„It is with considerable reluctance that I criticize the monetarists, because, though I consider their proposed monetary policy unfeasible, they are after all much more nearly right in their assumptions and prescriptions than the majority of present academic economists. The simplistic form of the quantity theory of money that they hold is not tenable; but they are overwhelmingly right in insisting on how much „money matters,“ and they are right in insisting that in most circumstances, and over the long run, it is the quantity of money that is most influential in determining the purchasing power of the monetary unit. Other things being equal, the more dollars that are issued, the smaller becomes the value of each individual dollar. So at the moment the monetarists are more effective opponents of further inflation than the great bulk of politicians and even putative economists who still fail to recognize this basic truth.“

Henry Hazlitt

 

„Disziplin ist der wichtigste Teil des Erfolgs.“

Truman Capote

 

That which is abandoned is called the price paid for the attainment of the end sought. The value of the price paid is called cost. Costs are equal to the value attached to the satisfaction which one must forego in order to attain the end aimed at.”

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„To the extent that the maintenance of our lives depends on the satisfaction of our needs, guaranteeing the satisfaction of earlier needs must necessarily precede attention to later ones. And even where not our lives but merely our continuing well-being (above all our health) is dependent on command of a quantity of goods, the attainment of well-being in a nearer period is, as a rule, a prerequisite of well-being in a later period….All experience teaches that a present enjoyment or one in the near future usually appears more important to men than one of equal intensity at a more remote time in the future.”

Carl Menger (zum Thema Zinsen)

 

„Satisfaction of a want in the nearer future is, other things being equal, preferred to that in the farther distant future. Present goods are more valuable than future goods.

For instance, an individual who has just enough resources to keep himself alive is unlikely to lend or invest his paltry means. The cost of lending, or investing, to him is likely to be very high—it might even cost him his life to lend part of his means. Under these conditions he is unlikely to lend or invest, even if offered a very high interest rate in compensation.

Once his wealth starts to expand the cost of lending, or investing, starts to diminish. Allocating some of his wealth toward lending or investments is going to undermine his well-being in the present to a lesser extent.”

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„Satisfaction of a want in the nearer future is, other things being equal, preferred to that in the farther distant future. Present goods are more valuable than future goods.

Ludwig von Mises (zum Thema Zinsen)

 

„Ich habe viel darüber gehört, wie gut die Königin zu meinen Leuten – zu den Sklaven – gewesen ist, und wie sehr sie wollte, dass wir frei sind.“

Martha Ann Ricks (frühere Sklavin in USA nach ihrer Audienz bei der englischen Königin Victoria am 16. Juli 1892)

 

„Die Überzeugung von der überragenden Bedeutung für die Interessen der Menschheit und Gerechtigkeit haben mich bewogen, die Schirmherrschaft zu übernehmen…..Ich bedauere zutiefst, dass die wohlmeinenden und andauernden Anstrengungen Englands zur Abschaffung dieses scheußlichen Handels mit menschlichen Wesen (zugleich die Verwüstung Afrikas und der schwärzeste Fleck auf dem zivilisierten Europa) noch nicht zu einer befriedigenden Lösung gefunden hat.“

Prince Albert (1840)

(‘I have been induced to preside at the meeting of this Society from a conviction of its paramount importance to the great interests of humanity and justice. I deeply regret that the benevolent and perservering exersions of England to abolish that atrocious traffic in human beings (at one the desolation of African and the blackest stain upon civilised Europe) have not as yet led to any satisfactory conclusion!!‘)

 

„Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren… Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten). Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft.”

Karl Marx (Brief an Engels, 1862, Marx-Engels-Werke Band 30, S. 257)

 

„Ich habe den Traum, dass eines Tages diese Nation aufstehen wird in der wahren Bedeutung des Credos: ‚Wir halten diese Wahrheit für voraussetzungslos, dass alle Menschen gleich geschaffen sind. Ich habe den Traum, dass eines Tages auf den roten Hügeln von Georgia die Söhne der ehemaligen Sklavenhalter und die Söhne der früheren Sklaven brüderlich an einem Tisch zusammensitzen.“

(I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: „We hold these truths to be self-evident; that all men are created equal.“
I have a dream that one day on the red hills of Georgia the sons of former slaves and the sons of former slave owners will be able to sit down together at the table of brotherhood.)

Martin Luther King

 

„Das ritterliche Ehrenprinzip ….ist ein künstliches Kind jener Zeit, wo die Fäuste geübter waren als die Köpfe und die Pfaffen die Vernunft in Ketten hielten, also des belobten Mittelalters und seines Rittertums.“

Arthur Schopenhauer

 

„Eine der wichtigsten Eigentümlichkeiten der späteren Stadien der kapitalistischen Zivilisation ist die starke Ausdehnung des Erziehungsapparates und namentlich der höheren Bildungsmöglichkeiten. Diese Entwicklung ..wird von der öffentlichen Meinung und den Behörden unterstützt, so daß sie viel weiter geht, als sie es aus eigener Kraft getan hätte… es ergeben sich daraus…mehrere Folgen, die für die Größe und Haltung der intellektuellen Gruppe von Belang sind.

Erstens: insofern als die höhere Bildung derart das Angebot an Dienstleistungen der beruflichen, quasi-beruflichen und letzten Endes aller ‚steifen Kragen‘-Kategorien über den durch Kostenüberlegungen bestimmten Punkt hinaus vermehrt, kann sie einen besonders wichtigen Fall der Teilarbeitslosigkeit schaffen.

Zweitens: im Gefolge oder an Stelle einer solchen Arbeitslosigkeit schafft sie unbefriedigende Arbeitsbedingungen, – Beschäftigung in weniger qualifizierter Arbeit oder zu Gehältern unter dem Verdients eines besser bezahlten Handarbeiters.

Drittens: sie kann eine Nichtverwendbarkeit von Arbeitskräften von einer besonders bedenklichen Art entstehen lassen. Der Mann, der durch eine höhere Schule oder Universität gegangen ist, wird leicht in einer Beschäftigung als Handarbeiter psychisch unverwendbar, ohne daß er die notwendig die Verwendbarkeit einer Fachkraft erwirbt. Sein Versagen hierbei kann entweder durch einen Mangel an natürlicher Anlage – der mit dem Bestehen von akademischen Examen durchaus vereinbar ist – oder durch unzureichenden Unterricht verursacht sein; und beide Fälle werden sich absolut und relativ häufiger ereignen, je größere Zahlen zu einer höheren Bildung detachiert werden, und je mehr der geforderte Unterrichtsumfang zunimmt ohne Rücksicht darauf, wie viele Lehrer und Gelehrte die Natur herzubringen sich entschließt…

Die Fälle, in denen unter einem Dutzend Bewerber für eine Stelle, die alle formell qualifiziert sind, nicht einer ist, der sie befriedigend ausfüllen kann, sind jedem bekannt, der sich je mit Anstellungen zu befassen hatte.“

Joseph Schumpeter (1947, zum Bildungssystem)

 

„All jene, die arbeitslos oder unbefriedigend beschäftigt oder unverwendbar sind, strömen in die Berufe, in denen der Standard am wenigsten bestimmt ist oder in denen Fähigkeiten und Fertigkeiten einer anderen Ordnung zählen. Sie vermehren die Schar der Intellektuellen im eigentlichen Sinne des Wortes, deren Zahl infolgedessen unverhältnismäßig ansteigt. Sie stoßen zu ihnen in einem Geisteszustand äußerster Unzufriedenheit. Unzufriedenheit erzeugt Groll und redet sich oft in jene soziale Kritik hinein, die…unter allen Umständen die typische Haltung des intellektuellen Zuschauers gegenüber Menschen, Klassen und Institutionen namentlich in einer rationalistischen und utilitaristischen Zivilisation ist. Nun, hier haben wir also Zahlen – eine klar umschriebene Gruppensituation von proletarischer Färbung – und ein Gruppeninteresse, das eine Gruppenhaltung formt. Aus dieser läßt sich die Feindseligkeit gegen die kapitalistische Ordnung viel realistischer erklären als aus der Theorie, nach welcher die gerechte Entrüstung des Intellektuellen über das Unrecht des Kapitalismus einfach die logische Folgerung aus empörenden Tatbeständen darstellt…Überdies läßt sich aus unserer Theorie auch die Tatsache erklären, warum diese Feindseligkeit mit jeder neuen Leistung der kapitalistischen Entwicklung zu- anstatt abnimmt.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Selbstverständlich ist die Feindseligkeit der intellektuellen Gruppe, – die auf eine moralische Ablehnung der kapitalistischen Ordnung hinausläuft – etwas anderes als die allgemein feindselige Atmosphäre, die die kapitalistische Maschine umgibt. Die letztere ist das eigentlich bedeutungsvolle Phänomen; und sie ist nicht einfach das Produkt der ersten, sondern fließt teilweise aus unabhängigen Quellen…; soweit sie dies tut, bietet sie Rohstoff, den die intellektuelle Gruppe verarbeitet. Es gibt zwischen beiden wechselseitige Beziehungen des Gebens und Nehmens… Die Rolle der intellektuellen Gruppe besteht in erster Linie darin, dieses Rohmaterial zu stimulieren, ihm Energie zu verleihen, es in Worte zu fassen und es zu organisieren, und erst in zweiter Linie, es zu vermehren.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Die kapitalistische Entwicklung bringt eine Arbeiterbewegung hervor, die offenbar nicht die Schöpfung der intellektuellen Gruppe ist. Indessen ist es weiter nicht überraschend, daß eine solche Gelegenheit und der intellektuelle Demiurg sich gegenseitig finden. Die Arbeiter verlangten nie nach intellektueller Führung, aber die Intellektuellen drangen in die Politik der Arbeiterparteien ein. Sie konnten einen wichtigen Beitrag leisten: sie verliehen der Bewegung den sprachlichen Ausdruck, sie lieferten ihr Theorien und Schlagworte, der ‚Klassenkampf‘ ist ein ausgezeichnetes Beispiel -, sie gaben ihr ihr Selbstbewußtsein und änderten dadurch ihre Bedeutung. Indem sie diese Aufgabe von ihrem eigenen Standpunkt aus lösten, radikalisierten sie sie naturgemäß und gaben zuletzt selbst den bürgerlichsten Gewerkschaftspraktiken eine revolutionäre Richtung, – eine Richtung, die die meisten nicht-intellektuellen Führer zuerst übel aufnahmen. Es gab jedoch noch einen andern Grund dafür. Ein Arbeiter, der einem Intellektuellen zuhört, empfindet beinahe immer eine unüberschreitbare Kluft, wenn nicht sogar ausgesprochenes Mißtrauen. Um ihn zu fassen und den nicht-intellektuellen Führer zu konkurrenzieren, ist der Intellektuelle zu einem Kurs gezwungen, der für jenen, der sich mit einem Stirnrunzeln begnügen kann, völlig unnötig ist. Da der Intellektuelle keine echte Autorität besitzt und sich immer in Gefahr fühlt, daß man sich ohne weitere Umstände seine Einmischung verbittet, muß er schmeicheln, versprechen und antreiben, linke Flügel und grollende Minoritäten pfleglich behandeln, zweifelhafte oder Grenzfälle akzeptieren, an die Außenseiter appellieren, sich zum Gehorsam bereit erklären, – kurz, sich gegen die Massen so verhalten, wie seine Vorgänger sich zuerst gegen ihre kirchlichen Obern, später gegen Fürsten und andere individuelle Gönner, noch später gegen den kollektiven Herrn bürgerlicher Färbung verhielten. Derart haben die Intellektuellen, obwohl sie die Arbeiterbewegung nicht geschaffen haben, sie doch in eine Form gebracht, die wesentlich von der abweicht, die sie allein gefunden hätte.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Die soziale Atmosphäre… erklärt, warum die allgemeine Politik den kapitalistischen Interessen immer feindlicher wird, letzten Endes so sehr, daß sie grundsätzlich ablehnt, die Erfordernisse der kapitalistischen Maschine zu berücksichtigen, und daß sie für ihr Funktionieren zu einem ernsthaften Hindernis wird.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Die Tätigkeit der intellektuellen Gruppe steht in einer Beziehung zur antikapitalistischen Politik, die viel unmittelbarer ist, als aus ihrem Anteil an der Wortführung geschlossen werden könnte. Die Intellektuellen werden nur selten Berufspolitiker und erreichen noch seltener eine verantwortliche Stelle. Aber sie bilden die Stäbe politischer Bureaus, schreiben Partei-Flugblätter und – Reden, wirken als Sekretäre und Berater und schaffen den Zeitungsruhm des einzelnen Politikers, – einen Ruf, der zwar nicht alles ist, der aber zu vernachlässigen nur wenige sich leisten können. Dadurch, daß sie dies tun, drücken sie allem, was geschieht, gewissermaßen ihre Mentalität auf.

Ihr tatsächlicher Einfluß variiert stark mit dem Stand des politischen Spiels von bloßer Formulierung bis zur politischen Ermöglichung oder Verunmöglichung einer Maßnahme… Wenn wir sagen, daß einzelne Politiker und Parteien die Exponenten von Klasseninteressen sind, so betonen wir bestenfalls eine Hälfte der Wahrheit. Die andere, ebenso wichtige, wenn nicht wichtigere Hälfte tritt dann hervor, wenn wir beachten, daß die Politik ein Beruf ist, der eigene Interessen entwickelt, – Interessen, die mit den Interessen der Gruppen, die ein Mann oder eine Partei ‚vertritt‘, ebenso gut kollidieren wie übereinstimmen können. Individuelle und Partei-Meinungen reagieren feinfühliger als irgend etwas sonst auf jene Faktoren der politischen Situation, die die Karriere oder die Stellung des Einzelnen oder der Partei unmittelbar berühren. Einige dieser Faktoren werden von der intellektuellen Gruppe in sehr ähnlichem Sinn kontrolliert wie der moralische Kodex einer Epoche, der die Sache einiger Interessengruppen in alle Himmel hebt und die Sache von andern stillschweigend von der Traktandenliste streicht.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zu ‚Intellektuellen‘ und zu den Ursachen der Feindschaft zum Kapitalismus, 1947)

 

„Es gibt eine unmittelbare Beziehung zwischen der Gruppe der Intellektuellen und der Bürokratie. Die Bürokratien Europas sind vor- und außerkapitalistischen Ursprungs. Wie sehr sie sich auch in ihrer Zusammensetzung im Laufe der Jahrhunderte geändert haben mögen, so haben sie sich doch niemals vollständig mit der Bourgeoisie, ihren Interessen oder ihrer Werteskala identifiziert und haben nie viel anderes in ihr gesehen als einen Aktivposten, der im Interesse des Monarchen oder der Nation zu verwalten war. Sofern sie nicht durch berufliche Schulung und Erfahrung gehemmt sind, sind sie deshalb einer Bekehrung durch den modernen Intellektuellen zugänglich, mit dem sie durch eine ähnliche Erziehung viel Gemeinsames haben, während ein Hauch von Vornehmheit, der in manchen Fällen einst eine Schranke aufgerichtet hatte, beim modernen Beamten während der letzten Jahrzehnte immer mehr verschwunden ist. Überdies müssen in Zeiten rascher Ausdehnung der Sphäre der öffentlichen Verwaltung große Teile des erforderlichen zusätzlichen Personals unmittelbar aus der Gruppe der Intellektuellen bezogen werden.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, zur Bürokratie, ‚Intellektuellen‘ und ihrer Haltung zum Kapitalismus, 1947)

 

“The greatest danger in times of turbulence is not the turbulence; it is to act with yesterday’s logic.”

Peter F. Drucker

 

„Der Staat, das Produkt der Zusammenstöße und Kompromisse zwischen Feudalherren und Bourgeoisie, wird einen Teil der Asche bilden, aus der der sozialistische Phoenix erstehen wird.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, 1947)

 

„Jeder Sozialist will die Gesellschaft vom wirtschaftlichen Winkel her revolutionieren und alle Segnungen, die er erwartet, sollen sich durch eine Veränderung in den wirtschaftlichen Institutionen ereignen. Dies impliziert..die Theorie über soziale Zusammenhänge, daß das wirtschaftliche System das eigentlich wirksame Element in der Gesamtsumme der Phänomene ist, die wir Gesellschaft nennen.“

Joseph Schumpeter (Befürworter des Sozialismus, 1947)

 

„In allererster Linie bedeutet der Sozialismus eine neue kulturelle Welt. Um derentwillen kann man begreiflicherweise ein glühender Sozialist sein, selbst wenn man glaubt, daß die sozialistische Ordnung hinsichtlich der wirtschaftlichen Leistung wahrscheinlich unterlegen sein wird. Deshalb kann ein noch so glückliches rein-ökonomisches Argument dafür oder dawider niemals entscheidend sein….aber, welche kulturelle Welt?..

Einige Sozialisten sind gerne bereit, mit gefalteten Händen und dem Lächeln der Glückseligen auf den Lippen das Hohelied von der Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit im allgemeinen und von der Freiheit von der ‚Ausbeutung des Menschen durch den Menschen‘ im besonderen, den Gesang von Friede und Liebe, von gesprengten Fesseln, von freigesetzten kulturellen Energien, von neu eröffneten Horizonten und neu enthüllten Würden anzustimmen. Aber das ist Rousseau, verfälscht mit etwas Bentham. Andere äußern einfach die Belange und Gelüste des radikalen Flügels der Gewerkschaften. Wieder andere jedoch sind auffallend zurückhaltend…

Wir kommen also in dieser Richtung nicht weiter. Stattdessen sehen wir uns, wie ich es nennen möchte, der ‚kulturellen Indeterminiertheit des Sozialismus‘ gegenüber. In der Tat kann gemäß unserer und den meisten anderen Definitionen eine Gesellschaft voll und ganz sozialistisch sein und dennoch durch einen absoluten Herrscher geführt oder in der denkbar demokratischsten Weise organisiert sein; sie kann aristokratisch oder proletarisch sein; sie kann eine Theokratie und hierarchisch oder atheistisch oder religiös indifferent sein; sie kann unter viel strafferer Disziplin stehen als die Menschen in einer modernen Armee oder jeglicher Disziplin ermangeln, sie kann asketische oder eudämonistischen Geistes sein, energisch oder träge, nur an die Zukunft oder nur an das Heute denken, sie kann kriegerisch und nationalistisch oder friedliebend und internationalistisch, gleichheitstrunken oder das Gegenteil sein; sie kann das Ethos von Herren oder das Ethos von Sklaven haben; ihre Kunst kann subjektiv oder objektiv sein, ihre Lebensformen individualistisch oder standardisiert; und was für einige von uns an sich schon genügen würde, um unsere Gefolgschaft zu sichern oder unsere Verachtung zu wecken: sie kann aus ihrem übernormalen oder ihrem unternormalen Bestand sich fortpflanzen und entsprechend Übermenschen oder Untermenschen hervorbringen.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, 1947)

 

„In der Tat kann gemäß unserer und den meisten anderen Definitionen eine Gesellschaft voll und ganz sozialistisch sein und dennoch durch einen absoluten Herrscher geführt oder in der denkbar demokratischsten Weise organisiert sein; sie kann aristokratisch oder proletarisch sein; sie kann eine Theokratie und hierarchisch oder atheistisch oder religiös indifferent sein; sie kann unter viel strafferer Disziplin stehen als die Menschen in einer modernen Armee oder jeglicher Disziplin ermangeln, sie kann asketische oder eudämonistischen Geistes sein, energisch oder träge, nur an die Zukunft oder nur an das Heute denken, sie kann kriegerisch und nationalistisch oder friedliebend und internationalistisch, gleichheitstrunken oder das Gegenteil sein; sie kann das Ethos von Herren oder das Ethos von Sklaven haben; ihre Kunst kann subjektiv oder objektiv sein, ihre Lebensformen individualistisch oder standardisiert..“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, 1947)

 

„Ich kenne die Weise, ich kenne den Text:/Ich kenn auch die Herren Verfasser; / Ich weiß, sie tranken heimlich Wein/Und predigten öffentlich Wasser.“

Heinrich Heine

 

„Besser ein lebender Esel als ein toter Doktor.“

Italienische Redewendung

 

“Murray Rothbard brilliantly showed that during the Progressive Era, which mainstream academics and other proponents of intervention laud as the nation’s first step into modernity, big business, big government, big intellectuals, and big labor succeeded in securing cronyism that made it easier for corporations and trade associations to cartelize, for politicians to increase their power, for technocrats to exert influence over planning the economy, and for unions to exclude cheaper immigrant workers. These groups had failed to achieve their goals until the Panic of 1893 allowed William Jennings Bryan’s Populist Democrats to supplant Grover Cleveland’s laissez-faire Democrats, which ushered in political dominance by the moderate corporatist Republican Party. It unfortunately seems far too likely that the federal government will now pass similar legislation in the 2020s, such as corporate and safety regulation, environmental laws, welfare and other entitlements, and more taxation.”

Patrick Newman

 

“Corrupt politicians will always use recessions, crises, and changing political landscapes as justifications for special interest policies that provide benefits to their benefactors and constituents at the expense of society overall.”

Patrick Newman

 

“Corrupt politicians will always use recessions, crises, and changing political landscapes as justifications for special interest policies that provide benefits to their benefactors and constituents at the expense of society overall. The year 2020 has already provided all three excuses, which means we may be headed for another Regressive Era—a disaster for the economic recovery and Americans’ freedoms.”

Patrick Newman

 

„Mich regt die Tatsache auf, dass sich niemand aufregt.“

Dieter Hildebrand

 

„Lasst die Erinnerung uns nicht belasten/ Mit dem Verdrusse, der vorüber ist.“

Shakespeare („Sturm“)

 

„Da steh ich nun, ich armer Tor / Und bin so klug als wie zuvor!“

Goethe (Faust)

 

“I have called this book the General Theory of Employment, Interest and Money, placing the emphasis on the prefix general. The object of such a title is to contrast the character of my arguments and conclusions with those of the classical theory of the subject, upon which I was brought up and which dominates the economic thought, both practical and theoretical, of the governing and academic classes of this generation, as it has for a hundred years past. I shall argue that the postulates of the classical theory are applicable to a special case only and not to the general case, the situation which it assumes being a limiting point of the possible positions of equilibrium. Moreover, the characteristics of the special case assumed by the classical theory happen not to be those of the economic society in which we actually live, with the result that its teaching is misleading and disastrous if we attempt to apply it to the facts of experience.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 11)

 

“The theory of output as a whole, which is what the following book purports to provide, is much more easily adapted to the conditions of a totalitarian state, than is the theory of the production and distribution of a given output produced under conditions of free competition and a large measure of laissez-faire.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 6)

 

“Quite legitimately we regard an individual’s income as independent of what he himself consumes and invests. But this, I have to point out, should not have led us to overlook the fact that the demand arising out of the consumption and investment of one individual is the source of the incomes of other individuals, so that incomes in general are not independent, quite the contrary, of the disposition of individuals to spend and invest….It is shown that, generally speaking, the actual level of output and employment depends, not on the capacity to produce or on the pre-existing level of incomes, but on the current decisions to produce which depend in turn on current decisions to invest and on present expectations of current and prospective consumption. Moreover, as soon as we know the propensity to consume and to save…we can calculate what level of incomes, and therefore what level of output and employment, is in profit-equilibrium with a given level of new investment; out of which develops the doctrine of the Multiplier. Or again, it becomes evident that an increased propensity to save will ceteris paribus contract incomes and output; whilst an increased inducement to invest will expand them.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 9)

 

“Labour is not more truculent in the depression than in the boom—far from it. Nor is its physical productivity less. These facts from experience are a prima facie ground for questioning the adequacy of the classical analysis”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 14)

 

“If the Treasury were to fill old bottles with banknotes, bury them at suitable depths in disused coalmines which are then filled up to the surface with town rubbish, and leave it to private enterprise on well-tried principles of laissez-faire to dig the notes up again…there need be no more unemployment and, with the help of the repercussions, the real income of the community, and its capital wealth also, would probably become a good deal greater than it actually is. It would, indeed, be more sensible to build houses and the like; but if there are political and practical difficulties in the way of this, the above would be better than nothing.”

John Maynard Keynes (General Theory, 1936, p. 68)

 

„Écrasez l’infame“ – „Zermalmt das Niederträchtige!“

Voltaire (gemeint ist die christliche Religion, die Kirche in ihrem Bündnis mit den Fürsten und allem, was als „reaktionär“ galt)

 

„Die permanente Kampagne ist die politische Idee unseres Zeitalters. Dabei wird der Imageaufbau des Kandidaten mit einer strategischen Kalkulation kombiniert. Regieren im Zeitalter der permanenten Kampagne bedeutet, einen Wahlkampf zu führen, der nie mehr endet.

Die Regierung wird in ein Instrument verwandelt, das vor allem dem Zweck dient, die Beliebtheit des Kandidaten nachhaltig zu sichern. Das ist nun mal die einfachste Art der Kampagnenführung, das Regierungshandeln selbst als Kampage zu betrachen, bis zwischen Regierungshandeln und Wahllampfführung keinerlei Grenzziehung mehr möglich ist.“

Sydney Blumenthal (The Permanent Campaign)

 

„Glückselig, der da liest und die da hören die Worte der Weissagung und bewahren, was in ihr geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe!“

Johannes

 

„Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Versammlungen sagt!“

Johannes

 

„Die Demokratie ist die Herrschaft des Politikers.“

Joseph Schumpeter

 

„Es ist ein Irrtum zu glauben, daß ein politischer Angriff in erster Linie aus Mißständen entsteht und daß er durch Rechtfertigung abgewendet werden kann. Politischer Kritik kann man nicht erfolgreich mit einem rationalen Argument begegnen…Solche Widerlegung mag das rationale Gewebe des Angriffes zerreißen, kann aber nie bis zu der außerrationalen Antriebskraft vordringen, die stets im Hintergrund lauert. Die kapitalistische Rationalität räumt nicht mit den unter- oder überrationalen Impulsen auf. Sie setzt sie lediglich frei, indem sie die Schranken heiliger oder halbheiliger Tradition entfernt. In einer Zivilisation, der die Mittel und sogar der Wille fehlen, sie zu zügeln und zu leiten, werden diese Impulse sich empören….so ficht auch der Kapitalismus seinen Prozeß vor Richtern aus, die das Todesurteil bereits in der Tasche haben. Sie werden es fällen, ohne Rücksicht auf die vorgebrachte Verteidigung; der einzige Erfolg, den eine siegreiche Verteidigung möglicherweise zeitigen kann, ist eine Änderung der Anklage….“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, 1947)

 

„Um sich mit dem kapitalistischen System zu identifizieren, müßte der Arbeitslose von heute sein persönliches Schicksal und der Politiker von heute seine persönlichen Ambitionen vergessen. Die langfristigen Interessen der Gesellschaft liegen so ausschließlich in den Händen der oberen Schichten der bürgerlichen Gesellschaft, daß es völlig natürlich ist, wenn das Volk in ihnen ausschließlich die Interessen jener Klassen sieht. Für die Massen gibt die kurzfristige Betrachtungsweise den Ausschlag…. après moi le deluge, und vom Standpunkt des individualistischen Utilitarismus aus sind sie selbstverständlich vollkommen rational, wenn sie so empfinden.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie, 1947)

 

„Um eine aktive Feindseligkeit gegen eine Sozialordnung entstehen zu lassen…braucht es Gruppen, in deren Interesse es liegt, den Groll zu steigern und zu organisieren, ihn zu hegen und zu pflegen, ihm Stimme zu verleihen und ihn zu lenken!… die große Masse des Volkes (entwickelt) nie aus eigener Initiative feste Absichten. Noch weniger ist sie imstande, sie klar auszusprechen und sie in folgerichtige Haltung und Handlung zu wandeln. Was sie tun kann, ist einzig, daß sie Gruppenführern, wie sie sich gerade darbieten, nachfolgt oder die Nachfolge verweigert….

Allgemein gesprochen haben Umstände, die einer allgemeinen Feindseligkeit gegen ein soziales System oder einem spezifischen Angriff auf ein System günstig sind, in allen Fällen die Tendenz, Gruppen ins Leben zu rufen, die sie ausnützen. Im Fall der kapitalistischen Gesellschaft jedoch ist noch ein weiterer Tatbestand zu beachten: im Gegensatz zu allen anderen Gesellschaftstypen schafft, erzieht und subventioniert der Kapitalismus unvermeidlich und kraft gerade der Logik seiner Zivilisation ein festgewurzeltes Interesse an sozialer Unruhe….

Die Intellektuellen sind nicht eine soziale Klasse in dem Sinne, wie Bauern oder Industriearbeiter soziale Klassen bilden; sie kommen aus allen Ecken und Enden der sozialen Welt, und ein großer Teil ihrer Tätigkeit besteht darin, sich gegenseitig zu bekämpfen und Lanzen zu brechen für Klasseninteressen, die nicht ihre eigenen sind…

Intellektuelle sind in der Tat Leute, die die Macht des gesprochenen und geschriebenen Wortes handhaben, und eine Eigentümlichkeit, die sie von anderen Leuten, die das gleiche tun, unterscheidet, ist das Fehlen einer direkten Verantwortlichkeit für praktische Dinge. Diese Eigentümlichkeit erklärt im allgemeinen auch eine weitere – das Fehlen jener Kenntnisse aus erster Hand, wie sie nur die tatsächliche Erfahrung geben kann. Die kritische Haltung, die nicht weniger aus der Situation des Intellektuellen als eines bloßen Zuschauers – in den meisten Fällen auch als eines Außenseiters – als aus der Tatsache entsteht, daß seine größten Erfolgsaussichten in seinem tatsächlichen oder möglichen Wert als Störungsfaktor liegen, sollte ein drittes Charakteristikum hinzufügen.

Der Beruf des Beruflosen? Beruflicher Dilettantismus? Leute, die über alles reden, weil sie nichts verstehen?….‘Schreiberseelen‘…

Die Sophisten, Philosophen und Rhetoren des fünften und vierten Jahrhunderts v. Chr. illustrieren auf ideale Weise, was ich meine, – obschon sie sich heftig dagegen verwahrten, daß man sie zusammenwarf, gehören sie doch alle zur gleichen Gattung. Daß sie praktisch alle Lehrer waren, zerstört den Wert der Illustrierung nicht.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Bei der Analyse des rationalistischen Charakters der kapitalistischen Zivilisation habe ich darauf hingewiesen, daß die Entwicklung des rationalen Denkens selbstverständlich dem Aufstieg der kapitalistischen Ordnung um Jahrtausende vorausging; der Kapitalismus hat dem Prozeß einzig einen neuen Auftrieb und eine besondere Wendung gegeben. Ebenso finden wir – unter Außerachtlassung der griechisch-römischen Welt – Intellektuelle in durchaus prae-kapitalistischen Verhältnissen, zum Beispiel im Frankenreich und in den Ländern, in die dieses zerfiel. Sie waren jedoch gering an Zahl, waren Geistliche, meistens Mönche, und nur ein unendlich kleiner Teil der Bevölkerung hatte zu ihrem schriftlichen Werk Zugang.

 

Ohne Zweifel vermochten gelegentlich starke Individuen unorthodoxe Ansichten zu vermitteln. Dies bedeutete jedoch im allgemeinen, daß man sich in Gegensatz stellte gegen ein sehr fest organisiertes Milieu – von dem es gleichzeitig schwer war loszukommen – und daß man Gefahr lief, das Los des Ketzers zu erleiden. Selbst soviel war kaum möglich ohne die Unterstützung oder Duldung eines großen Herrn oder Häuptlings, wie die Taktik der Missionare zur Genüge zeigt. Im großen ganzen konnten deshalb die Intellektuellen leicht gezügelt werden, und es war kein Spaß, über die Stränge zu schlagen, nicht einmal in Zeiten außergewöhnlicher Desorganisation und Auflösung wie während des schwarzen Todes (in und nach dem Jahr 1348).“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

 

„Doch wenn das Kloster den Intellektuellen der mittelalterlichen Welt hervorgebracht hat, ist es der Kapitalismus gewesen, der ihn befreit und ihn mit der Druckerpresse beschenkt hat. Die langsame Entwicklung des Laien-Intellektuellen war bloß ein anderer Aspekt dieses Prozesses; die Gleichzeitigkeit der Entstehung des Humanismus und der Entstehung des Kapitalismus ist sehr auffallend. Die Humanisten waren in erster Linie Philologen, griffen aber bald auf das Gebiet der Sitten, der Politik, der Religion und der Philosophie über… Veranlaßt wurde dies nicht nur durch den Inhalt der klassischen Schriften, die sie zusammen mit ihrer Grammatik interpretierten, – vielmehr ist der Weg von der Textkritik zur Gesellschaftskritik kürzer, als es den Anschein hat.

Nichtsdestoweniger konnte der typische Intellektuelle an der Idee des Scheiterhaufens, der immer noch den Ketzer erwartete, keinen Geschmack finden. In der Regel paßten ihm Ehren und Wohlleben bedeutend besser. Und diese waren letzten Endes nur von den weltlichen oder geistlichen Führern zu erhalten, obschon die Humanisten die ersten Intellektuellen waren, die ein Publikum im modernen Sinn hatten. Die kritische Einstellung wurde täglich stärker. Aber die soziale Kritik – über das hinaus, was gewisse Angriffe auf die katholische Kirche und im besonderen auf ihre Spitze enthielten – blühte nicht unter solchen Bedingungen.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Ehren und Vorteile können indessen auf mehr als einem Wege erworben werden. Schmeichelei und Unterwürfigkeit sind oft weniger einträglich als ihr Gegenteil…“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„An der Erholung des.. Kapitalismus nahmen die Intellektuellen ihrerseits teil. Das billigere Buch, die billigere Zeitung oder Flugschrift, zusammen mit der Verbreiterung des Publikums, die teilweise ihr Werk, teilweise aber auch ein selbständiges Phänomen war, das durch den der industriellen Bourgeoisie zufallenden Zuwachs an Reichtum und Gewicht und durch die damit verbundene Zunahme der politischen Bedeutung der anonymen öffentlichen Meinung verursacht wurde, – alle diese Wohltaten, ebenso wie eine zunehmende Befreiung vom Zwang, sind Nebenprodukte der kapitalistischen Maschine.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„In den ersten drei Vierteln des achtzehnten Jahrhunderts verlor der individuelle Gönner nur langsam die überragende Bedeutung für die Karriere des Intellektuellen, die er zu Beginn innegehabt hatte. Doch zumindest bei den Spitzenerfolgen erkennen wir bereits deutlich die wachsende Bedeutung des neuen Elementes: der Unterstützung durch den kollektiven Gönner, durch das bürgerliche Publikum….(Voltaire, Rousseau)…. die Macht des intellektuellen Freibeuters, der mit nichts arbeitet als mit dem soziologisch-psychologischen Mechanismus, genannt ‚öffentliche Meinung‘.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Wir können uns Situationen vergegenwärtigen, in denen der Sozialismus das einzige Mittel sein mag, um die soziale Disziplin wieder herzustellen.

Erstens werden der sozialistischen Leitung viel mehr Werkzeuge der autoritären Disziplin zur Verfügung stehen, als je eine kapitalistische Leitung wieder wird haben können. Die Androhung der Entlassung ist praktisch das einzige Werkzeug, das übrig blieb, …und der Griff selbst dieses Werkzeugs ist so geformt, daß er die Hand verletzt, die es zu gebrauchen versucht. Doch die Androhung der Entlassung durch die sozialistische Leitung kann die Drohung bedeuten, den Unterhalt zu entziehen, der nicht durch eine andere Beschäftigung gesichert werden kann…..und andere Sanktionen zu verhängen… In einer neuen sozialen Atmosphäre mögen bloße Ermahnungen eine Wirkung haben, die sie heutzutage vermutlich nicht haben können.

Zweitens wird die sozialistische Leitung die Werkzeuge autoritärer Disziplin, die ihr zur Verfügung stehen, viel leichter gebrauchen können. Es wird keine Regierung geben, die sich einmischt. Die Intellektuellen werden als Gruppe nicht mehr feindlich eingestellt sein, und jene Individuen, die es noch sind, werden durch eine Gesellschaft in Schranken gehalten werden, die aufs neue an ihre eigenen Normen glaubt. Eine derartige Gesellschaft wird namentlich in der Führung der Jugend fest sein. Und die öffentliche Meinung wird, um es zu wiederholen, nun nicht mehr länger ein Verhalten dulden, das sie als halbverbrecherisch betrachten wird. Ein Streik wäre eine Meuterei.

Drittens wird es unendlich viel mehr Beweggründe, die Autorität aufrecht zu erhalten, für die leitende Gruppe geben als für eine Regierung in einer kapitalistischen Demokratie. Gegenwärtig ist die Haltung der Regierungen gegenüber dem Geschäftsleben der Haltung verwandt, die wir im politischen Leben mit ‚Opposition‘ verbinden: sie ist kritisch, hemmend und zutiefst verantwortungslos.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Dem neuen Zentralamt wollen wir zwei Dinge zugestehen: eine rote Armee, die stark genug ist, offenen Widerstand zu ersticken und Ausschreitungen – namentlich wilde Sozialisierungen – dadurch zu unterdrücken, daß sie ohne Unterschied nach rechts und links feuert…

Das erste, was getan werden muß, ist: eine Inflation hervorrufen. Die Banken müssen beschlagnahmt und zusammengelegt oder mit dem Schatzamt koordiniert werden..

Eine Inflation ist an sich ein ausgezeichnetes Mittel, um gewisse Übergangsschwierigkeiten zu ebnen und eine teilweise Expropriation zu bewirken….Endlich darf nicht vergessen werden, daß eine Inflation mit Macht jene Blöcke der Privatwirtschaft rammen würde, die man vielleicht vorläufig noch stehen lassen mußte. Denn nichts hat, worauf Lenin hingewiesen hat, eine so desorganisierende Wirkung wie eine Inflation: ‚um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muß man ihr Geldwesen verwüsten‘.

 

Wahlen ohne Gegenkandidaten, zusammen mit Schauprozessen und GPU-Methoden können zweifellos die ‚vollkommenste Demokratie der Welt‘ darstellen, wenn diesem Begriff eine entsprechende Bedeutung beigelegt wird – aber es ist nicht gerade das, was die meisten Amerikaner darunter verstehen würden.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Jedes Parlament, jedes Komitee, jeder Kriegsrat   .zeigt, wenn auch in milderen Formen, einige dieser Züge, die im Falle des Pöbels so auffällig zutage treten, – namentlich ein vermindertes Verantwortlichkeitsgefühl, ein tieferes Niveau der Denkenergie und eine größere Empfänglichkeit für nicht-logische Einflüsse. Diese Phänomene sind überdies nicht auf eine Menge im Sinne einer physischen Agglomeration vieler Menschen beschränkt. Zeitungsleser, Radiohörer, Parteimitglieder können, selbst wenn sie physisch nicht auf einem Punkt versammelt sind, schrecklich leicht in eine psychologische Menge verwandelt und in einen Zustand der Raserei versetzt werden, in dem jeder Versuch eines rationalen Arguments die animalischen Geister nur noch mehr reizt.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Es gibt viele nationale Streitfragen, welche Individuen und Gruppen so unmittelbar und unmißverständlich angehen, daß sie Willensäußerungen hervorrufen, die durchaus echt und bestimmbar sind. Das wichtigste Beispiel bieten jene Fragen, die einen unmittelbaren und persönlichen pekuniären Vorteil für einzelne Wähler und Wählergruppen bedeuten, wie direkte Zahlungen, Schutzzölle, die Silberpolitik und dergleichen mehr. Eine Erfahrung, die bis auf das Altertum zurückgeht, zeigt, daß im großen ganzen die Wähler rasch und rational auf jede solche Chance reagieren. Aber die klassische Lehre von der Demokratie hat offenkundig nur wenig aus der Entfaltung einer derartigen Rationalität zu gewinnen. Die Wähler erweisen sich durch sie als schlechte und sogar korrumpierte Richter über solche Fragen – ja, sie erweisen sich oft sogar als schlechte Kenner ihrer eigenen langfristigen Interessen; denn es ist nur das kurzfristige Versprechen, das politisch zählt, und nur die kurzfristige Rationalität, die sich wirksam durchsetzt.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Eine Partei ist nicht, wie uns die klassische Lehre (oder Edmund Burke) glauben machen möchte, eine Gruppe von Menschen, die das allgemeine Wohl ‚auf Grund eines Prinzips, über das sie sich alle einig sind‘, zu fördern beabsichtigen. Diese Rationalisierung ist darum so gefährlich, weil sie so verlockend ist. Denn alle Parteien werden sich natürlich jederzeit mit einem Vorrat von Prinzipien und Rettungsplanken versehen, und diese Prinzipien oder Planken können ebenso charakteristisch für die Partei, die sie annimmt, und ebenso wichtig für ihren Erfolg sein, wie die Warenzeichen der Artikel, die ein Warenhaus verkauft, für dieses charakteristisch und für seinen Erfolg wichtig sind. Aber das Warenhaus kann nicht durch seine Warenzeichen und eine Partei nicht durch ihre Prinzipien definiert werden. Eine Partei ist eine Gruppe, deren Mitglieder willens sind, im Konkurrenzkampf um die Macht in Übereinstimmung miteinander zu handeln. Wenn das nicht so wäre, wäre es unmöglich, daß verschiedene Parteien genau das gleiche oder doch beinahe das gleiche Programm aufstellten. Und doch geschieht dies, wie jedermann weiß. Parteipolitiker und Parteimaschinen sind nur die Antwort auf die Tatsache, daß die Wählermasse keiner andern Handlung als der Panik fähig ist, und sie bilden einen Versuch, den politischen Konkurrenzkampf genau gleich wie die entsprechenden Praktiken eines Wirtschaftsverbands zu regulieren. Die Psychotechnik der Parteileitung und der Parteireklame, der Schlagworte und der Marschmusik, ist kein bloßes Beiwerk. Sie gehören zum Wesen der Politik. So auch der politische ‚boß‘.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

 

„Die Demokratie ist die Herrschaft des Politikers….‘Was die Geschäftsleute nicht verstehen, ist, daß ich genau so mit Stimmen handle, wie sie mit Öl handeln‘. Wer diesen Ausspruch, der einem der erfolgreichsten Politiker, der je gelebt hat, zugeschrieben wird, nicht in sich aufgenommen hat, daß er ihn zeitlebens nicht mehr vergißt, steckt politisch gesprochen noch in den Kinderschuhen.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Jene Forscher, die sich mit Fragen der politischen Organisation beschäftigt haben, haben schon seit jeher Zweifel hinsichtlich der administrativen Leistungsfähigkeit der Demokratie in großen und komplexen Gesellschaften geäußert. Insbesondere wurde nachdrücklich darauf hingewiesen, daß, verglichen mit anderen Ordnungen, die Leistungsfähigkeit einer demokratischen Regierung infolge des ungeheuren Energieverlusts, den die führenden Männer durch den fortwährenden Kampf innerhalb und außerhalb des Parlamentes erleiden, unvermeidlicherweise verringert wird. Sie wird – aus dem gleichen Grund – noch dadurch verringert, daß sie gezwungen ist, die Politik den Erfordernissen der politischen Kriegsführung anzupassen. Keine dieser Behauptungen kann angezweifelt werden. Beide ergänzen und belegen unsere frühere Feststellung, daß für die demokratische Methode Gesetzgebung und Verwaltung bloße Nebenprodukte des Kampfes um die politischen Ämter sind.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Der unaufhörliche Konkurrenzkampf um Erringung und Behauptung des Amtes verleiht jeder Erwägung von politischen und Verwaltungsmaßnahmen jene Färbung, die durch die Redewendung ‚Stimmenhandel‘ so wunderbar ausgedrückt wird.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„So kann in einer Demokratie der Ministerpräsident mit einem Reiter verglichen werden, der durch den Versuch, sich im Sattel zu halten, so völlig in Anspruch genommen wird, daß er keinen Plan für seinen Ritt aufstellen kann, oder mit einem General, der so vollauf damit beschäftigt ist, sich zu vergewissern, daß seine Armee seinen Befehlen gehorcht, daß er die Strategie sich selbst überlassen muß.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Die moderne Demokratie ist ein Produkt des kapitalistischen Prozesses. Ob die Demokratie eines jener Produkte des Kapitalismus ist, die mit ihm untergehen müssen, ist natürlich eine andere Frage. Und noch eine andere ist es, wie gut oder schlecht sich die kapitalistische Gesellschaft für die Aufgabe eignet, mit der von ihr entwickelten demokratischen Methode zu arbeiten.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Die Bourgeoisie hat eine ihr eigene Lösung für das Problem gefunden, wie die Sphäre der politischen Entscheidung auf jenes Ausmaß reduziert werden kann, das mit Hilfe der Methode der Führungskonkurrenz bewältigt werden kann. Das bürgerliche System beschränkt die Sphäre der Politik, indem es die Sphäre der öffentlichen Autorität begrenzt; seine Lösung liegt im Ideal des sparsamen Staates, der in erster Linie dazu da ist, die bürgerliche Legalität zu garantieren und einen festen Rahmen für autonome individuelle Bestrebungen auf allen Gebieten zu bieten. Trägt man zudem den pazifistischen – jedenfalls antimilitaristischen- und freihändlerischen Tendenzen Rechnung, die wir der bürgerlichen Gesellschaft inhärent fanden, so wird ersichtlich, daß die Bedeutung der Rolle der politischen Entscheidung im bürgerlichen Staat – im Prinzip wenigstens – auf jedes beliebige Maß zurückgeschraubt werden kann, das die Unfähigkeit des politischen Sektors erfordern mag.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Da die Farben der Demokratie verblassen, ist es um so wichtiger zu erkennen, wie farbenreich sie in der Zeit ihrer Vollkraft war, wie weite und gleiche Möglichkeiten sie den Familien (wenn nicht den Einzelnen) eröffnete, wie groß die persönliche Freiheit war, die sie jenen (oder den Kindern jener) gewährte, die ihre Prüfung bestanden. Es ist ebenfalls wichtig zu erkennen, wie gut sie, zumindest während einiger Jahrzehnte, dem Druck ungünstiger Bedingungen standhielt und wie gut sie funktionierte, wenn sie sich Forderungen gegenübersah, die außerhalb der bürgerlichen Interessen lagen und diesen feindlich waren.“

 

„Für eine Klasse, deren Interessen am besten gedient wird, wenn man sie in Ruhe läßt, ist es leichter, demokratische Selbstbeschränkung auszuüben, als für Klassen, die naturgemäß versuchen, auf Kosten des Staates zu leben.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Der Bourgeois, der in erster Linie durch seine eigenen Belange in Anspruch genommen wird, wird im allgemeinen – solange diese Belange nicht ernsthaft bedroht sind – mit größerer Wahrscheinlichkeit Toleranz zeigen gegenüber politischen Differenzen und Achtung für Ansichten, die er nicht teilt, als irgend ein anderer Typ menschlicher Wesen.

Überdies wird, solange in einer Gesellschaft bürgerliche Maßstäbe vorherrschen, diese Haltung sich auch auf andere Klassen auszudehnen tendieren.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Der Kapitalismus verliert rapid die Vorteile, die er lange besaß. Die bürgerliche Demokratie, die mit diesem Staatsideal verheiratet ist, hat seit einiger Zeit mit zunehmender Reibung gearbeitet. Teilweise war dies der Tatsache zuzuzschreiben, daß die demokratische Methode niemals günstige Resultate erzielt, wenn die Völker über grundsätzliche Fragen der sozialen Struktur scharf geteilter Ansicht sind. Und diese Schwierigkeit wiederum hat sich als besonders ernsthaft erwiesen, weil die bürgerliche Gesellschaft eine weitere Bedingung für das Funktionieren der demokratischen Methode entschieden nicht mehr erfüllt. Die Bourgeoisie brachte Individuen hervor, die als politische Führer dadurch erfolgreich waren, daß sie in eine politische Klasse nichtbürgerlichen Ursprungs übertraten; aber sie brachte nicht eine eigene erfolgreiche politische Schicht hervor, obwohl man denken sollte, daß die dritte Generation der industriellen  Familien alle Gelegenheit zu ihrer Bildung gehabt hätten.“

Joseph Schumpeter (ein Befürworter des Sozialismus, ‚Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie‘ 1947)

 

„Ständiger inflatorischer Druck kann eine gewichtige Rolle bei der schließlichen Bezwingung des privaten Unternehmungssystems durch die Bürokratie bilden, indem die aus diesem Druck folgenden Reibungen und Stockungen der privaten Unternehmungswirtschaft zur Last gelegt und zur Begründung weiterer Restriktionen und Regulierungen benutzt werden….

Es kann durchaus eine Situation eintreten, in der den meisten Menschen eine umfassende Planung als das kleinste der möglichen Übel erscheinen wird. Sie werden dafür sicherlich nicht die Bezeichnung Sozialismus oder Kommunismus gebrauchen.“

(Der Marsch in den Sozialismus, 1949, Vortrag in New York)

 

„Marx irrte in seiner Diagnose der Art und Weise, in welcher die kapitalistische Gesellschaft zusammenbrechen würde; er irrte nicht in der Voraussage, daß sie schließlich zusammenbrechen werde.“

(Der Marsch in den Sozialismus, 1949, Vortrag in New York)

 

„Für kurzfristige Lösungen bezahlt man lang.“

Morten Harket

 

„Des Schweines Ende ist der Wurst Anfang.“

Wilhelm-Busch

 

“The method of imaginary constructions is indispensable for praxeology; it is the only method of praxeological and economic inquiry. It is, to be sure, a method very difficult to handle because it can easily result in fallacious syllogisms. It leads along a sharp edge; on both sides yawns the chasm of absurdity and nonsense. Only merciless self-criticism can prevent a man from falling headlong into these abysmal depths.”

Ludwig von Mises

 

“Success or failure of a police department’s activities cannot be ascertained according to the arithmetical procedures of profit-seeking business. No accountant can establish whether or not a police department or one of its subdivisions has succeeded.”

Ludwig von Mises

 

“If apart from the market and outside of the market there is robbing and plundering, these facts are a datum for the market. The actors must take into account the fact that they are threatened by murderers and robbers. If killing and robbing become so prevalent that any production appears useless, it may finally happen that productive work ceases and mankind plunges into a state of war of every man against every other man.“

Ludwig von Mises

 

“Seen from the point of view of the individual, society is the great means for the attainment of all his ends. The preservation of society is an essential condition of any plans an individual may want to realize by any action whatever. Even the refractory delinquent who fails to adjust his conduct to the requirements of life within the societal system of cooperation does not want to miss any of the advantages derived from the division of labor. He does not consciously aim at the destruction of society. He wants to lay his hands on a greater portion of the jointly produced wealth than the social order assigns to him. He would feel miserable if antisocial behavior were to become universal and its inevitable outcome, the return to primitive indigence, resulted.“

Ludwig von Mises

 

“The market economy involves peaceful cooperation. It bursts asunder when the citizens turn into warriors and, instead of exchanging commodities and services, fight one another.”

Ludwig von Mises

 

“The law of association makes us comprehend the tendencies which resulted in the progressive intensification of human cooperation. We conceive what incentive induced people not to consider themselves simply as rivals in a struggle for the appropriation of the limited supply of means of subsistence made available by nature. We realize what has impelled them and permanently impels them to consort with one another for the sake of cooperation. Every step forward on the way to a more developed mode of the division of labor serves the interests of all participants.“

Ludwig von Mises

 

„Der freie Handel mit wertstabilem Geld in einem rechtsstaatlich und frei denkenden Umfeld ist Voraussetzung für Wohlstand und dieser wiederum Voraussetzung für allgemeine Freiheit. Nach aller geschichtlichen Erfahrung darf eine Gesellschaft keine der Eingangsgrößen gute Geld, Rechtssicherheit, Marktwirtschaft und freie Reden gefährden – will man nicht alle vier gefährden.“

Peter Boehringer (30.5.2020, MdB, Vorsitzender des Haushaltsauschusses)

 

„Falsch materielle Werte bringen falsche moralische und ethische hervor. Jede zusätzliche Billion an legalem Falschgeld korrumpiert auf Dauer alle Institutionen und verzerrt letztlich jede objektive Berichterstattung.“

Peter Boehringer (30.5.2020, MdB, Vorsitzender des Haushaltsauschusses)

 

„Seit 1971 manipulieren die Zentralbanken als planwirtschaftlicher Fremdkörper in einem angeblich marktwirtschaftlichen System den Zins als zentraler Steuerungsgröße allen Wirtschaftens…Der US-Dollar hat seit 1971 über 97%, der Euro seit 1999 mehr als 80% der Kaufkraft verloren – gegen Gold.“

Peter Boehringer (30.5.2020, MdB, Vorsitzender des Haushaltsauschusses)

 

„Soziale Wohltaten auf fremder Leute Kosten haben keinen moralischen Wert.“

Peter Boehringer (30.5.2020, MdB, Vorsitzender des Haushaltsauschusses)

 

„Der Brüsseler Leviathan wird immer gefräßiger und damit totalitärer. Inzwischen frisst er die Grundlagen einer friedlichen und wohlhabenden Gesellschaft.“

Peter Boehringer (30.5.2020, MdB, Vorsitzender des Haushaltsauschusses)