„Disziplin ist ein wesentliches Element der Moral. Sie gibt dem Willen Gewohnheiten, regelt und dämmt ihn. Disziplin hilft dem Individuum, seine Schwächen zu zügeln, sie liegt aber auch im Interesse der Gesellschaft, da sie für Regelmäßigkeit sorgt.“

Ulrich Wickert

 

„Die Tränen lassen nichts gewinnen, wer schaffen will, muss fröhlich sein.“

Theodor Fontane

 

„Wenn es zwei oder mehrere Arten gibt, etwas zu erledigen, und eine davon kann in einer Katastrophe enden, so wird jemand diese Art wählen.

Oder kurz: Wenn etwas schiefgehen kann, dann wird es auch schiefgehen.“

Edward A. Murphy

 

„Eine einzelne Nation, der es gelingt, die Moral, die Qualität des Menschen auf fast der gesamten Erdoberfläche in die Tiefe stürzen zu lassen, das hat es nicht gegeben, seit der Globus existiert. Ich klage die Vereinigten Staaten an, im ständigen Zustand des Verbrechens gegen die Menschheit zu sein.“

Henry de Montherlant

 

„Ein Mensch wollt immer recht behalten:

So kams vom Haar- zum Schädelspalten!“

Eugen Roth

 

„Es geht in der Fabel um einen Löwen,einen Fuchs,einen Hasen,einen Raben und ein Reh. Alle Tiere außer der Fuchs gehen in die Höhle hinein. Sie werden alle gefressen. Der Fuchs überlebt jedoch.“

Äsop

 

„Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.“

Wilhelm Busch

 

„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

John Lennon

 

„Cogito, ergo sum. – Ich denke, also bin ich.“

Rene Descartes

 

„Gesundheit ist nicht Alles, aber ohne Gesundheit ist Alles Nichts.“

Abbi Hübner

 

„Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf Begeisterung aber runzelt die Seele.“

Albert Schweitzer

 

„Ein jeder Wunsch sobald erfüllt, kriegt augenblicklich Junge.“

Wilhelm Busch

 

„Alle Menschen sind sterblich. Du bist ein Mensch, also bist du sterblich.“

Sokrates

 

„Alter schützt vor Liebe nicht, aber Liebe vor dem Altern.“

Coco Chanel

 

„Die Engel sind immer da bei einer Musik wie dieser“

Wolfgang Amadeus Mozart

 

„Der Sinn des Lebens beruht doch darin, dass man das Bewusstsein eines persönlichen Lebens eintauscht gegen das Bewusstsein Gottes.“

Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi

 

„Eigentlich aber bin ich nie irgend jemandes Lehrer gewesen ( ) auf gleiche Weise stehe ich dem Armen wie dem Reichen bereit zu fragen, und wer da will, kann antworten und hören, was ich sage.“

Platon

 

„Um den vollen Wert des Glücks zu erfahren, brauchen wir jemand, um es mit ihm zu teilen.“

Mark Twain

 

„Leute, die sehr viel gelesen haben, machen selten große Entdeckungen.“

Georg Christoph Lichtenberg

 

„Sollen sich auch alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen, und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.“

Albert Einstein

 

„Das Ziel eines Konflikts oder einer Auseinandersetzung soll nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein.“

Joseph Joubert

 

„Endlich weiß man, was Zeit ist: Solange man auch trödelt, es wird nicht früher.“

Günter Eich

 

„Die wichtigsten Dinge sind am schwersten zu sagen. Es sind die Dinge, vor denen man sich schämt, weil Wörter Gefühle verschleiern – Wörter schrumpfen Dinge, die zeitlos erscheinen, wenn sie im Kopf sind, zu nicht mehr als Lebensgröße, wenn sie die Lippen verlassen.“

Stephen King

 

„Ihr meine Verurteiler ( .) die ihr mich hinrichtet, es wird ( .) eine weit schwerere Strafe über euch kommen als die, mit welcher ihr mich getötet habt. Denn jetzt habt ihr dies getan in der Meinung, nun entledigt zu sein von der Rechenschaft über euer Leben. ( .) Mehrere werden sein, die euch zur Untersuchung ziehen, welche ich nur bisher zurückgehalten, ihr aber gar nicht bemerkt habt. Und um desto beschwerlicher werden sie euch werden, je jünger sie sind, und ihr um desto unwilliger. Denn wenn ihr meint, durch Hinrichtungen dem Einhalt zu tun, daß euch niemand schelten soll, wenn ihr nicht recht lebt, so bedenkt ihr das sehr schlecht. Denn diese Entledigung ist weder recht ausführbar, noch ist sie edel. Sondern jene ist die edelste und leichteste: nicht anderen wehren, sondern sich selbst so einrichten, daß man möglichst gut sei.“

Platon

 

„Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.“

Lucius Annaeus Seneca

 

„Der zuverlässigste Weg, in die Zukunft zu sehen, ist das Verstehen der Gegenwart.“

John Naisbitt

 

„Oh Mensch lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.“

Aurelius Augustinus

 

„Bist du arm, aber gesund, so bist du ein halber Reicher.“

Konfuzius

 

„Indem ich nun diesen beschaute ( .) es war aber einer von den Staatsmännern ( .) Im Gespräch mit ihm schien mir dieser Mann ( .) am meisten aber sich selbst sehr weise vorzukommen, es zu sein aber gar nicht. Darauf nun versuchte ich ihm zu zeigen, er glaubte zwar weise zu sein, wäre es aber nicht; wodurch ich dann ihm selbst verhaßt ward ( .) Indem ich also fortging, gedachte ich bei mir selbst: weiser als dieser Mann bin ich ( .) es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas Tüchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiß ( .) Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daß ich, was ich nicht weiß, auch nicht glaube zu wissen.“

Platon

 

„Alles, was Spaß macht, hält jung.“

Curd Jürgens

 

„Lieber aufrecht sterben, als auf Knien leben.“

Albert Camus

 

„Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.“

Platon

 

„Tugend besteht nicht aus der Abwesenheit der Leidenschaften, sondern in deren Kontrolle.“

Josh Billings

 

„Wenn Dir jemand erzählt, dass die Seele mit dem Körper zusammen vergeht und dass das, was einmal tot ist, niemals wiederkommt, so sage ihm: Die Blume geht zugrunde, aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.“

Khalil Gibran

 

„Die Menschen belasten dich? – Trage sie nicht auf den Schultern. Schließe sie in dein Herz!“

Helder Camara

 

„Ach, es versucht uns nichts so mächtig an der Mangel.

Die klügsten Fische treibt der Hunger an die Angel.“

Johann Wolfgang von Goethe

 

„Die Familie ist ein steuerlich begünstigter Kleinbetrieb zur Fertigung von Steuerzahlern.“

Wolfram Weidner

 

„Je zahlreicher also die Beamten sind, desto schwächer ist die Regierung.“

Jean-Jacques Rousseau

 

„Die Berühmtesten dünkten mich beinahe die Armseligsten zu sein, wenn ich es dem Gott zufolge untersuchte, andere minder Geachtete aber noch eher für vernünftig gelten zu können.“

Platon

 

„Wenn das Gute eine Ursache hat, hört es auf, das Gute zu sein, wenn es einen Lohn zur Folge hat, ist es auch nicht mehr das Gute. Folglich steht das Gute außerhalb der Kette von Ursache und Wirkung.“

Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi

 

„Keiner möchte alt sein, aber jung sterben möchte auch keiner.“

Abbi Hübner

 

„Die Neigungen des Herzens sind geteilt wie die Äste einer Zeder. Verliert der Baum einen starken Ast, so wird er leiden, aber er stirbt nicht. Er wird all seine Lebenskraft in den nächsten Ast fliessen lassen, auf dass dieser wachse und die Lücke ausfülle. “

Khalil Gibran

 

„Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor. Die aller stärksten Charaktere sind mit Narben übersäht.“

Khalil Gibran

 

„Den Mut bis ins Alter bewahre, denn erst deine letzten Jahre erfüllen, was die Jugend verhieß.“

Robert Browning

 

„Von Tugend spricht, wer keine hat.“

Gotthold Ephraim Lessing

 

„Überdies aber folgen mir die Jünglinge ( .) und freuen sich zu hören, wie die Menschen untersucht werden; oft auch tun sie es mir nach und versuchen selbst, andere zu untersuchen, und finden dann ( .) eine große Menge solcher Menschen, welche zwar glauben, etwas zu wissen, wirklich aber wenig wissen oder nichts. Deshalb nun zürnen die von ihnen Untersuchten mir und nicht ihnen und sagen: ‚Sokrates ist doch ein ganz ruchloser Mensch und verdirbt die Jünglinge‘.“

Platon

 

„Die meisten Schriftsteller verstehen von der Literatur nicht mehr als die Vögel von der Ornithologie.“

Marcel Reich-Ranicki

 

„Wenn einer, der mit Mühe kaum

gekrochen ist auf einen Baum,

schon meint, daß er ein Vogel wär,

So irrt sich der.“

Wilhelm Busch

 

„Jedes Stück unseres Tuns oder Erfahrens trägt eine doppelte Bedeutung: es dreht sich um den eigenen Mittelpunkt, es hat so viel an Weite und Tiefe, an Lust und Leid, wie sein unmittelbares Erlebtwerden ihm gibt; und es ist zugleich der Teil eines Lebensverlaufes, nicht nur ein umgrenztes Ganzes, sondern auch Glied eines Gesamtorganismus.“

Georg Simmel

 

„Nur indem man das Unerreichbare anstrebt, gelingt das Erreichbare. Nur mit dem Unmöglichen als Ziel, gelingt das Mögliche.“

Miguel de Unamuno