„China is a predator and Europe is its prey“.

François Heisbourg (French scholar, Le Figaro, May 29, 2020)

 

“When law and morality are in contradiction to each other, the citizen finds himself in the cruel alternative of either losing his moral sense, or of losing his respect for the law—two evils of equal magnitude, between which it would be difficult to choose.”

Frederic Bastiat

 

“Nature, or rather God, has bestowed upon every one of us the right to defend his person, his liberty, and his property, since these are the three constituent or preserving elements of life…

Collective right [government], then, has its principle, its reason for existing, its lawfulness, in individual right; and the common force cannot rationally have any other end, or any other mission, than that of the isolated forces for which it is substituted. Thus, as the force of an individual cannot lawfully touch the person, the liberty, or the property of another individual—for the same reason, the common force cannot lawfully be used to destroy the person, the liberty, or the property of individuals or of classes.

For this perversion of force would be, in one case as in the other, in contradiction to our premises. For who will dare to say that force has been given to us, not to defend our rights, but to annihilate the equal rights of our brethren? And if this be not true of every individual force, acting independently, how can it be true of the collective force, which is only the organized union of isolated forces?

Nothing, therefore, can be more evident than this: The law is the organization of the natural right of lawful defense.”

Frederic Bastiat

 

„Jedermann ist Herr seiner selbst – niemand anderer. Der Körper eines Menschen kann in einer liberalen Rechtsgesellschaft niemals Eigentum eines anderen – also auch kein Gemeineigentum sein. Niemand, außer der betroffenen Person selbst, hat folglich das Recht, darüber zu bestimmen, was mit seinem Körper geschieht. Alles andere würde einen Vorrang fremder Interessen bedeuten und liefe auf Sklaverei oder Leibeigenschaft hinaus. Dazu darf es unter keinen Umständen kommen – ganz gleich, wie auch immer der gewählte Vorwand lauten mag.“

John Locke (1689, „Zweite Abhandlung über die Regierung“)

 

„Gesetz im wahren Sinn ist nicht so sehr die Beschränkung, als vielmehr die Leitung eines frei und und einsichtig Handelnden in der Richtung seines eigenen Interesses, und seine Vorschriften erstrecken sich nicht weiter, als es zum allgemeinen Wohl aller derjenigen dient, die unter dem Gesetz stehen….“

John Locke (1689, „Zweite Abhandlung über die Regierung“)

 

„So ist, wie oft es auch mißverstanden werden mag, der Zweck des Gesetzes, nicht die Freiheit abzuschaffen oder einzuschränken, sondern sie zu erhalten und zu erweitern; denn in allen Zuständen erschaffener, der Gesetze fähiger Wesen, ist, wo kein Gesetz, auch keine Freiheit….“

John Locke (1689, „Zweite Abhandlung über die Regierung“)

 

„Der unrechtmäßige Gebrauch der Gewalt also ist es, was einen Menschen in Kriegszustand mit dem anderen versetzt, und dadurch verwirkt der, welches es verschuldet, sein Leben. Denn da er die Vernunft aufgibt, die das Gesetz sein soll zwischen Mensch und Mensch, und an ihrer Stelle Gewalt, das Mittel der Tiere, anwendet, setzt er sich der Gefahr aus, durch den, gegen welchen er Gewalt gebraucht, vernichtet zu werden wie irgend ein anderes wildes, reißendes Tier, das dessen Dasein gefährlich ist…“

John Locke (1689, „Zweite Abhandlung über die Regierung“)

 

 

„Zu fragen, wie man geschützt werden kann vor Schaden und Unrecht von der Seite, wo die stärkste Hand liegt, heißt sofort: die Stimme von Aufruhr und Rebellion! als ob die Menschen, als die den Naturzustand verließen und zu einer Gesellschaft zusammentraten, übereingekommen wären, daß alle mit Ausnahme eines einzigen unter dem Zwang von Gesetzen stehen, dieser eine aber alle Freiheit des Naturzustands behalten sollte, vermehrt durch Gewalt und zügellos gemacht durch Straflosigkeit….“

John Locke (1689, „Zweite Abhandlung über die Regierung“)

 

„The different forms of government make law democratical, aristocratical, tyrannical, with a view to their several interests; and these laws, which are made by them for their own interests, are the justice which they deliver to subjects, and him who transgresses them they punish as a breaker of the law, and unjust. And that is what I mean when I say that in all states there is the same principle of justice, which ist the interest of the government; and as the government must be supposed to have power, the only reasonable conclusion is, that everywhere there is one principle of justice, which is the interest of the stronger.”

Thrasymachus (etwa 459 – 400 vor Christus)

 

„Erstreckst dich gegen Möwenschwärme,

bleibst siegreich gegen Sturm und Wind,

hältst treu dein Auge Richtung Meere,

damit der Maat nach Hause find´.“

Norbert van Tiggelen (Leuchtturm)

 

“Ich verachte Rassismus, weil ich ihn für barbarisch halte, egal ob er nun von einem schwarzen oder weißen Menschen kommt.”

Nelson Mandela

 

“Wenn uns tiefe Verletzungen zugefügt wurden, werden sie erst heilen, wenn wir vergeben können”.

Nelson Mandela

 

“In war, there is no substitute for victory.”

General MacArthur

 

„Schumpeter ist Sozialist. Aber kein Sozialist, gehöre er zu den Marxisten oder zu den Fabiern, wird seinen Sozialismus bei Schumpeter finden.“

Edgar Salin

 

„Namentlich ist wenig Grund zu glauben, dass dieser Sozialismus die Heraufkunft jener Zivilisation bedeuten wird, von der orthodoxe Sozialisten träumen. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass sie faschistische Züge zeigen wird. Das wäre eine seltsame Antwort auf das Gebet von Marx. Aber die Geschichte gefällt sich manchmal in Scherzen von fragwürdigem Geschmack.“

Edgar Salin

 

„ ‚Was die Geschäftsleute nicht verstehen, ist, dass ich genau so mit Stimmen handle, wie sie mit Öl handeln,‘ Wer diesen Ausspruch, der einem der erfolgreichsten Politiker, der je gelebt hat, zugeschrieben wird, nicht so in sich aufgenommen hat, dass er ihn zeitlebens nicht mehr vergisst, steckt politisch gesprochen noch in den Kinderschuhen.“

Joseph Schumpeter

 

„Es gehört zum Wesen der demokratischen Regierung, dass in erster Linie die politischen Werte zählen und die Fähigkeiten nur nebenbei.“

Joseph Schumpeter

 

„Die religiöse Qualität des Marxismus erklärt auch eine bezeichnende Haltung des orthodoxen Marxisten gegenüber Widersachern. Für ihn wir für jeden Anhänger eines Glaubens ist der Widersacher nicht nur im Irrtum, sondern auch in der Sünde verstrickt. Anders zu denken wird nicht nur intellektuell, sondern auch moralisch mißbilligt. Es kann keine Entschuldigung dafür geben, sobald einmal die Botschaft offenbart ist.“

Joseph Schumpeter

 

„Marx war ein Prophet. Um das Wesen dieser Leistung zu verstehen, müssen wir ihn in den Gegebenheiten seiner eigenen Zeit ins Auge fassen. Es war der Zenith der Bourgeois-Wirklichkeit und der Nadir der Bourgeois-Zivilisation, die Zeit des mechanistischen Materialismus, eines kulturellen Milieus, das noch nicht erkennen ließ, daß eine neue Kunst und eine neue Lebensart in seinem Schoße ruhten und das sich in höchst abstoßenden Banalitäten erging. Glauben in jedem echten Sinn entschwand immer rascher aus allen Klassen der Gesellschaft, und damit erlosch in der Welt des Arbeiters der einzige Lichtstrahl,… während die Intellektuellen sich höchst befriedigt von Mills Logik und den Armengesetzen erklärten.

Hier bedeutet nur für Millionen menschlicher Herzen die Marxsche Botschaft vom irdischen Paradies des Sozialismus einen neuen Lichtstrahl und einen neuen Sinn des Lebens. Nenne man die marxistische Religion, wenn es einem so gefällt, eine Verfälschung oder eine Karikatur jedes Glaubens.., doch man übersehe nicht die Größe der Leistung und verfehle nicht sie zu bewundern. Es ist gleichgültig, daß von jenen Millionen die meisten nicht imstande waren, die Botschaft in ihrer wahren Bedeutung zu verstehen und zu würdigen. Das ist das Los aller Botschaften. Das Wichtige ist, daß die Botschaft so abgefaßt und dargeboten war, daß sie von dem positivistischen Geist ihrer Zeit angenommen werden konnte – der ohne Zweifel seinem Wesen nach bourgeois war; doch es liegt kein Paradox in der Aussage, daß der Marxismus seinem Wesen nach ein Produkt des bourgeoisen Geistes ist. Dies wurde einerseits dadurch erreicht, daß er das Gefühl, unterdrückt und schlecht behandelt zu sein, das die autotherapeutische Haltung der erfolglosen Masse ist, mit unvergleichlicher Kraft formulierte, und daß er andererseits verkündete, die sozialistische Erlösung von diesen Übeln sei eine rational beweisbare Gewißheit.

Man beachte, mit welch vollendeter Kunst es hier gelang, jene außerrationalen Sehnsüchte, die die Religion auf ihrem Rückzug wie herrenlos herumlaufende Hunde zurückgelassen hatte, mit den rationalistischen und materialistischen Strömungen der Zeit zu verknüpfen, die im Augenblick unausweichlich waren und keinen Glauben duldeten, der nicht einen wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Anstrich hatte. Einfach das Ziel zu predigen, wäre wirkungslos geblieben; eine Analyse des sozialen Prozesses hätte nur ein paar hundert Spezialisten interessiert. Aber im Kleid des Analytikers zu predigen und mit einem Blick auf die Bedürfnisse des Herzens zu analysieren, dies schuf eine leidenschaftliche Anhängerschaft und gab dem Marxisten jenes größte Geschenk, das in der Überzeugung besteht, daß das, was man ist und wofür man einsteht, niemals unterliegen, sondern am Ende siegreich sein wird. Die Gewalt der Person und der Strahl der Prophetie wirken unabhängig vom Inhalt des Glaubens. Kein neues Leben und keine neue Bedeutung des Lebens können ohne diese mit Erfolg offenbart werden.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Das Wichtige ist, daß die Botschaft (des Marxismus) so abgefaßt und dargeboten war, daß sie von dem positivistischen Geist ihrer Zeit angenommen werden konnte – der ohne Zweifel seinem Wesen nach bourgeois war …… Dies wurde einerseits dadurch erreicht, daß er das Gefühl, unterdrückt und schlecht behandelt zu sein, das die autotherapeutische Haltung der erfolglosen Masse ist, mit unvergleichlicher Kraft formulierte, und daß er andererseits verkündete, die sozialistische Erlösung von diesen Übeln sei eine rational beweisbare Gewißheit.“

Joseph Schumpeter

 

„Nenne man die marxistische Religion, wenn es einem so gefällt, eine Verfälschung oder eine Karikatur jedes Glaubens.., doch man übersehe nicht die Größe der Leistung und verfehle nicht sie zu bewundern.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Man beachte, mit welch vollendeter Kunst es hier gelang, jene außerrationalen Sehnsüchte, die die Religion auf ihrem Rückzug wie herrenlos herumlaufende Hunde zurückgelassen hatte, mit den rationalistischen und materialistischen Strömungen der Zeit zu verknüpfen, die im Augenblick unausweichlich waren und keinen Glauben duldeten, der nicht einen wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Anstrich hatte.“

Joseph Schumpeter

 

“Im Kleid des Analytikers zu predigen und mit einem Blick auf die Bedürfnisse des Herzens zu analysieren, dies schuf eine leidenschaftliche Anhängerschaft und gab dem Marxisten jenes größte Geschenk, das in der Überzeugung besteht, daß das, was man ist und wofür man einsteht, niemals unterliegen, sondern am Ende siegreich sein wird.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Glauben in jedem echten Sinn entschwand immer rascher aus allen Klassen der Gesellschaft, und damit erlosch in der Welt des Arbeiters der einzige Lichtstrahl.“

Joseph Schumpeter

 

„‘Es gibt..eine Sache von grundsätzlicher Bedeutung für die Methodologie der Wirtschaftswissenschaften, die er tatsächlich zustande brachte. Die Ökonomen haben immer entweder selbst wirtschaftsgeschichtlich gearbeitet oder sonst die historisch Arbeit anderer verwendet. Doch die Tatsachen der Wirtschaftsgeschichte wurden in eine gesonderte Abteilung verwiesen. Wenn sie überhaupt in die Theorie Einlaß fanden, dann bloß in der Rolle von Illustrationen oder möglicherweise zu Verifikation von Ergebnissen. Sie vermischten sich mit ihr nur mechanisch…Marxens Mischung ist chemisch; das heißt: er führte sie in das Argument selbst ein, das die Resultate zeitigt. Er war der erste Ökonom von Spitzenrang, der sah und systematisch lehrte, wie ökonomische Theorie in historische Analyse und wie die historische Erzählung in histoire raisonnée verwandelt werden kann.

Joseph Schumpeter

 

„Ein wertvolles ökonomisches Theorem kann durch seine soziologische Metamorphose fehlerhaft werden, statt einen reicheren Sinn zu bekommen, – und umgekehrt. So kann die Synthese im allgemeinen und die Synthese auf Marxschen Bahnen leicht in schlechterer Ökonomie und schlechterer Soziologie enden….Die Synthese im allgemeinen, das heißt die Koordination der Methoden und Ergebnisse verschiedener Verfahren, ist eine schwierige Sache, die wenige anzupacken fähig sind.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Marxens Synthese umfaßt alle jene historische Ereignisse – wie Kriege, Revolutionen, gesetzgeberische Veränderungen – und alle jene sozialen Einrichtungen – wie Eigentum, vertragliche Beziehungen, Regierungsformen -, die nicht marxistische Ökonomen als störende Faktoren oder als Daten zu behandeln pflegen, – was bedeutet, daß sie nicht sie zu erklären, sondern nur ihre modi operandi und ihre Folgen zu analysieren beabsichtigen… Der dem Marxschen System eigentümliche Zug ist der, daß es jene historischen Ereignisse und sozialen Einrichtungen selbst dem Erklärungsprozeß der ökonomischen Analyse unterwirft, ..daß er sie nicht als Daten, sondern als Variable behandelt.

Die Napoleonischen Kriege, der Krimkrieg, der amerikanische Bürgerkriegt, der Weltkrieg von 1914, die französische Fronde, die große französische Revolution, die Revolutionen von 1830 und 1848, der englische Freihandel, die Arbeiterbewegung als Ganzes, wie auch alle ihre einzelnen Manifestationen, die koloniale Ausdehnung, institutionelle Änderungen, die National- und Parteipolitik aller Zeiten und Länder, – all dies geht somit ein in den Bereich der Marxschen Ökonomie, die den Anspruch erhebt, theoretische Erklärungen zu finden in den Begriffen des Klassenkampfs, der Versuche zur und der Revolte gegen Ausbeutung, der Akkumulation und der qualitativen Veränderung der Kapitalstruktur, der Veränderung der Mehrwertrate und der Profitrate. Nicht länger muss sich der Ökonom nun damit begnügen, technische Antworten auf technische Fragen zu geben; stattdessen lehrt er die Menschheit den verborgenen Sinn ihrer Kämpfe. Nicht länger ist die ‚Politik‘ ein unabhängiger Faktor, von dem bei der Erforschung der Fundamente abstrahiert werden kann und muß und der, wenn er sich eindrängt, je nach Neigung entweder die Rolle des bösen Buben spielt, der unartig an der Maschine herumpfuscht, während der Maschinist den Rücken dreht, oder aber die Rolle eines deus ex machina, kraft der geheimnisvollen Weisheit einer zweifelhaften Species von Säugetieren, von denen mit Ehrerbietung als von ‚Staatsmännern‘ gesprochen wird. Nein, – die Politik selbst ist bestimmt durch Struktur und Stand des ökonomischen Prozesses und wird ebenso vollständig zu einem Wirkungsträger innerhalb des Bereichs der Wirtschaftstheorie wie irgendein Kauf oder Verkauf.

Nichts ist leichter zu verstehen als die Bezauberung durch eine Synthese, die uns gerade das bietet. Sie ist besonders verständlich bei der Jugend und bei jenen intellektuellen Bewohnern unserer Zeitungswelt, denen die Götter die Gabe ewiger Jugend gewährt zu haben scheinen. Zitternd vor Ungeduld, selbst an die Reihe zu kommen, sehnsuchterfüllt, die Welt von dem oder jenem zu erlösen, angewidert von unbeschreiblich langweiligen Lehrbüchern, gefühls- und verstandesmäßig unbefriedigt, unfähig durch eigene Anstrengung eine Synthese zustande zu bringen, finden sie das, wonach sie sich sehnen, bei Marx. Hier ist er, der Schlüssel zu den tiefsten Geheimnissen, der Zauberstab, der die großen wie die kleinen Ereignisse ordnet. Sie erblicken ein Erklärungsschema, das gleichzeitig – wenn ich für einen Augenblick in Hegelianismen zurückfallen darf – höchst allgemein und höchst konkret ist. Sie brauchen sich nicht länger als Außenseiter in den großen Affären des Lebens zu fühlen, – plötzlich sehen sie durch die aufgeblasenen Marionetten von Politik und Wirtschaft hindurch, die niemals wissen, worum dies alles geht. Und wer kann ihnen in Anbetracht der verfügbaren Alternativen einen Vorwurf machen?“

Joseph Schumpeter

 

 

„Marxens Synthese umfaßt alle jene historische Ereignisse – wie Kriege, Revolutionen, gesetzgeberische Veränderungen – und alle jene sozialen Einrichtungen – wie Eigentum, vertragliche Beziehungen, Regierungsformen -, die nicht marxistische Ökonomen als störende Faktoren oder als Daten zu behandeln pflegen…..(unterwirft historische Ereignisse und sozialen Einrichtungen dem Erklärungsprozeß der ökonomischen Analyse, behandelt sie nicht als Daten, sondern als Variable)….. all dies geht somit ein in den Bereich der Marxschen Ökonomie, die den Anspruch erhebt, theoretische Erklärungen zu finden in den Begriffen des Klassenkampfs, der Versuche zur und der Revolte gegen Ausbeutung, der Akkumulation und der qualitativen Veränderung der Kapitalstruktur, der Veränderung der Mehrwertrate und der Profitrate. Nicht länger muss sich der Ökonom nun damit begnügen, technische Antworten auf technische Fragen zu geben; stattdessen lehrt er die Menschheit den verborgenen Sinn ihrer Kämpfe…… Hier ist er, der Schlüssel zu den tiefsten Geheimnissen, der Zauberstab, der die großen wie die kleinen Ereignisse ordnet. Sie erblicken ein Erklärungsschema, das gleichzeitig ..höchst allgemein und höchst konkret ist.“

Joseph Schumpeter

 

„Der Kapitalismus erhebt die Geldeinheit, die selbst keine Schöpfung des Kapitalismus ist, zu einer Recheneinheit…. in ein Werkzeug rationaler Kosten-Gewinn-Kalkulationen, deren überragendes Denkmal die doppelte Buchhaltung ist.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Die wahren Schrittmacher des Sozialismus waren nicht die Intellektuellen oder Agitatoren, die ihn predigten, sondern die Vanderbilts, Carnegies und Rockefellers… Die vollkommen bürokratisierte industrielle Rieseneinheit verdrängt nicht nur die kleine oder mittelgroße Firma und ‚expropriiert‘ ihre Eigentümer, sondern verdrängt zuletzt auch den Unternehmer und expropriiert die Bourgeoisie als Klasse, die in diesem Prozeß Gefahr läuft, nicht nur ihr Einkommen, sondern, was unendlich viel wichtiger ist, auch ihre Funktion zu verlieren.“

Joseph Schumpeter

 

„Die Radikalen (Marxisten) mögen darauf bestehen, daß die Massen nach Erlösung von unerträglichen Leiden schreien und in Nacht und Verzweiflung mit ihren Ketten rasseln; aber selbstverständlich hat es früher niemals so viel persönliche – geistige und körperliche – Freiheit für alle gegeben, niemals so viel Bereitschaft, die Todfeinde der führenden Klasse zu dulden, (ja sie zu finanzieren), niemals so viel tätiges Mitgefühl mit wirklichen und eingebildeten Leiden, niemals so viel Bereitschaft, Lasten auf sich zu nehmen wie in der modernen kapitalistischen Gesellschaft; und was es an Demokratie außerhalb der bäuerlichen Gemeinschaften gab, das hat sich historisch im Kielwasser des modernen und des antiken Kapitalismus entwickelt. Wiederum kann eine Menge von Tatsachen der Vergangenheit angeführt werden, um ein Gegenargument zusammenzubringen, das zwar wirkungsvoll sein wird, doch in einer Diskussion gegenwärtiger Verhältnisse und künftiger Alternativen irrelevant ist. Wenn wir uns dazu entschließen, uns überhaupt auf historische Untersuchungen einzulassen, werden sogar viele jener Tatsachen, die sich am ehesten für die Zwecke der radikalen Kritiker zu eignen scheinen, oft ganz verschieden aussehen, wenn sie im Licht eines Vergleichs mit den entsprechenden Tatsachen der praekapitalistischen Erfahrung betrachtet werden. Und es ist nicht die Antwort zulässig: ‚das waren andere Zeiten‘. Denn es ist gerade der kapitalistische Prozeß, der die Änderung herbeigeführt hat.“

Joseph Schumpeter

 

„Es gibt keine sicheren Häfen mehr, in die Anleger flüchten können. Die Kapitalmärkte hätten sich endgültig von marktwirtschaftlichen Prinzipien entkoppelt.“

Leonhard Fischer

 

„Den Abstand wahren ist das Geheimnis der Kultur.“

George Bernard Shaw

 

“The art of economics consists in looking not merely at the immediate but at the longer effects of any act or policy; it consists in tracing the consequences of that policy not merely for one group but for all groups.”

Henry Hazlitt ( Economics in One Lesson)

 

“Many in elite academia and journalism have the luxury of a paycheck for the time being, as well as the ability to do their work from home with only modest disruption. Vast numbers of newly unemployed Americans do not.

At the same time, most academic efforts to cast the lockdown debate along racial lines miss or omit another dimension that belies their critical theory-infused attacks on any attempt to reopen the economy. The very same lockdowns, social distancing mandates, and shelter-in-place orders that these writers defend are also backed by heavy-handed enforcement by the state. And in many cases, that enforcement falls disproportionately on racial minorities, the poor, and people with fewer means to defend themselves.”

Phil Magness

 

“For a long time it was believed that the demand for money was a quantity determined by objective factors and independently of subjective considerations. It was thought that the demand for money in an economic community was determined, on the one hand by the total quantity of commodities that had to be paid for during a given period, and on the other hand by the velocity of circulation of the money….It is inadmissible to begin with the demand for money of the community. The individualistic economic community as such, which is the only sort of community in which there is a demand for money, is not an economic agent. It demands money only insofar as its individual members demand money. The demand for money of the economic community is nothing but the sum of the demands for money of the individual economic agents composing it. But for individual economic agents it is impossible to make use of the formula: total volume of transactions ÷ velocity of circulation. If we wish to arrive at a description of the demand for money of an individual we must start with the considerations that influence such an individual in receiving and paying out money.”

Ludwig von Mises

 

“One may as well consider these two facts as one and the same fact, namely, the manifoldness of nature which makes the universe a complex of infinite varieties. If the earth’s surface were such that the physical conditions of production were the same at every point and if one man were … equal to all other men … division of labor would not offer any advantages for acting man.”

Ludwig von Mises

 

“… the scale of value is nothing but a constructed tool of thought. The scale of value manifests itself only in real acting; it can be discerned only from the observation of real acting. It is therefore impermissible to contrast it with real acting and to use it as a yardstick for the appraisal of real actions.”

Ludwig von Mises

 

“The specific method of economics is the method of imaginary constructions. … [I]t is the only method of praxeological and economic inquiry.”

Ludwig von Mises

 

„The ‚private sector‘ of the economy is, in fact, the voluntary sector; and the ‚public sector‘ is, in fact, the coercive sector.“

Henry Hazlitt

 

„When the government makes loans or subsidies to business, what it does is to tax successful private business in order to support unsuccessful private business.“

Henry Hazlitt

 

„The spread-the-work schemes, in brief, rest on the same sort of illusion that we have been considering. The people who support such schemes think only of the employment they would provide for particular persons or groups; they do not stop to consider what their whole effect would be on everybody.The spread-the-work schemes rest also, as we began by pointing out, on the false assumption that there is just a fixed amount of work to be done. There could be no greater fallacy. There is no limit to the amount of work to be done as long as any human need or wish that work could fill remains unsatisfied. In a modern exchange economy, the most work will be done when prices, costs, and wages are in the best relations to each other.“

Henry Hazlitt

 

„Every man knows there are evils in this world which need setting right. Every man has pretty definite ideas as what these evils are. But to most men one in particular stands out vividly. To some, in fact, this stands out with such startling vividness that they lose sight of other evils, or look upon them as the natural consequence of their own particular evil-in-chief.“

Henry Hazlitt

 

„Let us begin with the simplest illustration possible: let us, emulating Bastiat, choose a broken pane of glass.A young hoodlum, say, heaves a brick through the window of a baker’s shop. The shopkeeper runs out furious, but the boy is gone. A crowd gathers, and begins to stare with quiet satisfaction at the gaping hole in the window and the shattered glass over the bread and pies. After a while the crowd feels the need for philosophic reflection. And several of its members are almost certain to remind each other or the baker that, after all, the misfortune has its bright side. It will make business for some glazier. As they begin to think of this they elaborate upon it. How much does a new plate glass window cost? Fifty dollars? That will be quite a sum. After all, if windows were never broken, what would happen to the glass business? Then, of course, the thing is endless. The glazier will have $50 more to spend with other merchants, and these in turn will have $50 more to spend with still other merchants, and so ad infinitum. The smashed window will go on providing money and employment in ever-widening circles. The logical conclusion from all this would be, if the crowd drew it, that the little hoodlum who threw the brick, far from being a public menace, was a public benefactor.Now let us take another look. The crowd is at least right in its first conclusion. This little act of vandalism will in the first instance mean more business for some glazier. The glazier will be no more unhappy to learn of the incident than an undertaker to learn of a death. But the shopkeeper will be out $50 that he was planning to spend for a new suit. Because he has had to replace a window, he will have to go without the suit (or some equivalent need or luxury). Instead of having a window and $50 he now has merely a window. Or, as he was planning to buy the suit that very afternoon, instead of having both a window and a suit he must be content with the window and no suit. If we think of him as a part of the community, the community has lost a new suit that might otherwise have come into being, and is just that much poorer.The glazier’s gain of business, in short, is merely the tailor’s loss of business. No new “employment” has been added. The people in the crowd were thinking only of two parties to the transaction, the baker and the glazier. They had forgotten the potential third party involved, the tailor. They forgot him precisely because he will not now enter the scene. They will see the new window in the next day or two. They will never see the extra suit, precisely because it will never be made. They see only what is immediately visible to the eye.“

Henry Hazlitt

 

„Suppose a clothing manufacturer learns of a machine that will make men’s and women’s overcoats for half as much labor as previously. He installs the machines and drops half his labor force.This looks at first glance like a clear loss of employment. But the machine itself required labor to make it; so here, as one offset, are jobs that would not otherwise have existed. The manufacturer, how ever, would have adopted the machine only if it had either made better suits for half as much labor, or had made the same kind of suits at a smaller cost. If we assume the latter, we cannot assume that the amount of labor to make the machines was as great in terms of pay rolls as the amount of labor that the clothing manufacturer hopes to save in the long run by adopting the machine; otherwise there would have been no economy, and he would not have adopted it.So there is still a net loss of employment to be accounted for. But we should at least keep in mind the real possibility that even the first effect of the introduction of labor-saving machinery may be to increase employment on net balance; because it is usually only in the long run that the clothing manufacturer expects to save money by adopting the machine: it may take several years for the machine to „pay for itself.“After the machine has produced economies sufficient to offset its cost, the clothing manufacturer has more profits than before. (We shall assume that he merely sells his coats for the same price as his competitors, and makes no effort to undersell them.) At this point, it may seem, labor has suffered a net loss of employment, while it is only the manufacturer, the capitalist, who has gained. But it is precisely out of these extra profits that the subsequent social gains must come. The manufacturer must use these extra profits in at least one of three ways, and possibly he will use part of them in all three: (1) he will use the extra profits to expand his operations by buying more machines to make more coats; or (2) he will invest the extra profits in some other industry; or (3) he will spend the extra profits on increasing his own consumption. Whichever of these three courses he takes, he will increase employment.“

Henry Hazlitt

 

„Suppose a clothing manufacturer learns of a machine that will make men’s and women’s overcoats for half as much labor as previously. He installs the machines and drops half his labor force.This looks at first glance like a clear loss of employment. But the machine itself required labor to make it; so here, as one offset, are jobs that would not otherwise have existed. The manufacturer, how ever, would have adopted the machine only if it had either made better suits for half as much labor, or had made the same kind of suits at a smaller cost. If we assume the latter, we cannot assume that the amount of labor to make the machines was as great in terms of pay rolls as the amount of labor that the clothing manufacturer hopes to save in the long run by adopting the machine; otherwise there would have been no economy, and he would not have adopted it.So there is still a net loss of employment to be accounted for. But we should at least keep in mind the real possibility that even the first effect of the introduction of labor-saving machinery may be to increase employment on net balance; because it is usually only in the long run that the clothing manufacturer expects to save money by adopting the machine: it may take several years for the machine to „pay for itself.“After the machine has produced economies sufficient to offset its cost, the clothing manufacturer has more profits than before. (We shall assume that he merely sells his coats for the same price as his competitors, and makes no effort to undersell them.) At this point, it may seem, labor has suffered a net loss of employment, while it is only the manufacturer, the capitalist, who has gained. But it is precisely out of these extra profits that the subsequent social gains must come. The manufacturer must use these extra profits in at least one of three ways, and possibly he will use part of them in all three: (1) he will use the extra profits to expand his operations by buying more machines to make more coats; or (2) he will invest the extra profits in some other industry; or (3) he will spend the extra profits on increasing his own consumption. Whichever of these three courses he takes, he will increase employment.“

Henry Hazlitt

 

„But this brings us to what I consider the fatal flaw in the monetarist prescriptions. If the leader of the school cannot make up his own mind regarding what the most desirable rate of monetary increase should be, what does he expect to happen when the decision is put in the hands of the politicians? … The fatal flaw in the monetarist prescription, in brief, is that it postulates that money should consist of irredeemable paper notes and that the final power of determining how many of these are issued should be placed in the hands of the government—that is, in the hands of the politicians in office. The assumption that these politicians could be trusted to act responsibly, particularly for any prolonged period, seems incredibly naive. The real problem today is the opposite of what the monetarists suggest. It is how to get the arbitrary power over the stock of money out of the hands of the government, out of the hands of the politicians.“

Henry Hazlitt

 

„It is with considerable reluctance that I criticize the monetarists, because, though I consider their proposed monetary policy unfeasible, they are after all much more nearly right in their assumptions and prescriptions than the majority of present academic economists. The simplistic form of the quantity theory of money that they hold is not tenable; but they are overwhelmingly right in insisting on how much „money matters,“ and they are right in insisting that in most circumstances, and over the long run, it is the quantity of money that is most influential in determining the purchasing power of the monetary unit. Other things being equal, the more dollars that are issued, the smaller becomes the value of each individual dollar. So at the moment the monetarists are more effective opponents of further inflation than the great bulk of politicians and even putative economists who still fail to recognize this basic truth.“

Henry Hazlitt

 

„Disziplin ist der wichtigste Teil des Erfolgs.“

Truman Capote

 

That which is abandoned is called the price paid for the attainment of the end sought. The value of the price paid is called cost. Costs are equal to the value attached to the satisfaction which one must forego in order to attain the end aimed at.”

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„To the extent that the maintenance of our lives depends on the satisfaction of our needs, guaranteeing the satisfaction of earlier needs must necessarily precede attention to later ones. And even where not our lives but merely our continuing well-being (above all our health) is dependent on command of a quantity of goods, the attainment of well-being in a nearer period is, as a rule, a prerequisite of well-being in a later period….All experience teaches that a present enjoyment or one in the near future usually appears more important to men than one of equal intensity at a more remote time in the future.”

Carl Menger (zum Thema Zinsen)

 

„Satisfaction of a want in the nearer future is, other things being equal, preferred to that in the farther distant future. Present goods are more valuable than future goods.

For instance, an individual who has just enough resources to keep himself alive is unlikely to lend or invest his paltry means. The cost of lending, or investing, to him is likely to be very high—it might even cost him his life to lend part of his means. Under these conditions he is unlikely to lend or invest, even if offered a very high interest rate in compensation.

Once his wealth starts to expand the cost of lending, or investing, starts to diminish. Allocating some of his wealth toward lending or investments is going to undermine his well-being in the present to a lesser extent.”

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„Satisfaction of a want in the nearer future is, other things being equal, preferred to that in the farther distant future. Present goods are more valuable than future goods.

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„Ich habe viel darüber gehört, wie gut die Königin zu meinen Leuten – zu den Sklaven – gewesen ist, und wie sehr sie wollte, dass wir frei sind.“

Martha Ann Ricks (frühere Sklavin in USA nach ihrer Audienz bei der englischen Königin Victoria am 16. Juli 1892)

 

„Die Überzeugung von der überragenden Bedeutung für die Interessen der Menschheit und Gerechtigkeit haben mich bewogen, die Schirmherrschaft zu übernehmen…..Ich bedauere zutiefst, dass die wohlmeinenden und andauernden Anstrengungen Englands zur Abschaffung dieses scheußlichen Handels mit menschlichen Wesen (zugleich die Verwüstung Afrikas und der schwärzeste Fleck auf dem zivilisierten Europa) noch nicht zu einer befriedigenden Lösung gefunden hat.“

Prince Albert (1840)

(‘I have been induced to preside at the meeting of this Society from a conviction of its paramount importance to the great interests of humanity and justice. I deeply regret that the benevolent and perservering exersions of England to abolish that atrocious traffic in human beings (at one the desolation of African and the blackest stain upon civilised Europe) have not as yet led to any satisfactory conclusion!!‘)