiert,
Kumpel trauern, gucken dumm
Abtransport: Aquarium.
Prinz kreuzt Weg – Kolonne stockt,
Sarkophag wird aufgebockt.
Ende schoen und Ende gut,
Maedel wieder leben tut.

War einmal ein Bumerang,
war ein weniges zu lang.
Bumerang flog ein Stueck,
aber kam nicht mehr zurueck.
Publikum – noch stundenlang –
wartete auf Bumerang…

Ein Kuß ist, wenn zwei Lippenlappen
heftig aufeinanderpappen,
und dabei das Geräusch entsteht,
als wenn ’ne Kuh durch Scheiße geht…

Eine kurze Schegichte:
Letzten Hut verlor ich meinen Herbst,
ich findete lange ehe ich ihn suchte.
Da hauste ich an ein Kam,
lochte durch ein Guck
und sah drei Stühle auf ihren Herren
die Karteten Spiele.
Ich trat ein, nahm meinen Kopf vom Hut
und sagte „Gute Herren, mein Tag!“.
Da lachten sie an zu fingen bis ihnen der Platz bauchte.
Als das Telebimmel fonte, bin ich die Rannte runtergetreppt
und gegen die Bums getürt.
Da hörte ich die Zwitschlein vögeln.
wie sie asten von Hüpf zu Hüpf.

Lied der Schwulen
Melodie aus der „Nimm zwei-Reklame“
Wir sind ja beide ziemlich schwul,
mein bester Freund und ich,
Mein Freund der hat ´nen Riesenstenz,
die Rosette, die hab ich.

Er schiebt mir seinen Dödel rein,
und zieht ihn wieder raus.
Er macht sich seinen Beutel rein,
und mir franst die Rosette aus.

Ein Raucher allein, man glaubt es kaum,
verpestet einen ganzen Raum.
Ein Trinker hingegen soweit ich weiß,
nur etwa zwei Meter – im Kreis…

Will ein Hund Dich an der Kehle fassen,
mußt Du ihn Kartoffeln schälen lassen.
Denn Du weißt – der Volksmund spricht:
Hunde, die pellen, beißen nicht…

Jetzt müssen wir mit Mücken fechten,
obwohl wir lieber ficken möchten.

Und als er gerade gerade war,
da brach er ab, was schade war.

Guelden geht die Sonne auf,
Schaefchenwolken fliegen.
Frisch gefi…. steht Mutti auf,
und der Papi bleibt noch liegen…

Und heute bleibt die Muschi kalt,
denn es wird anal geknallt…

Nachtgebet einer Frau:
Lieber Mann, ich geh‘ zur Ruh,
deck‘ mit deinem Leib mich zu.
Steck‘ ihn rein und laß‘ ihn drin,
bis ich eingeschlafen bin…

Ein Trinkspruch: ;o)
Es lebe die Liebe, der Leichtsinn, der Suff,
der uneheliche Beischlaf, der Papst und der Puff…

Er half ihr in den Damensattel,
sie stieg ihm auf die Samendattel.

Ein Mädchen saß auf einer Wiese
und zog an einem Ding
das zwischen Po und Beinen
an einem Säckchen hing.

Sie zog und zog es länger
bis sich ein Strahl ergoß,
der zu ihren Schenkeln
in eine Öffnung floß.

Es war die Magd,
sie molk die Kuh.
Du altes Schwein,
was dachtest du?!

Ein Arschloch hüpft von Ast zu Ast,
bis ihm ein Ast ins Arschloch faßt!

Rinne bauchwaerts, Sonnenstrahl,
feuchte meine duerre Kehle!
Kommst du unten an im Tal,
jauchzt gen Himmel meine Seele!
Meine Niere schreit Alarm,
doch sie lechzt nach deinem Kuss.
Du machst Eisgefilde warm,
heiliger Schnapsissimus!

So manche Reiseleiterin
ist keine leise Reiterin…

Ein Leibesriese
auf einer Liebesreise
sprach reib es Liese,
und Sie rieb es leise…

Der Baum hat Aeste,
das ist an ihm das Beste,
waer er kahl,
so waer’s ’n Pfahl…

Baeume, Baeume, nichts alls Baeume
und dazwischen Zwischenraeume.
Und in jedem Zwischenraum,
man glaubt es kaum,
steht noch ein Baum.

Die Lerche traellert in der Luft,
der Ochse nicht, der Schuft!

Die Weiber und das Tintenfass
sind beide an der Oeffnung nass,
das kommt vom Tunken,
Prost, Halunken!

Schnaps rotiert wie’n
Kreisel im Magen
Fühl‘ mich wohl und
Bin voll bis zum Kragen.

Huepft der Bulle auf den Schwan,
handelt’s sich um Rinderwahn.

Des Tages schönster Hochgenuß
ist der Morgenkoitus
Doch die schönsten Hochgenüsse
sind die Morgenkoitüsse…

Lieber’n Tennisposter
als den Penis im Toaster…

Steigt der Erpel auf den Hahn,
gibt’s noch lange keinen Schwan.

Steigt der Erpel auf den Kater,
wird er nur ganz selten Vater.

Ein Wespenstich am rechten Ort
verhindert den Matratzensport.

Wer wöchentlich nur einmal kann
und möchte gerne täglich,
der wende sich an Neckermann,
denn Neckermann macht’s möglich.

Sitzt der Hahn auf einer Krähe,
war kein Huhn in seiner Nähe.

Der Körperbau vom Känguruh
läßt manch‘ perverse Stellung zu.

Heimlich sehnt sich die Emanze
doch nach einem richt’gen Schwanze.

Fährt man rückwärts an den Baum,
verkleinert sich der Kofferraum.

Trost gibt mir in allen Dingen
Ritter Götz von Berlichingen.

Es gibt der laute Zeisig Ruh‘,
stopft man sein Maul mit Reisig zu.

Das rechte Bein der Purzel winkelt,
bevor er an die Wurzel pinkelt.

Frauen, die die Wimpern pinseln,
oft dann auch beim Pimpern winseln.

Der Hamster sprach zur Beutelratte:
„Gestatte, daß ich dich begatte.“
Darauf sprach die Beutelratte:
„Dort oben auf der Felsenplatte
steht mein Beutelrattengatte
und hat auch schon wieder Latte…“

Die Gans erwacht im fremden Forst
und liegt in einem Adlerhorst.
Sie schaut sich um und denkt betroffen:
Mein lieber Schwan, war ich besoffen!

Ein reisender Händler aus Leeds
der machte sich eine Noteeds.
Schließt das Fenster nicht dicht
und ist andrerseits nicht
die Türe geschlossen – dann zeeds!

Holmes sagte zu Watson:
Dieser Fall ist echt zum Katson.
Hättest Du nicht gedöst
wär‘ er schon längst gelöst
und wir kännten jetzt damit pratson.

Auf einem Baum da saß ein Specht,
der Baum war hoch, dem Specht war schlecht.
Und unter ihm haengt im Geaest –
ein Kuckucksnest.
Der Specht, nach langem, kommt zum Schluss,
dass er jetzt trotzdem goebeln muss.
Und kotzt – sich’s kaum beschreiben laesst –
von oben in das Kuckucksnest.
Darauf ertrinken, Lohn der Muehe,
die Kuckuckskinder in der Bruehe…

Meine Katze hat kein Ohr
das hat se mal verlor
Ohr hätt‘
nicht taub sein tät.

Mein Kater hat kein Schwanz
blöd sein tut er ganz
ihn anzünden tät
warme Wohnung hätt.

Ein Huhn, das fraß, man glaubt es kaum,
ein Blatt von einem Gummibaum.
Dann ging es in den Hühnerstall
und legte einen Gummiball…

Oh Alkohol, oh Alkohol,
dass Du mein Feind bist, weiss ich wohl,
doch in der Bibel steht geschrieben,
auch Deine Feinde sollst Du lieben.

Zwei Knaben saßen auf der Bank,
der eine roch, der andere stank.
Sagte der roch zum stank,
ich setz‘ mich auf ne andere Bank.

Goethe wird in einer Kneipe um ein Stegreifgedicht gebeten und erklaert, er wuerde eines liefern, wenn man ihm zwei Stichwoerter vorgebe und ein wenig Zeit lasse. Um es moeglichst schwer zu machen, werden ihm die Begriffe „Haustuerklingel“ und „Maedchenbusen“ zugeworfen. Also, Wolf Johnny Goethe zieht sich zum Ueberlegen kurz zurueck und gibt sodann zum Besten:

„Die Haustuerklingel an der Wand,
Der Maedchenbusen in der Hand,
Sind zwei Dinge, die gar sehr verwandt;
Denn wenn man beides zart beruehrt
Man oben deutlich spuert,
Dass unten, draussen einer steht,
Und sehnsuchtsvoll um Einlass fleht!“

Lebe gluecklich, lebe heiter –
wie der Spatz am Blitzableiter…

Alle Kinder heissen Susanne,
nur nicht Petra, die heisst Anne.

Der Habicht frass die Wanderratte,
nachdem er sie geschaendet hatte…

Die Schnecke ist heut arg beglückt,
sie hat sich wieder selbst gef…

Auf dem Klo:
Piß nicht daneben, altes Schwein,
der nächste könnte barfuß sein!…

Der Herr rief:“Lieber Knecht,
mir ist entsetzlich schlecht!“
Da sprach der Knecht zum Herrn:
„das Hört man aber gern!“
Robert Gernhardt

Das Vorspiel nahm den Hengst so mit,
dass er geschwächt zu Boden glitt.
Robert Gernhardt

Eines Tages geschah es Kant,
dass er keine Worte fand.
Stundenlang hielt er den Mund
und er schwieg – nicht ohne Grund
Ihm fiel absolut nichts ein,
drum ließ er das Sprechen sein.
Erst als man zum Essen rief,
wurd´er wieder kreativ,
und er sprach die schönen Worte:
„Gibts hinterher noch Torte?“
Robert Gernhardt

Ich sprach nachts: Es werde Licht!
Aber heller wurde es nicht.
Ich sprach: Wasser werde Wein!
Doch das Wasser ließ dies sein.
Ich sprach: Lahmer du kannst gehen!
Doch er bleib auf den Krücken stehen.
Da ward auch dem Dümmsten klar,
das ich kein Heiland war.
Robert Gernhardt

Der Wal vollzieht den Liebesakt
zumeist im Wasser. Und stets nackt.
Robert Gernhardt