„Ein wertvolles ökonomisches Theorem kann durch seine soziologische Metamorphose fehlerhaft werden, statt einen reicheren Sinn zu bekommen, – und umgekehrt. So kann die Synthese im allgemeinen und die Synthese auf Marxschen Bahnen leicht in schlechterer Ökonomie und schlechterer Soziologie enden….Die Synthese im allgemeinen, das heißt die Koordination der Methoden und Ergebnisse verschiedener Verfahren, ist eine schwierige Sache, die wenige anzupacken fähig sind.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Marxens Synthese umfaßt alle jene historische Ereignisse – wie Kriege, Revolutionen, gesetzgeberische Veränderungen – und alle jene sozialen Einrichtungen – wie Eigentum, vertragliche Beziehungen, Regierungsformen -, die nicht marxistische Ökonomen als störende Faktoren oder als Daten zu behandeln pflegen, – was bedeutet, daß sie nicht sie zu erklären, sondern nur ihre modi operandi und ihre Folgen zu analysieren beabsichtigen… Der dem Marxschen System eigentümliche Zug ist der, daß es jene historischen Ereignisse und sozialen Einrichtungen selbst dem Erklärungsprozeß der ökonomischen Analyse unterwirft, ..daß er sie nicht als Daten, sondern als Variable behandelt.

Die Napoleonischen Kriege, der Krimkrieg, der amerikanische Bürgerkriegt, der Weltkrieg von 1914, die französische Fronde, die große französische Revolution, die Revolutionen von 1830 und 1848, der englische Freihandel, die Arbeiterbewegung als Ganzes, wie auch alle ihre einzelnen Manifestationen, die koloniale Ausdehnung, institutionelle Änderungen, die National- und Parteipolitik aller Zeiten und Länder, – all dies geht somit ein in den Bereich der Marxschen Ökonomie, die den Anspruch erhebt, theoretische Erklärungen zu finden in den Begriffen des Klassenkampfs, der Versuche zur und der Revolte gegen Ausbeutung, der Akkumulation und der qualitativen Veränderung der Kapitalstruktur, der Veränderung der Mehrwertrate und der Profitrate. Nicht länger muss sich der Ökonom nun damit begnügen, technische Antworten auf technische Fragen zu geben; stattdessen lehrt er die Menschheit den verborgenen Sinn ihrer Kämpfe. Nicht länger ist die ‚Politik‘ ein unabhängiger Faktor, von dem bei der Erforschung der Fundamente abstrahiert werden kann und muß und der, wenn er sich eindrängt, je nach Neigung entweder die Rolle des bösen Buben spielt, der unartig an der Maschine herumpfuscht, während der Maschinist den Rücken dreht, oder aber die Rolle eines deus ex machina, kraft der geheimnisvollen Weisheit einer zweifelhaften Species von Säugetieren, von denen mit Ehrerbietung als von ‚Staatsmännern‘ gesprochen wird. Nein, – die Politik selbst ist bestimmt durch Struktur und Stand des ökonomischen Prozesses und wird ebenso vollständig zu einem Wirkungsträger innerhalb des Bereichs der Wirtschaftstheorie wie irgendein Kauf oder Verkauf.

Nichts ist leichter zu verstehen als die Bezauberung durch eine Synthese, die uns gerade das bietet. Sie ist besonders verständlich bei der Jugend und bei jenen intellektuellen Bewohnern unserer Zeitungswelt, denen die Götter die Gabe ewiger Jugend gewährt zu haben scheinen. Zitternd vor Ungeduld, selbst an die Reihe zu kommen, sehnsuchterfüllt, die Welt von dem oder jenem zu erlösen, angewidert von unbeschreiblich langweiligen Lehrbüchern, gefühls- und verstandesmäßig unbefriedigt, unfähig durch eigene Anstrengung eine Synthese zustande zu bringen, finden sie das, wonach sie sich sehnen, bei Marx. Hier ist er, der Schlüssel zu den tiefsten Geheimnissen, der Zauberstab, der die großen wie die kleinen Ereignisse ordnet. Sie erblicken ein Erklärungsschema, das gleichzeitig – wenn ich für einen Augenblick in Hegelianismen zurückfallen darf – höchst allgemein und höchst konkret ist. Sie brauchen sich nicht länger als Außenseiter in den großen Affären des Lebens zu fühlen, – plötzlich sehen sie durch die aufgeblasenen Marionetten von Politik und Wirtschaft hindurch, die niemals wissen, worum dies alles geht. Und wer kann ihnen in Anbetracht der verfügbaren Alternativen einen Vorwurf machen?“

Joseph Schumpeter

 

 

„Marxens Synthese umfaßt alle jene historische Ereignisse – wie Kriege, Revolutionen, gesetzgeberische Veränderungen – und alle jene sozialen Einrichtungen – wie Eigentum, vertragliche Beziehungen, Regierungsformen -, die nicht marxistische Ökonomen als störende Faktoren oder als Daten zu behandeln pflegen…..(unterwirft historische Ereignisse und sozialen Einrichtungen dem Erklärungsprozeß der ökonomischen Analyse, behandelt sie nicht als Daten, sondern als Variable)….. all dies geht somit ein in den Bereich der Marxschen Ökonomie, die den Anspruch erhebt, theoretische Erklärungen zu finden in den Begriffen des Klassenkampfs, der Versuche zur und der Revolte gegen Ausbeutung, der Akkumulation und der qualitativen Veränderung der Kapitalstruktur, der Veränderung der Mehrwertrate und der Profitrate. Nicht länger muss sich der Ökonom nun damit begnügen, technische Antworten auf technische Fragen zu geben; stattdessen lehrt er die Menschheit den verborgenen Sinn ihrer Kämpfe…… Hier ist er, der Schlüssel zu den tiefsten Geheimnissen, der Zauberstab, der die großen wie die kleinen Ereignisse ordnet. Sie erblicken ein Erklärungsschema, das gleichzeitig ..höchst allgemein und höchst konkret ist.“

Joseph Schumpeter

 

„Der Kapitalismus erhebt die Geldeinheit, die selbst keine Schöpfung des Kapitalismus ist, zu einer Recheneinheit…. in ein Werkzeug rationaler Kosten-Gewinn-Kalkulationen, deren überragendes Denkmal die doppelte Buchhaltung ist.“

Joseph Schumpeter

 

 

„Die wahren Schrittmacher des Sozialismus waren nicht die Intellektuellen oder Agitatoren, die ihn predigten, sondern die Vanderbilts, Carnegies und Rockefellers… Die vollkommen bürokratisierte industrielle Rieseneinheit verdrängt nicht nur die kleine oder mittelgroße Firma und ‚expropriiert‘ ihre Eigentümer, sondern verdrängt zuletzt auch den Unternehmer und expropriiert die Bourgeoisie als Klasse, die in diesem Prozeß Gefahr läuft, nicht nur ihr Einkommen, sondern, was unendlich viel wichtiger ist, auch ihre Funktion zu verlieren.“

Joseph Schumpeter

 

„Die Radikalen (Marxisten) mögen darauf bestehen, daß die Massen nach Erlösung von unerträglichen Leiden schreien und in Nacht und Verzweiflung mit ihren Ketten rasseln; aber selbstverständlich hat es früher niemals so viel persönliche – geistige und körperliche – Freiheit für alle gegeben, niemals so viel Bereitschaft, die Todfeinde der führenden Klasse zu dulden, (ja sie zu finanzieren), niemals so viel tätiges Mitgefühl mit wirklichen und eingebildeten Leiden, niemals so viel Bereitschaft, Lasten auf sich zu nehmen wie in der modernen kapitalistischen Gesellschaft; und was es an Demokratie außerhalb der bäuerlichen Gemeinschaften gab, das hat sich historisch im Kielwasser des modernen und des antiken Kapitalismus entwickelt. Wiederum kann eine Menge von Tatsachen der Vergangenheit angeführt werden, um ein Gegenargument zusammenzubringen, das zwar wirkungsvoll sein wird, doch in einer Diskussion gegenwärtiger Verhältnisse und künftiger Alternativen irrelevant ist. Wenn wir uns dazu entschließen, uns überhaupt auf historische Untersuchungen einzulassen, werden sogar viele jener Tatsachen, die sich am ehesten für die Zwecke der radikalen Kritiker zu eignen scheinen, oft ganz verschieden aussehen, wenn sie im Licht eines Vergleichs mit den entsprechenden Tatsachen der praekapitalistischen Erfahrung betrachtet werden. Und es ist nicht die Antwort zulässig: ‚das waren andere Zeiten‘. Denn es ist gerade der kapitalistische Prozeß, der die Änderung herbeigeführt hat.“

Joseph Schumpeter

 

„Es gibt keine sicheren Häfen mehr, in die Anleger flüchten können. Die Kapitalmärkte hätten sich endgültig von marktwirtschaftlichen Prinzipien entkoppelt.“

Leonhard Fischer

 

„Den Abstand wahren ist das Geheimnis der Kultur.“

George Bernard Shaw

 

“The art of economics consists in looking not merely at the immediate but at the longer effects of any act or policy; it consists in tracing the consequences of that policy not merely for one group but for all groups.”

Henry Hazlitt ( Economics in One Lesson)

 

“Many in elite academia and journalism have the luxury of a paycheck for the time being, as well as the ability to do their work from home with only modest disruption. Vast numbers of newly unemployed Americans do not.

At the same time, most academic efforts to cast the lockdown debate along racial lines miss or omit another dimension that belies their critical theory-infused attacks on any attempt to reopen the economy. The very same lockdowns, social distancing mandates, and shelter-in-place orders that these writers defend are also backed by heavy-handed enforcement by the state. And in many cases, that enforcement falls disproportionately on racial minorities, the poor, and people with fewer means to defend themselves.”

Phil Magness

 

“For a long time it was believed that the demand for money was a quantity determined by objective factors and independently of subjective considerations. It was thought that the demand for money in an economic community was determined, on the one hand by the total quantity of commodities that had to be paid for during a given period, and on the other hand by the velocity of circulation of the money….It is inadmissible to begin with the demand for money of the community. The individualistic economic community as such, which is the only sort of community in which there is a demand for money, is not an economic agent. It demands money only insofar as its individual members demand money. The demand for money of the economic community is nothing but the sum of the demands for money of the individual economic agents composing it. But for individual economic agents it is impossible to make use of the formula: total volume of transactions ÷ velocity of circulation. If we wish to arrive at a description of the demand for money of an individual we must start with the considerations that influence such an individual in receiving and paying out money.”

Ludwig von Mises

 

“One may as well consider these two facts as one and the same fact, namely, the manifoldness of nature which makes the universe a complex of infinite varieties. If the earth’s surface were such that the physical conditions of production were the same at every point and if one man were … equal to all other men … division of labor would not offer any advantages for acting man.”

Ludwig von Mises

 

“… the scale of value is nothing but a constructed tool of thought. The scale of value manifests itself only in real acting; it can be discerned only from the observation of real acting. It is therefore impermissible to contrast it with real acting and to use it as a yardstick for the appraisal of real actions.”

Ludwig von Mises

 

“The specific method of economics is the method of imaginary constructions. … [I]t is the only method of praxeological and economic inquiry.”

Ludwig von Mises

 

„The ‚private sector‘ of the economy is, in fact, the voluntary sector; and the ‚public sector‘ is, in fact, the coercive sector.“

Henry Hazlitt

 

„When the government makes loans or subsidies to business, what it does is to tax successful private business in order to support unsuccessful private business.“

Henry Hazlitt

 

„The spread-the-work schemes, in brief, rest on the same sort of illusion that we have been considering. The people who support such schemes think only of the employment they would provide for particular persons or groups; they do not stop to consider what their whole effect would be on everybody.The spread-the-work schemes rest also, as we began by pointing out, on the false assumption that there is just a fixed amount of work to be done. There could be no greater fallacy. There is no limit to the amount of work to be done as long as any human need or wish that work could fill remains unsatisfied. In a modern exchange economy, the most work will be done when prices, costs, and wages are in the best relations to each other.“

Henry Hazlitt

 

„Every man knows there are evils in this world which need setting right. Every man has pretty definite ideas as what these evils are. But to most men one in particular stands out vividly. To some, in fact, this stands out with such startling vividness that they lose sight of other evils, or look upon them as the natural consequence of their own particular evil-in-chief.“

Henry Hazlitt

 

„Let us begin with the simplest illustration possible: let us, emulating Bastiat, choose a broken pane of glass.A young hoodlum, say, heaves a brick through the window of a baker’s shop. The shopkeeper runs out furious, but the boy is gone. A crowd gathers, and begins to stare with quiet satisfaction at the gaping hole in the window and the shattered glass over the bread and pies. After a while the crowd feels the need for philosophic reflection. And several of its members are almost certain to remind each other or the baker that, after all, the misfortune has its bright side. It will make business for some glazier. As they begin to think of this they elaborate upon it. How much does a new plate glass window cost? Fifty dollars? That will be quite a sum. After all, if windows were never broken, what would happen to the glass business? Then, of course, the thing is endless. The glazier will have $50 more to spend with other merchants, and these in turn will have $50 more to spend with still other merchants, and so ad infinitum. The smashed window will go on providing money and employment in ever-widening circles. The logical conclusion from all this would be, if the crowd drew it, that the little hoodlum who threw the brick, far from being a public menace, was a public benefactor.Now let us take another look. The crowd is at least right in its first conclusion. This little act of vandalism will in the first instance mean more business for some glazier. The glazier will be no more unhappy to learn of the incident than an undertaker to learn of a death. But the shopkeeper will be out $50 that he was planning to spend for a new suit. Because he has had to replace a window, he will have to go without the suit (or some equivalent need or luxury). Instead of having a window and $50 he now has merely a window. Or, as he was planning to buy the suit that very afternoon, instead of having both a window and a suit he must be content with the window and no suit. If we think of him as a part of the community, the community has lost a new suit that might otherwise have come into being, and is just that much poorer.The glazier’s gain of business, in short, is merely the tailor’s loss of business. No new “employment” has been added. The people in the crowd were thinking only of two parties to the transaction, the baker and the glazier. They had forgotten the potential third party involved, the tailor. They forgot him precisely because he will not now enter the scene. They will see the new window in the next day or two. They will never see the extra suit, precisely because it will never be made. They see only what is immediately visible to the eye.“

Henry Hazlitt

 

„Suppose a clothing manufacturer learns of a machine that will make men’s and women’s overcoats for half as much labor as previously. He installs the machines and drops half his labor force.This looks at first glance like a clear loss of employment. But the machine itself required labor to make it; so here, as one offset, are jobs that would not otherwise have existed. The manufacturer, how ever, would have adopted the machine only if it had either made better suits for half as much labor, or had made the same kind of suits at a smaller cost. If we assume the latter, we cannot assume that the amount of labor to make the machines was as great in terms of pay rolls as the amount of labor that the clothing manufacturer hopes to save in the long run by adopting the machine; otherwise there would have been no economy, and he would not have adopted it.So there is still a net loss of employment to be accounted for. But we should at least keep in mind the real possibility that even the first effect of the introduction of labor-saving machinery may be to increase employment on net balance; because it is usually only in the long run that the clothing manufacturer expects to save money by adopting the machine: it may take several years for the machine to „pay for itself.“After the machine has produced economies sufficient to offset its cost, the clothing manufacturer has more profits than before. (We shall assume that he merely sells his coats for the same price as his competitors, and makes no effort to undersell them.) At this point, it may seem, labor has suffered a net loss of employment, while it is only the manufacturer, the capitalist, who has gained. But it is precisely out of these extra profits that the subsequent social gains must come. The manufacturer must use these extra profits in at least one of three ways, and possibly he will use part of them in all three: (1) he will use the extra profits to expand his operations by buying more machines to make more coats; or (2) he will invest the extra profits in some other industry; or (3) he will spend the extra profits on increasing his own consumption. Whichever of these three courses he takes, he will increase employment.“

Henry Hazlitt

 

„Suppose a clothing manufacturer learns of a machine that will make men’s and women’s overcoats for half as much labor as previously. He installs the machines and drops half his labor force.This looks at first glance like a clear loss of employment. But the machine itself required labor to make it; so here, as one offset, are jobs that would not otherwise have existed. The manufacturer, how ever, would have adopted the machine only if it had either made better suits for half as much labor, or had made the same kind of suits at a smaller cost. If we assume the latter, we cannot assume that the amount of labor to make the machines was as great in terms of pay rolls as the amount of labor that the clothing manufacturer hopes to save in the long run by adopting the machine; otherwise there would have been no economy, and he would not have adopted it.So there is still a net loss of employment to be accounted for. But we should at least keep in mind the real possibility that even the first effect of the introduction of labor-saving machinery may be to increase employment on net balance; because it is usually only in the long run that the clothing manufacturer expects to save money by adopting the machine: it may take several years for the machine to „pay for itself.“After the machine has produced economies sufficient to offset its cost, the clothing manufacturer has more profits than before. (We shall assume that he merely sells his coats for the same price as his competitors, and makes no effort to undersell them.) At this point, it may seem, labor has suffered a net loss of employment, while it is only the manufacturer, the capitalist, who has gained. But it is precisely out of these extra profits that the subsequent social gains must come. The manufacturer must use these extra profits in at least one of three ways, and possibly he will use part of them in all three: (1) he will use the extra profits to expand his operations by buying more machines to make more coats; or (2) he will invest the extra profits in some other industry; or (3) he will spend the extra profits on increasing his own consumption. Whichever of these three courses he takes, he will increase employment.“

Henry Hazlitt

 

„But this brings us to what I consider the fatal flaw in the monetarist prescriptions. If the leader of the school cannot make up his own mind regarding what the most desirable rate of monetary increase should be, what does he expect to happen when the decision is put in the hands of the politicians? … The fatal flaw in the monetarist prescription, in brief, is that it postulates that money should consist of irredeemable paper notes and that the final power of determining how many of these are issued should be placed in the hands of the government—that is, in the hands of the politicians in office. The assumption that these politicians could be trusted to act responsibly, particularly for any prolonged period, seems incredibly naive. The real problem today is the opposite of what the monetarists suggest. It is how to get the arbitrary power over the stock of money out of the hands of the government, out of the hands of the politicians.“

Henry Hazlitt

 

„It is with considerable reluctance that I criticize the monetarists, because, though I consider their proposed monetary policy unfeasible, they are after all much more nearly right in their assumptions and prescriptions than the majority of present academic economists. The simplistic form of the quantity theory of money that they hold is not tenable; but they are overwhelmingly right in insisting on how much „money matters,“ and they are right in insisting that in most circumstances, and over the long run, it is the quantity of money that is most influential in determining the purchasing power of the monetary unit. Other things being equal, the more dollars that are issued, the smaller becomes the value of each individual dollar. So at the moment the monetarists are more effective opponents of further inflation than the great bulk of politicians and even putative economists who still fail to recognize this basic truth.“

Henry Hazlitt

 

„Disziplin ist der wichtigste Teil des Erfolgs.“

Truman Capote

 

That which is abandoned is called the price paid for the attainment of the end sought. The value of the price paid is called cost. Costs are equal to the value attached to the satisfaction which one must forego in order to attain the end aimed at.”

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„To the extent that the maintenance of our lives depends on the satisfaction of our needs, guaranteeing the satisfaction of earlier needs must necessarily precede attention to later ones. And even where not our lives but merely our continuing well-being (above all our health) is dependent on command of a quantity of goods, the attainment of well-being in a nearer period is, as a rule, a prerequisite of well-being in a later period….All experience teaches that a present enjoyment or one in the near future usually appears more important to men than one of equal intensity at a more remote time in the future.”

Carl Menger (zum Thema Zinsen)

 

„Satisfaction of a want in the nearer future is, other things being equal, preferred to that in the farther distant future. Present goods are more valuable than future goods.

For instance, an individual who has just enough resources to keep himself alive is unlikely to lend or invest his paltry means. The cost of lending, or investing, to him is likely to be very high—it might even cost him his life to lend part of his means. Under these conditions he is unlikely to lend or invest, even if offered a very high interest rate in compensation.

Once his wealth starts to expand the cost of lending, or investing, starts to diminish. Allocating some of his wealth toward lending or investments is going to undermine his well-being in the present to a lesser extent.”

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„Satisfaction of a want in the nearer future is, other things being equal, preferred to that in the farther distant future. Present goods are more valuable than future goods.

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„Ich habe viel darüber gehört, wie gut die Königin zu meinen Leuten – zu den Sklaven – gewesen ist, und wie sehr sie wollte, dass wir frei sind.“

Martha Ann Ricks (frühere Sklavin in USA nach ihrer Audienz bei der englischen Königin Victoria am 16. Juli 1892)

 

„Die Überzeugung von der überragenden Bedeutung für die Interessen der Menschheit und Gerechtigkeit haben mich bewogen, die Schirmherrschaft zu übernehmen…..Ich bedauere zutiefst, dass die wohlmeinenden und andauernden Anstrengungen Englands zur Abschaffung dieses scheußlichen Handels mit menschlichen Wesen (zugleich die Verwüstung Afrikas und der schwärzeste Fleck auf dem zivilisierten Europa) noch nicht zu einer befriedigenden Lösung gefunden hat.“

Prince Albert (1840)

(‘I have been induced to preside at the meeting of this Society from a conviction of its paramount importance to the great interests of humanity and justice. I deeply regret that the benevolent and perservering exersions of England to abolish that atrocious traffic in human beings (at one the desolation of African and the blackest stain upon civilised Europe) have not as yet led to any satisfactory conclusion!!‘)

 

„Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren… Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.”

Karl Marx (Brief an Engels, 1862, Marx-Engels-Werke Band 30, S. 257)

 

„Ich habe den Traum, dass eines Tages diese Nation aufstehen wird in der wahren Bedeutung des Credos: ‚Wir halten diese Wahrheit für voraussetzungslos, dass alle Menschen gleich geschaffen sind. Ich habe den Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne der ehemaligen Sklavenhalter und die Söhne der früheren Sklaven brüderlich an einem Tisch zusammensitzen.“

(I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: „We hold these truths to be self-evident; that all men are created equal.“
I have a dream that one day on the red hills of Georgia the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood.)

Martin Luther King

 

„Das ritterliche Ehrenprinzip ….ist ein künstliches Kind jener Zeit, wo die Fäuste geübter waren als die Köpfe und die Pfaffen die Vernunft in Ketten hielten, also des belobten Mittelalters und seines Rittertums.“

Arthur Schopenhauer

 

„Eine der wichtigsten Eigentümlichkeiten der späteren Stadien der kapitalistischen Zivilisation ist die starke Ausdehnung des Erziehungsapparates und namentlich der höheren Bildungsmöglichkeiten. Diese Entwicklung ..wird von der öffentlichen Meinung und den Behörden unterstützt, so daß sie viel weiter geht, als sie es aus eigener Kraft getan hätte… es ergeben sich daraus…mehrere Folgen, die für die Größe und Haltung der intellektuellen Gruppe von Belang sind.

Erstens: insofern als die höhere Bildung derart das Angebot an Dienstleistungen der beruflichen, quasi-beruflichen und letzten Endes aller ‚steifen Kragen‘-Kategorien über den durch Kostenüberlegungen bestimmten Punkt hinaus vermehrt, kann sie einen besonders wichtigen Fall der Teilarbeitslosigkeit schaffen.

Zweitens: im Gefolge oder an Stelle einer solchen Arbeitslosigkeit schafft sie unbefriedigende Arbeitsbedingungen, – Beschäftigung in weniger qualifizierter Arbeit oder zu Gehältern unter dem Verdients eines besser bezahlten Handarbeiters.

Drittens: sie kann eine Nichtverwendbarkeit von Arbeitskräften von einer besonders bedenklichen Art entstehen lassen. Der Mann, der durch eine höhere Schule oder Universität gegangen ist, wird leicht in einer Beschäftigung als Handarbeiter psychisch unverwendbar, ohne daß er die notwendig die Verwendbarkeit einer Fachkraft erwirbt. Sein Versagen hierbei kann entweder durch einen Mangel an natürlicher Anlage – der mit dem Bestehen von akademischen Examen durchaus vereinbar ist – oder durch unzureichenden Unterricht verursacht sein; und beide Fälle werden sich absolut und relativ häufiger ereignen, je größere Zahlen zu einer höheren Bildung detachiert werden, und je mehr der geforderte Unterrichtsumfang zunimmt ohne Rücksicht darauf, wie viele Lehrer und Gelehrte die Natur herzubringen sich entschließt…

Die Fälle, in denen unter einem Dutzend Bewerber für eine Stelle, die alle formell qualifiziert sind, nicht einer ist, der sie befriedigend ausfüllen kann, sind jedem bekannt, der sich je mit Anstellungen zu befassen hatte.“

Joseph Schumpeter (1947, zum Bildungssystem)

 

„All jene, die arbeitslos oder unbefriedigend beschäftigt oder unverwendbar sind, strömen in die Berufe, in denen der Standard am wenigsten bestimmt ist oder in denen Fähigkeiten und Fertigkeiten einer anderen Ordnung zählen. Sie vermehren die Schar der Intellektuellen im eigentlichen Sinne des Wortes, deren Zahl infolgedessen unverhältnismäßig ansteigt. Sie stoßen zu ihnen in einem Geisteszustand äußerster Unzufriedenheit. Unzufriedenheit erzeugt Groll und redet sich oft in jene soziale Kritik hinein, die…unter allen Umständen die typische Haltung des intellektuellen Zuschauers gegenüber Menschen, Klassen und Institutionen namentlich in einer rationalistischen und utilitaristischen Zivilisation ist. Nun, hier haben wir also Zahlen – eine klar umschriebene Gruppensituation von proletarischer Färbung – und ein Gruppeninteresse, das eine Gruppenhaltung formt. Aus dieser läßt sich die Feindseligkeit gegen die kapitalistische Ordnung viel realistischer erklären als aus der Theorie, nach welcher die gerechte Entrüstung des Intellektuellen über das Unrecht des Kapitalismus einfach die logische Folgerung aus empörenden Tatbeständen darstellt…Überdies läßt sich aus unserer Theorie auch die Tatsache erklären, warum diese Feindseligkeit mit jeder neuen Leistung der kapitalistischen Entwicklung zu- anstatt abnimmt.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Selbstverständlich ist die Feindseligkeit der intellektuellen Gruppe, – die auf eine moralische Ablehnung der kapitalistischen Ordnung hinausläuft – etwas anderes als die allgemein feindselige Atmosphäre, die die kapitalistische Maschine umgibt. Die letztere ist das eigentlich bedeutungsvolle Phänomen; und sie ist nicht einfach das Produkt der ersten, sondern fließt teilweise aus unabhängigen Quellen…; soweit sie dies tut, bietet sie Rohstoff, den die intellektuelle Gruppe verarbeitet. Es gibt zwischen beiden wechselseitige Beziehungen des Gebens und Nehmens… Die Rolle der intellektuellen Gruppe besteht in erster Linie darin, dieses Rohmaterial zu stimulieren, ihm Energie zu verleihen, es in Worte zu fassen und es zu organisieren, und erst in zweiter Linie, es zu vermehren.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Die kapitalistische Entwicklung bringt eine Arbeiterbewegung hervor, die offenbar nicht die Schöpfung der intellektuellen Gruppe ist. Indessen ist es weiter nicht überraschend, daß eine solche Gelegenheit und der intellektuelle Demiurg sich gegenseitig finden. Die Arbeiter verlangten nie nach intellektueller Führung, aber die Intellektuellen drangen in die Politik der Arbeiterparteien ein. Sie konnten einen wichtigen Beitrag leisten: sie verliehen der Bewegung den sprachlichen Ausdruck, sie lieferten ihr Theorien und Schlagworte, der ‚Klassenkampf‘ ist ein ausgezeichnetes Beispiel -, sie gaben ihr ihr Selbstbewußtsein und änderten dadurch ihre Bedeutung. Indem sie diese Aufgabe von ihrem eigenen Standpunkt aus lösten, radikalisierten sie sie naturgemäß und gaben zuletzt selbst den bürgerlichsten Gewerkschaftspraktiken eine revolutionäre Richtung, – eine Richtung, die die meisten nicht-intellektuellen Führer zuerst übel aufnahmen. Es gab jedoch noch einen andern Grund dafür. Ein Arbeiter, der einem Intellektuellen zuhört, empfindet beinahe immer eine unüberschreitbare Kluft, wenn nicht sogar ausgesprochenes Mißtrauen. Um ihn zu fassen und den nicht-intellektuellen Führer zu konkurrenzieren, ist der Intellektuelle zu einem Kurs gezwungen, der für jenen, der sich mit einem Stirnrunzeln begnügen kann, völlig unnötig ist. Da der Intellektuelle keine echte Autorität besitzt und sich immer in Gefahr fühlt, daß man sich ohne weitere Umstände seine Einmischung verbittet, muß er schmeicheln, versprechen und antreiben, linke Flügel und grollende Minoritäten pfleglich behandeln, zweifelhafte oder Grenzfälle akzeptieren, an die Außenseiter appellieren, sich zum Gehorsam bereit erklären, – kurz, sich gegen die Massen so verhalten, wie seine Vorgänger sich zuerst gegen ihre kirchlichen Obern, später gegen Fürsten und andere individuelle Gönner, noch später gegen den kollektiven Herrn bürgerlicher Färbung verhielten. Derart haben die Intellektuellen, obwohl sie die Arbeiterbewegung nicht geschaffen haben, sie doch in eine Form gebracht, die wesentlich von der abweicht, die sie allein gefunden hätte.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Die soziale Atmosphäre… erklärt, warum die allgemeine Politik den kapitalistischen Interessen immer feindlicher wird, letzten Endes so sehr, daß sie grundsätzlich ablehnt, die Erfordernisse der kapitalistischen Maschine zu berücksichtigen, und daß sie für ihr Funktionieren zu einem ernsthaften Hindernis wird.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Die Tätigkeit der intellektuellen Gruppe steht in einer Beziehung zur antikapitalistischen Politik, die viel unmittelbarer ist, als aus ihrem Anteil an der Wortführung geschlossen werden könnte. Die Intellektuellen werden nur selten Berufspolitiker und erreichen noch seltener eine verantwortliche Stelle. Aber sie bilden die Stäbe politischer Bureaus, schreiben Partei-Flugblätter und – Reden, wirken als Sekretäre und Berater und schaffen den Zeitungsruhm des einzelnen Politikers, – einen Ruf, der zwar nicht alles ist, der aber zu vernachlässigen nur wenige sich leisten können. Dadurch, daß sie dies tun, drücken sie allem, was geschieht, gewissermaßen ihre Mentalität auf.

Ihr tatsächlicher Einfluß variiert stark mit dem Stand des politischen Spiels von bloßer Formulierung bis zur politischen Ermöglichung oder Verunmöglichung einer Maßnahme… Wenn wir sagen, daß einzelne Politiker und Parteien die Exponenten von Klasseninteressen sind, so betonen wir bestenfalls eine Hälfte der Wahrheit. Die andere, ebenso wichtige, wenn nicht wichtigere Hälfte tritt dann hervor, wenn wir beachten, daß die Politik ein Beruf ist, der eigene Interessen entwickelt, – Interessen, die mit den Interessen der Gruppen, die ein Mann oder eine Partei ‚vertritt‘, ebenso gut kollidieren wie übereinstimmen können. Individuelle und Partei-Meinungen reagieren feinfühliger als irgend etwas sonst auf jene Faktoren der politischen Situation, die die Karriere oder die Stellung des Einzelnen oder der Partei unmittelbar berühren. Einige dieser Faktoren werden von der intellektuellen Gruppe in sehr ähnlichem Sinn kontrolliert wie der moralische Kodex einer Epoche, der die Sache einiger Interessengruppen in alle Himmel hebt und die Sache von andern stillschweigend von der Traktandenliste streicht.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Es gibt eine unmittelbare Beziehung zwischen der Gruppe der Intellektuellen und der Bürokratie. Die Bürokratien Europas sind vor- und außerkapitalistischen Ursprungs. Wie sehr sie sich auch in ihrer Zusammensetzung im Laufe der Jahrhunderte geändert haben mögen, so haben sie sich doch niemals vollständig mit der Bourgeoisie, ihren Interessen oder ihrer Werteskala identifiziert und haben nie viel anderes in ihr gesehen als einen Aktivposten, der im Interesse des Monarchen oder der Nation zu verwalten war. Sofern sie nicht durch berufliche Schulung und Erfahrung gehemmt sind, sind sie deshalb einer Bekehrung durch den modernen Intellektuellen zugänglich, mit dem sie durch eine ähnliche Erziehung viel Gemeinsames haben, während ein Hauch von Vornehmheit, der in manchen Fällen einst eine Schranke aufgerichtet hatte, beim modernen Beamten während der letzten Jahrzehnte immer mehr verschwunden ist. Überdies müssen in Zeiten rascher Ausdehnung der Sphäre der öffentlichen Verwaltung große Teile des erforderlichen zusätzlichen Personals unmittelbar aus der Gruppe der Intellektuellen bezogen werden.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zur Bürokratie, ‚Intellektuellen‘ und ihrer Haltung zum Kapitalismus, 1947)

 

 

 

“The greatest danger in times of turbulence is not the turbulence; it is to act with yesterday’s logic.”

Peter F. Drucker

 

„Der Staat, das Produkt der Zusammenstöße und Kompromisse zwischen Feudalherren und Bourgeoisie, wird einen Teil der Asche bilden, aus der der sozialistische Phoenix erstehen wird.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, 1947)

 

„Jeder Sozialist will die Gesellschaft vom wirtschaftlichen Winkel her revolutionieren und alle Segnungen, die er erwartet, sollen sich durch eine Veränderung in den wirtschaftlichen Institutionen ereignen. Dies impliziert..die Theorie über soziale Zusammenhänge, daß das wirtschaftliche System das eigentlich wirksame Element in der Gesamtsumme der Phänomene ist, die wir Gesellschaft nennen.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, 1947)

 

„In allererster Linie bedeutet der Sozialismus eine neue kulturelle Welt. Um derentwillen kann man begreiflicherweise ein glühender Sozialist sein, selbst wenn man glaubt, daß die sozialistische Ordnung hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistung wahrscheinlich unterlegen sein wird. Deshalb kann ein noch so glückliches rein-ökonomisches Argument dafür oder dawider niemals entscheidend sein….aber, welche kulturelle Welt?..

Einige Sozialisten sind gerne bereit, mit gefalteten Händen und dem Lächeln der Glückseligen auf den Lippen das Hohelied von der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit im allgemeinen und von der Freiheit von der ‚Ausbeutung des Menschen durch den Menschen‘ im besonderen, den Gesang von Friede und Liebe, von gesprengten Fesseln, von freigesetzten kulturellen Energien, von neu eröffneten Horizonten und neu enthüllten Würden anzustimmen. Aber das ist Rousseau, verfälscht mit etwas Bentham. Andere äußern einfach die Belange und Gelüste des radikalen Flügels der Gewerkschaften. Wieder andere jedoch sind auffallend zurückhaltend…

Wir kommen also in dieser Richtung nicht weiter. Stattdessen sehen wir uns, wie ich es nennen möchte, der ‚kulturellen Indeterminiertheit des Sozialismus‘ gegenüber. In der Tat kann gemäß unserer und den meisten anderen Definitionen eine Gesellschaft voll und ganz sozialistisch sein und dennoch durch einen absoluten Herrscher geführt oder in der denkbar demokratischsten Weise organisiert sein; sie kann aristokratisch oder proletarisch sein; sie kann eine Theokratie und hierarchisch oder atheistisch oder religiös indifferent sein; sie kann unter viel strafferer Disziplin stehen als die Menschen in einer modernen Armee oder jeglicher Disziplin ermangeln, sie kann asketische oder eudämonistischen Geistes sein, energisch oder träge, nur an die Zukunft oder nur an das Heute denken, sie kann kriegerisch und nationalistisch oder friedliebend und internationalistisch, gleichheitstrunken oder das Gegenteil sein; sie kann das Ethos von Herren oder das Ethos von Sklaven haben; ihre Kunst kann subjektiv oder objektiv sein, ihre Lebensformen individualistisch oder standardisiert; und was für einige von uns an sich schon genügen würde, um unsere Gefolgschaft zu sichern oder unsere Verachtung zu wecken: sie kann aus ihrem übernormalen oder ihrem unternormalen Bestand sich fortpflanzen und entsprechend Übermenschen oder Untermenschen hervorbringen.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, S. 234, 1947)

 

 

„In der Tat kann gemäß unserer und den meisten anderen Definitionen eine Gesellschaft voll und ganz sozialistisch sein und dennoch durch einen absoluten Herrscher geführt oder in der denkbar demokratischsten Weise organisiert sein; sie kann aristokratisch oder proletarisch sein; sie kann eine Theokratie und hierarchisch oder atheistisch oder religiös indifferent sein; sie kann unter viel strafferer Disziplin stehen als die Menschen in einer modernen Armee oder jeglicher Disziplin ermangeln, sie kann asketische oder eudämonistischen Geistes sein, energisch oder träge, nur an die Zukunft oder nur an das Heute denken, sie kann kriegerisch und nationalistisch oder friedliebend und internationalistisch, gleichheitstrunken oder das Gegenteil sein; sie kann das Ethos von Herren oder das Ethos von Sklaven haben; ihre Kunst kann subjektiv oder objektiv sein, ihre Lebensformen individualistisch oder standardisiert..“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, S. 234, 1947)

 

 

„Ich kenne die Weise, ich kenne den Text:/Ich kenn auch die Herren Verfasser; / Ich weiß, sie tranken heimlich Wein/Und predigten öffentlich Wasser.“

Heinrich Heine

 

„Besser ein lebender Esel als ein toter Doktor.“

Italienische Redewendung

 

“Murray Rothbard brilliantly showed that during the Progressive Era, which mainstream academics and other proponents of intervention laud as the nation’s first step into modernity, big business, big government, big intellectuals, and big labor succeeded in securing cronyism that made it easier for corporations and trade associations to cartelize, for politicians to increase their power, for technocrats to exert influence over planning the economy, and for unions to exclude cheaper immigrant workers. These groups had failed to achieve their goals until the Panic of 1893 allowed William Jennings Bryan’s Populist Democrats to supplant Grover Cleveland’s laissez-faire Democrats, which ushered in political dominance by the moderate corporatist Republican Party. It unfortunately seems far too likely that the federal government will now pass similar legislation in the 2020s, such as corporate and safety regulation, environmental laws, welfare and other entitlements, and more taxation.”

Patrick Newman

 

“Corrupt politicians will always use recessions, crises, and changing political landscapes as justifications for special interest policies that provide benefits to their benefactors and constituents at the expense of society overall.”

Patrick Newman

 

“Corrupt politicians will always use recessions, crises, and changing political landscapes as justifications for special interest policies that provide benefits to their benefactors and constituents at the expense of society overall. The year 2020 has already provided all three excuses, which means we may be headed for another Regressive Era—a disaster for the economic recovery and Americans’ freedoms.”

Patrick Newman

 

„Mich regt die Tatsache auf, dass sich niemand aufregt.“

Dieter Hildebrand

 

„Lasst die Erinnerung uns nicht belasten/ Mit dem Verdrusse, der vorüber ist.“

Shakespeare („Sturm“)

 

„Da steh ich nun, ich armer Tor / Und bin so klug als wie zuvor!“

Goethe (Faust)

 

“I have called this book the General Theory of Employment, Interest and Money, placing the emphasis on the prefix general. The object of such a title is to contrast the character of my arguments and conclusions with those of the classical theory of the subject, upon which I was brought up and which dominates the economic thought, both practical and theoretical, of the governing and academic classes of this generation, as it has for a hundred years past. I shall argue that the postulates of the classical theory are applicable to a special case only and not to the general case, the situation which it assumes being a limiting point of the possible positions of equilibrium. Moreover, the characteristics of the special case assumed by the classical theory happen not to be those of the economic society in which we actually live, with the result that its teaching is misleading and disastrous if we attempt to apply it to the facts of experience.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 11)

 

“The theory of output as a whole, which is what the following book purports to provide, is much more easily adapted to the conditions of a totalitarian state, than is the theory of the production and distribution of a given output produced under conditions of free competition and a large measure of laissez-faire.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 6)

 

“Quite legitimately we regard an individual’s income as independent of what he himself consumes and invests. But this, I have to point out, should not have led us to overlook the fact that the demand arising out of the consumption and investment of one individual is the source of the incomes of other individuals, so that incomes in general are not independent, quite the contrary, of the disposition of individuals to spend and invest….It is shown that, generally speaking, the actual level of output and employment depends, not on the capacity to produce or on the pre-existing level of incomes, but on the current decisions to produce which depend in turn on current decisions to invest and on present expectations of current and prospective consumption. Moreover, as soon as we know the propensity to consume and to save…we can calculate what level of incomes, and therefore what level of output and employment, is in profit-equilibrium with a given level of new investment; out of which develops the doctrine of the Multiplier. Or again, it becomes evident that an increased propensity to save will ceteris paribus contract incomes and output; whilst an increased inducement to invest will expand them.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 9)

 

“Labour is not more truculent in the depression than in the boom—far from it. Nor is its physical productivity less. These facts from experience are a prima facie ground for questioning the adequacy of the classical analysis”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 14)

 

“If the Treasury were to fill old bottles with banknotes, bury them at suitable depths in disused coalmines which are then filled up to the surface with town rubbish, and leave it to private enterprise on well-tried principles of laissez-faire to dig the notes up again…there need be no more unemployment and, with the help of the repercussions, the real income of the community, and its capital wealth also, would probably become a good deal greater than it actually is. It would, indeed, be more sensible to build houses and the like; but if there are political and practical difficulties in the way of this, the above would be better than nothing.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 68)

 

„Écrasez l’infame“ – „Zermalmt das Niederträchtige!“

Voltaire (gemeint ist die christliche Religion, die Kirche in ihrem Bündnis mit den Fürsten und allem, was als „reaktionär“ galt)

 

„Die permanente Kampagne ist die politische Idee unseres Zeitalters. Dabei wird der Imageaufbau des Kandidaten mit einer strategischen Kalkulation kombiniert. Regieren im Zeitalter der permanenten Kampagne bedeutet, einen Wahlkampf zu führen, der nie mehr endet.

Die Regierung wird in ein Instrument verwandelt, das vor allem dem Zweck dient, die Beliebtheit des Kandidaten nachhaltig zu sichern. Das ist nun mal die einfachste Art der Kampagnenführung, das Regierungshandeln selbst als Kampage zu betrachen, bis zwischen Regierungshandeln und Wahllampfführung keinerlei Grenzziehung mehr möglich ist.“

Sydney Blumenthal (The Permanent Campaign)